Good bye Molly

Good bye Molly

30.12.2021

Im August 2011 zog Molly zu Marion und ihrem Mann. Dort lebten bereits drei Schätze von der iWi. Nun ist Molly zehn Jahre später über die Regenbogenbrücke ihren Gefährten gefolgt.
Sie hatte ein wunderbares Leben bei Euch und wir danken Euch sehr.
Marion schreibt:

„Liebe Windhundhilfe,

vor einem Jahr habe ich Euch geschrieben und berichtet, wie es unserer Molly geht.

Zu dem Zeitpunkt war sie zwar bereits ein altes Mädchen, mit dem ein oder anderen Zipperlein, aber lustig und zufrieden und insgesamt gut gestellt.

Ende Januar stand sie dann eines Morgens ratlos vor ihrem Napf und mochte nicht fressen. Das war für Molly, die zu ihrem Fressi jedes Mal vor Freude gehüpft ist, total ungewöhnlich und es war klar, es stimmt etwas nicht. Eine erste Untersuchung beim Doc ließ vermuten, dass die Nieren nicht richtig arbeiten und im Ultraschall eine Woche später konnten wir es sehen: eine Niere hatte sich komplett verabschiedet, die andere funktionierte nur noch eingeschränkt und zudem hatte sich an der Leber ein großer Tumor gebildet. Eine Prognose konnte die Tierärztin nicht abgeben, klar war nur, dass Molly nicht mehr viel Zeit bleiben würde. Wir bekamen Tipps wie wir ihre Ernährung umstellen sollen und kochten ab da für sie täglich eine Nierendiät, die sie mit großer Begeisterung fraß. Es war toll, das für sie tun zu können und hat ihr und uns gutgetan.

Zum Glück war es dieses Jahr nicht so heiß und so hatte sie noch einen schönen, entspannten Sommer und Mitte Juni konnten wir ihren 13ten Geburtstag feiern, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte.  Auf die täglichen Waldrunden konnte sie uns nicht mehr begleiten, dafür fehlte ihr die Kraft, aber in den Auslauf ist sie jedes Mal mitgefahren und hat sich da je nach Tagesform ein bisschen ins Gras gelegt, ist über die Wiese geputschert oder hat sich auch mal mit ein paar Hopsern an einer Flitzerunde beteiligt.

Am 8. August mussten wir sie dann gehen lassen, denn der Krebs hatte gestreut und sich im ganzen Brustraum ausgebreitet. Sie hat in ihrer typischen Molly-Art ganz schnell losgelassen und ich hatte das Gefühl, dass sie total einverstanden damit war, ihre letzte Reise anzutreten. Wir haben sie zusammen mit der Asche von Enzo, Ben und Clara im Garten begraben, an einem schönen Platz nahe beim Haus, den wir immer im Blick haben.

Eine Freundin von mir sagte, Molly sei bescheiden und großherzig gewesen und ich finde, sie hat damit die richtigen Worte gefunden, Molly zu beschreiben. Sie war einfach ein Schatz: unkompliziert, ohne irgendwelche Allüren, grundgut, lieb und unglaublich charmant. Ein schwarzer Greyhound eben, die wie Ellen immer betonte, ja die Besten sind.

Und Molly war von den Besten die Allerbeste.

Danke Euch, dass Ihr sie uns anvertraut habt.“

Ajan - das Geschenk Gottes

Ajan - das Geschenk Gottes

29.12.2021

Emanuel war noch gar nicht auf seiner Pflegestelle angekommen, da war bereits klar, dass er zu 90 % ein Zuhause hat. Unsere Saira (ehemals Irmi, verm. März 2013) bei Maja hatte erst kürzlich ihren Tariq verloren und fühlte sich recht einsam.
Als Emanuel dann tatsächlich eintraf, wussten wir einmal mehr, warum es Sinn macht, den Tieren einen Zwischenstopp auf einer Pflegestelle zuzumuten. Der Bub war nämlich so untergewichtig, wie wir es unseren Landen schon lange nicht mehr gesehen haben. Gleichzeitig hatte er permanent Hunger und seine Hinterlassenschaften waren undefiniert. Also war ein Besuch beim Tierarzt angesagt. Ergebnis: komplette Verwurmung, verschleppte Pankreatitis und Enddarmentzündung. Gott sei Dank! Nichts, was nicht behandelbar ist.
Nach und nach ging es mit dem Buben allmählich aufwärts, so dass wir am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Reise in Richtung seinem neuen Zuhause wagen konnten.
Es kamen dann auch gleich die ersten Bilder und Maja schrieb:
„Alles wunderbar - ein neuer Prinz - ein neuer Sofahund. Er heißt jetzt AJAN (arabisch) und bedeutet „Geschenk Gottes“. Ich bin wieder glücklich. Ich sitze in der Mitte des Sofas - rechts und links wieder ein zufriedener Hund.“
Liebe Maja, wir wünschen Euch dreien eine herrliche Zeit!
Der kleine Ludwig

