Saluki-Rüde: Chabuk

Saluki-Rüde: Chabuk

19.12.2020

Unser Paten-Saluki Chabuk wurde im März 10 Jahre alt und wir müssen feststellen, er sieht besser aus als je zuvor (zumindest seitdem wir ihn kennen).
Seit September 2019 muss er nicht mehr im Tierheim leben und steht unter äußerst kompetenter tierärztlicher Überwachung.
Nachdem er zwei neuen Linsen bekommen hat, müssen seine Augen ständig kontrolliert werden (Augendruck) bzw. getropft werden.
Gegen sein Cushing-Syndrom ist er auf Vetoryl eingestellt, evtl. wird dies in Zukunft nicht mehr nötig sein.
Leider wird er wohl ein Diabetes-Patient bleiben. Er ist mit einem Freestyle Libre Sensor ausgerüstet, was eine dauerhaftes Ablesen der Werte ermöglicht (daher das breite, jedoch weiche Halsband, um den Sensor zu schützen).
Wir haben das Glück, dass einige Tierärzte seine Patenonkel und –tanten sind: Sie sponsern Laboruntersuchungen, Augendruckmessungen, Augentropfen und auch den einen oder anderen Sensor.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen seinen Tierärzten, ohne die es niemals gelungen wäre, den Buben wieder auf die Pfoten zu stellen bzw. seinen Zustand zu erhalten und zu verbessern.
Doch ohne zwei Menschen, bei denen Chabuk lebt, wäre das natürlich alles nicht möglich.
Sein „Papa“ schreibt:
„Unser Chabuk oder Zuckerwürfel oder watschelnder Falke. Jetzt will ich auch mal als Herrchen ein paar Worte über diese Sahneschnitte schreiben, da er doch über die Zeit irgendwie mein Hund geworden ist. Mein Hund natürlich nur, wenn Frauchen nicht Essen zaubert, aber das kennt man ja. Er hat sich von Anfang an super in sein Rudel integriert, und Gassi ist natürlich seine größte Leidenschaft. Er wollte von Anfang an nur raus. Kaum, dass ich nach Hause komme, schiebt er mich quasi wieder rückwärts die Treppe runter nach dem Motto: „Herrchen, da ist die Tür, da muss ich raus. Jetzt. Sofort. ZackZack“. Nur, wenn ich diese tägliche Pflichtrunde mit Ihm erledigt habe, kann er sich zufrieden zusammenrollen und muss dann natürlich noch seine Brust gekrault kriegen. Fällt die Runde flach, so werden wir die ganze Zeit mit Leidensblicken bestraft. Wir sind sehr froh, dass er es doch noch zeitig genug zu uns geschafft hat, um sein Leben mit ordentlich Sehkraft noch bei uns genießen zu können. Und war er am Anfang noch ganz still und glücklich, wenn er irgendwo bei uns in Ruhe liegen konnte, so macht er jetzt mit dem Rudel ordentlich Krawall, am Zaun, gegen die Nachbarn, oder die unsichtbaren Hasen. Einer muss es ja tun. Danke für meinen besten Bettwärmer, obwohl, es sind alle die besten Bettwärmer.“

Liebe Paten wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen trotz aller derzeitig widrigen Umstände ein schönes Weihnachtsfest.
Falls Sie gerne Pate für einen unserer Schützlinge werden möchten, melden Sie sich doch bei uns!

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

18.12.2020

Unsere Paten-Afghanin Mechthild, die im wirklichen Leben Emma gerufen wird, wurde diesen Juli zwölf Jahre alt, und wir sind dankbar und froh, dass sie dieses, für einen Afghanen mit Vorgeschichte, recht hohe Alter erreichen durfte.
Sie hat nämlich immer wieder ganz erhebliche Probleme mit ihren Zähnen, doch den Tierärzten gelingt es jedes Mal, alles wieder heile zu machen.
Wie Sie sich vielleicht erinnern, lebt Emma seit April 2017 auf der Sonneninsel in Schweden – ein, wie wir finden, würdiger Altersruhesitz für die kleine Schönheit. Sie selbst interessiert sich herzlich wenig für ihr Äußeres und lehnt es auch grundsätzlich ab, dass man an ihr kämmt und rumschnipfelt.

Ihr Frauchen Renate hat uns ein paar Zeilen geschickt:
„Emma hat sich seit letztem Jahr nicht viel verändert, außer dass sie bei Menschenbegegnungen ziemlich neugierig geworden ist. Anfassen muss zwar nicht unbedingt sein, wenn sie die Menschen nicht kennt, aber sich hinter diese stellen und mal ausgiebig beschnüffeln ist allemal drin. Futter ist noch immer eines der wichtigsten Dinge in Emmas Leben und der Sprint zur Garage (Leckerchenvorrat) ist immer noch obligatorisch.
Letzte Woche hatte ich Emma mit zu einer Bekannten nach Hause genommen und sie hat sich zuerst gar nicht wohl gefühlt, ich war schon fast wieder auf dem Weg nach Hause. Aber weil sie dort auch auf dem Sofa Platz nehmen durfte, hat sie binnen kürzester Zeit tief und fest geschlafen. Als ich gehen wollte, musste ich sie aufwecken!!
Zu 100 % ist Emma einfach nur ein tolles Hundemädchen und wir freuen uns jeden Tag, dass sie hier ist.
Die Fotos sind vom Oktober und November. Wir hatten noch mal richtig tolle sonnige Tage und ich hatte ausnahmsweise den Fotoapparat mitgenommen. Wasser ist aber nicht Emmas Element, sie geht da eher nur deshalb rein, weil ich vorgehe und Emma so quasi mein Schatten ist. Hier gibt es aber kleine, ganz tolle Spazierwege zu einigen kleinen Stränden, an denen man auch ab Ende August meistens alleine ist.
Das war es erst mal von Emma, sie sagt, dass ich viele Grüße von ihr nach Deutschland senden soll.“

