Windspiel-Hündin: OMA AGNES

Windspiel-Hündin: OMA AGNES

09.05.2017

Heute mußten wir unsere kleine Agnes auf die Reise schicken.
Ja, sie wäre nächsten Monat siebzehn Jahre alt geworden - aber trotzdem tut es weh.
Wir danken allen Paten für die liebe Unterstützung.
Chart-Polski-Rüde: BAILEYS

Chart-Polski-Rüde: BAILEYS

19.03.2017

Und dann haben wir noch eine sehr, sehr traurige Nachricht von unserem Patenhund Baileys.
Als er im August letzten Jahres bei uns ankam, war sein gesundheitlicher Zustand recht schlecht.
Doch es ging stetig bergauf.
Bei seiner Pflegemama hatte er 5 kg zugenommen und wir waren frohen Mutes, dass er im Kreise seiner letzten Familie mit drei anderen CPs glücklich werden kann.
Danach sah es auch aus: er fraß gut, wollte gerne mit spazieren gehen und hüpfte recht fröhlich durch den Garten - die ersten Wochen.
Dann ging es auf einmal wieder bergab, er behielt sein Essen nicht mehr bei sich und man sah ihm an, dass er sich nicht wohlfühlte.
Seine Urinwerte waren nicht in Ordnung und der Schall bestätigte unsere Vermutung: Gallenblasentumor, gestaute Gallenwege, Milztumor ...Baileys musste erlöst werden.
Wir sind untröstlich, er hätte es echt noch ein bißchen schön haben dürfen.
Trotzdem danke an Ellen und Britta für alles!
Saluki-Rüde: CAL

Saluki-Rüde: CAL

10.03.2017

Gestern Abend mußten wir unseren lieben Cal auf die Reise schicken. Er wurde fünfzehn Jahre und drei Monate alt.
Im Juni 2015 bekamen wir einen Anruf, da sollte ein alter Saluki eingeschläfert werden, weil die Besitzer ins Pflegeheim zogen. Mit vereinten Kräften (Nachbarin und Züchterin) konnten wir die Tochter der Besitzer, die aus dem Ausland angereist war, davon überzeugen, nicht den Wünschen der Eltern zu folgen, sondern das alte Kerlchen uns zu überlassen. Wir trafen uns mit Nachbarin Ursula (vielen lieben Dank nochmal) zur Übergabe in Lindau und machten uns auf der Heimfahrt Gedanken, wie der alte Knabe, der sein Leben in Einzelhaltung verbrachte, wohl auf unser Rudel reagieren würde. Armer Cal, dachten wir dauernd....
Daheim angekommen, stiefelt das alte (und komplett verfettete) Knäblein aus unserem Auto, um schwanzwedelnd die wilde Horde zu begrüßen. Ach, und da kann man noch am Popo schnüffeln und da ist noch ein Blümchen und hier ein Bäumchen zum Bepieseln:-)))) Wir waren selig! Wie herrlich! Und Cal freute sich andauernd.
Diesen Zustand bewahrte er sich bis gestern Abend. Schwanzwedelnd lief er in die Tierarztpraxis. Von dem kurzen Weg total erschöpft liess er sich auf der Decke nieder und stand nicht mehr auf. Es ging ganz schnell.
Lieber, guter Cal - wir vermissen dich. Deine immer gute Laune, deine spontanen Schmuse-Überfälle, dein aufgeregtes Geröchel, wenns Fressi gibt, deine Entdeckerfreude und deine Lebenslust.
Und wir bedanken uns von Herzen bei all deinen Paten.
Machs gut, mein altes Schätzle.
Chart-Polski-Rüde: ANUBIS