Der kleine Ludwig

27.12.2021

Bereits Anfang November schneite ein kleiner Whippet-Bub bei uns herein. Er kam zu einer Pflegemama, unserer Lisa, die schon seit zwanzig Jahren dabei ist (also noch länger als es die iWi gibt).
Ludwig, ein zwei Jahre alter Charmeur, der keine Sekunde alleine sein wollte und so gar nicht stubenrein war. Da war die Freude groß, Lisa kam ganz ordentlich in Streß. Naja meinten wir, am Anfang ist das ja häufig total chaotisch, das wird schon. Nach ein paar Tagen wurde es auch tatsächlich besser mit der Pinkelei und K…, aber Alleinbleiben immer noch schrecklich – eben junger Whippet.
Sie könne mal Fotos schicken, dann könnte man sich ja auf die Suche nach einem geeigneten Platz machen. Fotos kamen, sollten aber erst mal nicht veröffentlicht werden, weil es müsste ja nicht schnell gehen mit der Vermittlung – also fand man Ludwig nur in unserer Hundeliste. Die fleißigen Leser dieser Liste wollten jedoch keinen Whippet, der derzeit nicht alleine bleiben kann.
Anfang Dezember war dann klar, langfristig braucht Ludwig ein Zuhause. Zwecks Schonung unserer Nerven und der Telefonleitung beschlossen wir gemeinsam, den Buben erst Anfang des neuen Jahres unter „Zuhause gesucht“ einzustellen.
Dann kam Weihnachten … und jetzt bleibt Ludwig bei Lisa & ihrem Mann und Saluki-Hündin Sugar (verm. Nov. 2013).
Lisa hat uns schon einige Whippets liebevoll gehütet bis sie ein eigenes Zuhause  hatten. Wir haben sie dafür immer bewundert, da die Weitergabe eines Whippets irgendwie noch schwieriger ist als bei anderen Windhunden. Insofern war es mal an der Zeit, dass ein Whippet unserer Lisa das Herz bricht.
Er ist aber auch zuckersüß und obendrein ein perfekter Freiläufer.
Wir freuen uns, alles Liebe!

Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

27.12.2021

Unser Whippet Emil (vermittelt Nov. 2019) bzw. sein Frauchen hat geschrieben

„Liebe Windhundhilfe,
nicht nur das herannahende Weihnachten, sondern auch die Tatsache, dass Emile, der weltbeste Whippet wie wir finden, nun schon seit zwei Jahren zu unserer Familie gehört, sind Anlass genug, sich ganz dringend bei Ihnen zu melden.

Wir alle hoffen, es geht Ihnen gut und Sie und der Verein kommen soweit gut durch diese merkwürdigen Corona-Zeiten. 

Unser Emile, mit seinen 10 ½ Jahren, nicht nur weltbester, sondern auch süßester Whippet ever, ist wirklich ein ganz besonders Goldiger, 
… der zum allergrößten Langschläfer mutiert ist und morgens immer als Allerletzter aus dem „Bett“   kommt

… der nach wie vor Ostsee und Mittelmeer ganz toll findet, aber immer schön Sicherheitsabstand wahrt – man könnte ja nass und schmutzig werden

… der für sein Leben gern spazieren geht und vorab vor lauter Begeisterung und Übermut Frauchens Schuhe im ganzen Haus verteilt

    (was natürlich zu erheblicher Zeitverzögerung führt, bis es denn mal losgeht, weil Frauchen ja erst die Schuhe wieder zusammen suchen muss ☹) 