Liebe Paten wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen trotz aller derzeitig widrigen Umstände ein schönes Weihnachtsfest.
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Wölfchen: JEANNY

Wölfchen: JEANNY

16.12.2020

Heute ein kleiner Weihnachtsbericht von unserem Paten-Wölfchen Jeanny.
Unsere Jeanny ist nun bereits siebeneinhalb Jahre alt, für ein Wölfchen doch schon ein recht stattliches Alter.
Leider hat sie im Juni ihren großen Freund, den Wolf-Rüden Faolan, verloren. Seinen Tod zu verkraften dauerte mehrere Monate, denn mit ihm spielte sie besonders gerne.
Doch das Leben geht weiter und in ihrem Rudel leben ja noch so einige Gefährten. Mit ihnen verträgt sie sich auf Haus und Hof recht gut, lediglich beim Spaziergang muss man die Partner mit Bedacht wählen.  Denn wenn sie zu klein sind, kann Madame Wolf sich nicht immer beherrschen und betrachtet sie als Beuteobjekte. Aber ein einfaches Wölfchen war Jeanny noch nie und ihre Familie hat sich entsprechend auf sie einstellen müssen.
Zu Glück lebt sie auf dem Land und man hat zumindest nicht das Problem, dass sie fremden Hunden unfreundlich begegnet, weil man ganz einfach keine trifft J.
Nach wie vor genießt sie ausgiebige Spaziergänge, besonders seitdem sie geschoren wurde. Jeanny ist kastriert und bekommt einen langen und dichten Pelz. Trimmen findet sie ungeheuerlich und daher war Abscheren eine gute Lösung. Wir finden ja sie sieht sehr sportlich in ihrem Kurzhaarlook aus.
Liebe Paten wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen trotz aller derzeitig widrigen Umstände ein schönes Weihnachtsfest.
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Afghanen-Rüde: Didi

Afghanen-Rüde: Didi

15.12.2020

Wie jedes Jahr bekommen unsere Paten einen kleinen Einblick in das Leben ihres Patenhundes in Form einer Weihnachtsnachricht.
Ein Windhund wird bei uns ins Patenhund-Programm aufgenommen, wenn er beispielsweise ein besonders unwürdiges Leben hatte, und sein neues Leben auf seiner Pflegestelle besonders genießt – wie unser Didi.
In den nächsten Tagen werden wir auch hier von unseren aktuellen vier Patenhunden berichten.
Heute ist erst mal unser Didi dran:
„Rechtzeitig zu Weihnachten ein kleiner Bericht zu unserem Didi. Er durfte am 2. August seinen elften Geburtstag feiern. Darüber sind wir sehr froh und glücklich, ist es ja nicht selbstverständlich, dass ein so großer Afghane auch so alt werden darf. Auch wenn seine Hinterhand leider zusehends schlechter wird, freut er sich jeden Tag ganz besonders auf seinen Spaziergang, der rund eine dreiviertel Stunde dauert. Seine Manieren lassen nach wie vor etwas zu wünschen übrig, alles was sich bewegt, würde er gerne jagen. Mittlerweile hat er aber immerhin verstanden, dass kleine Kinder dafür nicht gedacht sind. Auch Fahrradfahrer und Jogger stehen auf seiner Jagd-Liste – doch er wird von Tag zu Tag besser.
In unserem Rudel zeigt er sich als äußerst charmanter und verträglicher Bub, es fiel noch nie ein böses Wort. Alle anderen Hunde mögen ihn sehr gerne. Dennoch sind wir draußen sehr vorsichtig, dass nichts mit anderen Hunden passiert und laufen bei Hundebegegnungen einen großen Bogen.
Es ist ja bekanntlich immer etwas schwierig geeignete Testhunde zu finden…
Kürzlich kam unser Nachbar mit einem alten Jack Russel-Rüden aus seinem Gartentörchen gelaufen, als wir ca. noch 100 Meter entfernt waren. Didi stimmte sein übliches lautes Gebell an, stieg in die Leine und – sein Halsband riss. Uns blieb das Herz stehen und sahen bereits im Geiste einen angefleischten Nachbarshund vor uns. Wir gaben dem Nachbarn ein Zeichen, er möge wieder in seinen Garten zurückgehen, was dieser auch brav tat. Didi rannte vorbei zu unserem Gartentörchen, drehte dann um, um den Jack Russel zu suchen. Wir machten die anderen Hunde in Weindeseile fest und flitzten Didi hinterher um das Schlimmste zu verhindern. Beim Nachbarn angekommen sehen wir, wie dieser Didi zu sich herwinkt, in seinen Garten lockt – und Didi ganz begeistert und freundlich mit dem Jack Russel schwanzwedelt. Tja so kann man sich täuschen.
Unser Didi ist wirklich ein ganz Feiner!“
Liebe Paten wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen trotz aller derzeitig widrigen Umstände ein schönes Weihnachtsfest.
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