Chart-Polski-Rüde: ANUBIS

04.01.2017

Heute mußten wir Anubis gehen lassen. Bei uns dürfen die Alten immer so lange herum"schlurfen", bis sie das Essen einstellen. Anubis hat heute morgen auch sein heißgeliebtes gekochtes Hühnchen verschmäht und uns traurig angeschaut.
Bei unserem Tierarzt ging dann alles ganz schnell. Wir sind jedesmal erschrocken, wie schnell.
Mein Großer, ich hätte dich gern noch ein wenig gepäppelt und um mich gehabt. Machs gut.
Irish-Wolfhound-Hündin: CAOIMHE

Irish-Wolfhound-Hündin: CAOIMHE

12.08.2016

Caoimhe hat es nicht geschafft.
Sie lag nach der Cortisonspritze ein paar Stunden in Seitenlage in ihrem Körbchen, so dass wir ein wenig Hoffnung schöpften, doch nach dem Aufstehen fing sie wieder an zu röcheln. Das wurde stündlich schlimmer, so dass wir mit ihr am Freitagmorgen um Null Uhr Fünfzehn auf dem Parkplatz unserer Klinik waren, um sie im Bus einschläfern zu lassen.
Schon als wir Caoimhe (ausgesprochen: Kiwa) bekamen, haben wir geahnt, dass sie schwer krank ist. Wir schoben das aufs Herz. Das war gar nicht so schlimm, wie wir dachten, es war der faustgroße Lungentumor, den unser Doc dann entdeckte. Krebs frißt Muskelmasse... Caoimhe hatte auf dem Kopf nur noch Haut und Knochen, kein Fett mehr hinter den Augen, auch sonst überall ziemlich knochig.
Wir haben alles versucht, leider vergeblich. Caoimhe ist ganz schnell eingeschlafen, auch sie wird, wie alle unsere Hunde, kremiert.
Ich bitte alle, sich mit Äußerungen seitens dem Vorbesitzer zurückzuhalten. Erstens durfte Caoimhe sehr geliebt und behütet ihr ganzes Leben verbringen, wuchs in einer Familie auf, mit Haus und Garten und schönen Spaziergängen. Sie hatte etliche Hundefreunde, zuletzt den kleinen Jogi. Die Abgabe fiel ihrer Besitzerin sehr, sehr schwer, ein Scheidungsfall und wohin mit zwei Hunden? Man bekommt keine Chance auf eine Mietwohnung mit einem IW zudem dieser keine Treppen mehr laufen soll abgesehen davon muß man arbeiten gehen.
Und wenn man seinen Hund täglich vor Augen hat, fallen einem gewissen Veränderungen nicht oder nicht so auf, man schiebt es auf das Alter, dass der Hund so knochig wird, auf den Stress, auf irgendwas. Niemand konnte wissen, dass Caoimhe so einen Riesentumor hatte.
Es gibt so viele Schicksalsschläge, die einem keine andere Wahl lassen, als sich von seinem Tier/seinen Tieren zu trennen und jeder Einzelne von uns kann ganz schnell in solch eine geraten.
Ich bin glücklich, diese tolle Hündin bei mir gehabt zu haben. Und ja, es ist schwer, ihr Leben ist in meinen Händen regelrecht zerronnen. Erst Pan, einen Tag darauf Caoimhe.
Aber wie sagte Helge zu mir: "Dazu sind wir da."
Und damit hat sie (ausnahmsweise:-) mal Recht.

Jogi hat nachts seine Caoimhe gesucht, als wir ohne sie nach Hause kamen. Er hat sich dann ins Bett geschnuckelt und meine Hand geleckt, bis er eingeschlafen war. Am nächsten Tag hat er gefressen und sich danach in einem Körbchen gewälzt. Es geht ihm gut, was mich sehr freut. Er wird sein Leben hier genießen bis zu seinem letzten Atemzug.
Danke, liebe Elke, für deine beiden tollen Schätze, danke Max für deinen Beistand und danke an alle Paten für ihre Unterstützung.
Caoimhe, machs gut da oben!
Afghanen-Rüde: PAN

Afghanen-Rüde: PAN

11.08.2016

Unser eben erst neuer Paten-Afghane Pan ist tot.
Sein Pflegefrauchen schreibt:

"Mein Panchen ist tot.
Er hatte letzten Freitag mehrere Epilepsie-Anfälle. Ich hatte noch versucht, diese mittels einem Diazepam-Zäpfchen abzumildern. Danach war nichts mehr wie vorher. Zwei Tage torkelte er durch Haus und Garten, dann schien er sich ganz langsam wieder zu erholen. Als er anfing zu husten, habe ich sofort Antibiotika gegeben. Auch, wenn mich die Globulifraktion nie verstehen wird, wenn so ein betagter Hund hustet, muß man schnell sein, keine Experimente. Trotzdem war alles umsonst. Seine Lunge voller Schleim, er bekam kaum noch Luft, wir mußten ihn gestern erlösen.
Bei einem epileptischen Anfall kann es sein, dass der krampfende, würgende, spuckende Hund Magensaft in die Lunge bekommt, was zu einer Lungenentzündung führen kann.
Jetzt überlege ich, bin ich schuld. Hätte ich Pan sofort nach den Anfällen Antibiotika geben sollen? Ich dachte mir noch, ne, das lass ich jetzt mal, da ich ihm von Anfang an erstmal eine Ladung Antibiotika gab, wegen seinem Gehuste und dem blutigen Durchfall.
War das jetzt der Fehler?
Oder war er einfach schon angeschlagen, als er kam und "nur" betagt und von seinem bisherigen Leben mitgenommen, also seine Lebenszeit abgelaufen.
Ich weiß es nicht. Man fühlt sich jedesmal schuldig.
Mein Panchen, hätte dir von Herzen noch eine tolle Zeit bei uns gegönnt."
Barsoi-Rüde: BORIS

Barsoi-Rüde: BORIS

13.07.2016

Boris ist tot.
Seit heute Mittag sitze ich am PC und will ihm einen Nachruf schreiben, lade seine letzten Fotos von der Kamera, telefoniere nebenbei und jetzt ist der Tag fast rum und ich habe nichts zustande gebracht. Nicht nur, weil am Wochenende zwei neue Schützlinge kommen und drei noch in der Schwebe sind, sondern auch, weil mir irgendwie die passenden Worte fehlen. Letzter Versuch...

Boris kam im Mai 2012 in unser Haus. Mein Sohn hat ihn gefahren. Als ich Boris das erste Mal sah, dachte ich spontan, meine Güte, was für ein Kotzbrocken. Das dachte er von mir vermutlich auch, denn er versuchte mir anfangs klarzumachen, dass er der "Bestimmer" ist und nicht ich. Er hat dann aber einsehen müssen, dass es so nicht geht, auch nicht mit einer Gummistiefel tragenden Blondine. Er fand unsere Hunde zum Fressen, alle - ohne Ausnahme und ich mußte ihn oft... eine liebe Freundin sagte, ich soll "korrigieren" sagen. Ok, ich mußte ihn oft korrigieren, sehr oft. Ein hartes, halbes Jahr war das, für ihn und für mich sowie für unsere Hunde. Danach war Boris friedlich wie ein Lamm. Fast. Ab und an hat er noch seine Krokodilklappe aufgerissen, z.B. wenn sich einer auf dem Sofa bewegt hat, oder wenn mein Sohn am Fernseher irgendwas verstellt hat und ihm zu nahe kam.