… der das Geräusch der öffnenden Keksdose im ganzen Haus hört und von überall sofort angefegt kommt – es könnte ja was runterfallen

… der unverändert friedlich mit seinem Kumpel Chitto Decke, Sofa und Bett teil

… der das Bellen entdeckt hat und Chitto, wenn der sich mal mit einem anderen Hund „kappelt“, auch gleich lautstark unterstützt

… der ja bekanntlich die Uhr lesen kann und pünktlich zur Futterzeit mit durchdringendem Blick mahnt, falls Frauchen nicht ganz pünktlich ist

… der einen großen Spaß daran hat, schmutzige und durchgekaute Tennisbälle in und auf weißen Sofas zu verstecken

… der super und auf‘s Wort gehorcht – Katzen und Mäuselocher zählen wir hier einfach mal nicht mit

… der jeden gefüllten Einkaufskorb, der ins Haus kommt, neugierig und akribisch mit der Nase „bearbeitet"

Sie sehen also: Wir sind so happy mit unserem Emile und freuen uns auch ganz besonders, dass sich unsere Hunde - mit so unterschiedlichen Wesen und Temperament – so wunderbar ergänzen und verstehen. Ich denke, dass kann man auf allen Fotos auch ganz prima erkennen.
Was für eine Freude also für die ganze Familie - und für die beiden „Jungs“ hoffentlich auch!!

Ihnen wünschen wir nun erst einmal alles Gute! Haben Sie schöne Feiertage und einen tollen Start in das neue Jahr!

Es grüßen ganz herzlich Ben-Frederik, Sven und Christiane

P.S. Und wenn sich die Zeiten dann doch mal wieder normalisieren, kommt Emile gern mal vorbei zum "Hallo sagen", wenn er darf!“

Eine perfekte „Weihnachtskarte“, lieben Dank an Christiane und Familie!
Und wir sehen uns, da geben wir die Hoffnung nicht auf!

Unser Weihnachtsgeschenk

Unser Weihnachtsgeschenk

26.12.2021

Das schönste Weihnachtsgeschenk war für uns das neue Zuhause für unsere Saluki-Hündin Rosa. Sie machte uns die Vermittlung wirklich nicht leicht. Im Haus war sie der Meinung andere Hunde sollten sich gefälligst ihrem Pflegefrauchen nicht nähern und draußen stimmte sie angesichts eines Lebewesens einen solchen Radau an, dass wirklich jeder wusste, wie sind unterwegs…
Auch wenn sich mit „Geduld und Spucke“ so Einiges besserte, war ziemlich schnell klar, es muss wirklich ein Prinzessinnenplatz her. Zusätzlich war Windhund-Erfahrung unabdingbar, denn auch wir, die wir uns viele Jahre auf dem Coursingplatz rumtrieben, waren von ihrer Jagdleidenschaft beeindruckt.
Anfang Dezember meldete sich eine ehemalige Afghanen-Frau, die sich seit September(!) unsere Rosa anschaute. Und – sie ließ sich von all unseren Schilderungen nicht abschrecken und reiste am 18. Dezember mit ihrer erwachsenen Tochter an. Rosa zeigte sich von ihrer besten Seite (Schwanzwedeln, Schnuckeln, Kuscheln) und auch alles andere (draußen Hunde anschreien, drinnen Hunde anmeckern bis anfletschen). Die beiden Mädels fanden Rosa einfach toll und holten sie am nächsten Morgen tatsächlich ab.
Dieses Video entstand ohne Wissen des Menschen (unsere unglaublich kluge Rosa hat es bemerkt).
Tja Leute Rosa ist vergeben und hier zeigt sie sich wirklich von ihrer niedlichsten Seite.
Wir wünschen eine wunderbare gemeinsame Zeit und sind richtig glücklich, Menschen kennengelernt zu haben, die einen Hunde mit jeder Menge Ecken und Kanten haben wollen.