Boris, vierzehn Jahre und vier Monate alt, konnte am Mittwochmorgen nicht mehr aufstehen.
Wir vermissen ihn so schrecklich.
Gerade die Charakterköpfe wachsen einem ganz besonders ans Herz und Boris war ein Super-Charakterkopf.
Unser kleiner Enzo, ein Windspiel, lief jeden Abend ins Wohnzimmer, um Boris eine Runde zu ärgern. Er stellte sich an sein Bett um zu kläffen... und der Große antwortete ihm dann. Jetzt ist es still.
Ich habe zwei große Hundekissen aus dem Wohnzimmer geräumt. Es sind so viele, die sich dieses Jahr verabschiedet haben.
Auf dem Weg zum Tierarzt lege ich die Hunde so hin, dass ich sie streicheln kann. So nehmen wir Abschied voneinander. Dann erzähle ich -meist im Stillen- meinen Hunden, wen sie da oben alles wieder sehen werden. Ich sag also, ach Borisle, da oben wartet auch schon Gandi auf dich. Oh verflixt, Gandi und Boris mochten sich ja nicht besonders. Äh, Borisle, das Liebchen... oh ne, auch ein Wölfle, Borisle, der Hamlet... ein Rüde.. okok, also mein lieber Boris, aber auf Ali kannst du dich freuen. Ali, meine 16 jährige Greyhündin, die Boris sehr mochte. Und da fällt mir noch Chouchou ein, jaaa Boris, Chouchou ist auch da oben.
Ich hatte das Gefühl, dass sich Boris danach entspannte. Er liess nur Chouchou, meine alte Afghanin, in das Bettchen neben ihm. War Chouchou nicht im Wohnzimmer und ein anderer wollte sich da reinlegen, war Boris - na, was wohl? Genau. Das alte Schnappkrokodil. Einmal kam Telou, Azawakhmädchen, 14 Jahre, nestete da gemütlich herum und ich dachte, das gibts doch nicht, Boris wird zahm... und kaum ausgedacht: ROOOAAAAR und SCHNAPP! Und Telou flog aus dem Bett und beschwerte sich noch im Weglaufen über diese Unverschämtheit!

Ja, mein Borisle. Er fehlt. Zuletzt durfte er sich immer vom Tisch etwas abholen, er bekam immer was, ein Stück Brezel, ein Leberwurstbrot, ein Stück Käse... und dann machte er WUFF, will noch eins! Und bekam noch was, der alte, dürre Knabe.

Machs gut, mein Kleiner. Ich hab viel gelernt von dir.
Danke, dass du bei mir warst.
Und DANKE an all seine wunderbaren Paten.
Afghanen-Hündin: KIKI

Afghanen-Hündin: KIKI

29.06.2016

Mit unseren älteren Afghanen scheinen wir derzeit kein Glück zu haben.
Nach einem Schlaganfall, von dem sie sich leider nicht mehr erholte, mußten wir unsere Kiki erlösen lassen. Kiki kam erst Ende Mai zu uns, mußte notoperiert werden und erholte sich schnell. Sie war ein sehr fröhliches, anhängliches Afghänchen. Die Windspiele durften sich abends auf dem Sofa in ihr Fell kuscheln, sie hat immer bis zum letzten Krümelchen alles aufgegessen, stehts mit wedelndem Schwänzchen. Sie hüpfte durch den Garten und lachte und beim Spaziergang schaute sie neugierig auch mal in den Wald - sie hatte ja bis dato sowas noch nie gesehen.
Nun ist sie nicht mehr da. Konnte ihr schönes Leben nur so kurz genießen. Das ist nicht gerecht.
Wir sind sehr traurig und danken Kikis Paten von Herzen.
Galgo-Espanol-Rüde: HAMLET

Galgo-Espanol-Rüde: HAMLET

05.06.2016

Gestern mußten wir Hamlet erlösen. Er wollte nicht mehr. Die letzten paar Tage hatte er keinen rechten Appetit mehr, gestern Früh verzog er sich in den Garten, als es Futter gab und sah uns an:" Ich hab keine Lust mehr".
Er schlief im Auto, selbst als unser Doc, der immer in den Bus steigt, um unsere Hunde zu erlösen, ihm die Spritze gab, hat er die Äuglein kaum mehr aufgemacht. Hamlet starb in unseren Armen.
Seit November 2007 lebte er bei uns, er wurde 19 Jahre und drei Monate alt und war nie krank.
Sein Platz auf dem Sofa blieb gestern Abend leer.
Wir danken all seinen treuen Paten von Herzen.
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