Weihnachtlicher Chabuk

Weihnachtlicher Chabuk

25.12.2021

Chabuks Frauchen hat uns zu Weihnachten ein bisschen über unseren Paten-Saluki Chabuk berichtet:

 „Ein Chaosjahr neigt sich dem Ende zu. Und ich darf wieder berichten vom Ruhepol des Wolfsrudels. Chabuk ist einfach nur lieb und ruhig, nett zu allen und will alles richtigmachen. Unaufgeregt geht er mit uns durch dick und dünn. Nur das Setzen seines Zuckersensors alle 2 Wochen findet er ausgesprochen doof und möchte dann immer ganz Sturkopf genau in dem Moment rausgehen.

Achja, Sturkopf: Er will unbedingt in meinem Sessel hinter mir sitzen. Wenn ich nicht gleich Platz mache und auf der Sesselkante sitze, drückt er mit seinem Gesicht und Kopf geduldig so lange gegen mein Bein bis ich nachgebe. Dann klettert er hinter mich, grunzt zufrieden und rammt mir seine Knochen in den Rücken. Es ist so schön wie er selig brummend hinter mir liegt….die Sesselkante ist okay…..

Er hat uns dieses Jahr ordentlich Kopfzerbrechen gemacht. Mit verrücktspielendem Zucker, Allergie, Tumor-OP und einer furchtbar entzündeten Zahnwurzel die sich erst durch ein siffendes Auge bemerkbar machte und auch noch einen resistenten Keim drin hatte. Also raus mit dem Zahn (Himmel saß der Zahn trotzdem fest!), Abszeßspülung, Augensalbe für viele Wochen…Er nimmt alles tapfer hin.
Inzwischen geht es ihm wieder richtig gut, aber den Zuckersensor und das Apoquel werden wir leider dauerhaft weiter brauchen. So geht dann eben nachts ein Alarm los und uns sagt wenn er plötzlich schlimm in den Unterzucker sackt.
Ansonsten ist er super gut drauf und sein Augenarzt ist ganz begeistert wie gut alles klappt. Wenn es so weitergeht, wird er noch steinalt gut sehen können.

Liebste Beschäftigung ist natürlich Gassi. Kurz gefolgt von Kuscheln. Und inzwischen spielt er auch richtig schön mit den anderen Hunden.
Danke für diesen lieben Kunffelhund.“

Wir bedanken uns bei all seinen Paten ganz herzlich für die Unterstützung.

Didi in Feierstimmung :)

Didi in Feierstimmung :)

20.12.2021

Liebe Didi-Paten und Didi-Liebhaber,

wir freuen uns sehr, dass wir wieder einen Bericht zu unserem Patenafghanen Didi schreiben dürfen.

Er befindet sich nämlich leider in seiner letzten Lebensphase, so dass wir uns nicht ganz sicher waren, ob er Weihnachten überhaupt erlebt.
Sein Köper wird zunehmend hinfälliger: Gefühlt nimmt er jeden Tag ein bisschen ab. Seine Hinterhand ist aufgrund der Cauda equina immer wackeliger.
Die Hinterpfoten schleifen so stark beim Gehen, dass er mittlerweile Schuhe braucht, sonst würden sie bluten.
Auch sein bestes Stück bleibt nicht mehr in der Hülle. Wer jetzt denkt, ach der arme Kerl, der leidet doch, kennt keinen echten roten Afghanen von Didis Sorte.
Sein Kopf ist so stark, er weiß ganz genau noch, was er will, und das ist sein Spaziergang, den zieht er eisern durch.
Doch danach geht er den Rest des Tages auf seinem Thron schlafen. Ja er ist von seinem Cosybed auf einen Papasansessel umgezogen – der Überblick wäre besser.

Die letzten Jahre haben wir ihm ja fleißig hinterhergeputzt, nun da seine Mobilität abnimmt, ist das weniger geworden.
„Dafür“ merkt er häufig nicht mehr, dass er „groß“ muss, aber das bedeutet dann eben, dass der Thron mit einer frischen Decke bestückt werden muss – den Rest erledigt unsere Waschmaschine.

Das Essen schmeckt nach wie vor.
Besonders nach seinem Abendessen erwachen Didis Lebensgeister und er lässt sich ausgiebig beschmusen, während wir selbst essen.
Aktuell ist er am Köfferchen packen – Didi fährt über die Feiertage nämlich ans Meer!

Liebe Paten, wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.

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