Afghanen-Hündin: Angie

Afghanen-Hündin: Angie

03.03.2021

Heute musste meine Angie ihre letzte Reise antreten. In drei Monaten wäre sie dreizehn Jahre alt geworden, doch ein wiederkehrendes Plattenepithelkarzinom an der Pfote kam uns in die Quere.
Im Januar 2018 fanden man sie in einem Tierheim, nachdem sie beschlagnahmt worden war. Sie hat ihr Leben gemeinsam mit Franzi in einer Waschküche gefristet. Als der Amtsvet kam waren die Mädels nicht nur verwahrlost, sondern auch so verstört, dass man Mühe hatte sie einzufangen. Als ich im Tierheim anrief, sagten die Mitarbeiter, ich solle mir keine Sorgen machen, die Hunde hätten es im Tierheim vergleichsweise richtig gut.
Nach einer Woche gelang es, die beiden abholen zu lassen.
Und was waren die beiden ängstlich und verstört. Angie war zusätzlich noch recht wehrhaft und markierte wo es ging.
Nach einem kurzen Vermittlungsintermezzo beschloss ich, dass das alte Mädchen bei mir bleibt. Immerhin hat sie noch drei Jahre ihr Leben genießen können und das hat sie in vollen Zügen. Sie gehörte nämlich zu der Sorte „unkaputtbarer“ Afghane. Sie lernte auf ihre alten Tage noch, dass man mit allen Menschen schmusen kann, dass sie die gerechte und starke Chefin eines Großrudels sein kann, dass es sich am besten im Bett schläft und noch vieles mehr.
Und ich konnte sie sogar jeden Tag auf dem Spaziergang ohne Leine laufen lassen, sie hörte perfekt, Jogger und Fahrradfahrer kein Problem, Hunde aller Art ebenfalls nicht. Ihre Nerven und ihr Vertrauen waren so gut, dass sie sogar zwischen unzähligen schlittenfahrenden Kindern durchlaufen konnte und noch das eine oder andere Kind um einen Keks bat.
Ein großartiges Geschöpf, das jeder Rassebeschreibung des Afghanen trotzt, denn sie war treu, anhänglich, klug, mit jeder Menge Will to Please und top verträglich – und das, obwohl sie eine vom alten Schlag war.
Sie hat mich gelehrt, dass wenn ein Afghane das richtige Temperament hat, der unglaublichste Vorbesitzer es nicht zerstört bekommt.
Danke Ralf, dass ich diese tolle Hündin ein bisschen haben durfte.

Greyhound-Hündin: BIBI

Greyhound-Hündin: BIBI

22.02.2021

Am Freitag erhielten wir leider traurige Nachricht:

"Heute mussten wir Bibi einschläfern lassen, es fing vor drei Tagen an mit Orientierungslosigkeit und Hecheln, sicher auch Schmerzen, sie wollte auch nicht mehr aufstehen und wenn sie dann doch mal draussen oder trinken war, taperte sie anschließend rum und wusste nicht wo und wie sie sich hinlegen sollte. Es ging ihr täglich schlechter, gestern wollte sie dann auch nichts mehr futtern, dabei hatte sie sich immer so aufs Futter gefreut, bis vor Kurzem ist sie vor dem Füttern noch rumgehüpft wie eine Junge… Wir hatten eigentlich gedacht, dass sie mindestens ihren 15. Geburtstag noch erlebt. Wir vermissen das alte Mädchen und sind sehr traurig.
Im Anhang Bilder aus dem letzten Sommer."

Liebe Eva, lieber Heinz-Georg, vielen Dank, dass Ihr Bibi ein so schönes Leben ermöglicht habt...

❤️
Afghanen-Hündin: Mäuschen

Afghanen-Hündin: Mäuschen

03.02.2021

Am 3. Februar hat das Mäuschen sein Frauchen verlassen.
Der fortgeschrittene Blasenkrebs ließ keine andere Wahl.
Im August 2015 rettete Vera Mäuschen (ehemals Sanny) aus misslichsten Umständen. Mäuschen durfte vorerst bei Vera wohnen; letztere wollte ja alles nur keinen Afghanen besitzen (wer möchte schon dauernd kämmen und seinem Hündchen hinterherputzen)…
Wir haben das ausgesessen, aus der Ferne wussten wir, dass Mäuschen ein ganz bemerkenswertes Exemplar ist. Wir waren uns ganz sicher, das Mäuschen wird es schon richten…
Es dauerte keine vier Wochen, dann durfte sie bleiben.
Mäuschen hatte ein ganz herrliches Leben mit ausgedehnten Spaziergängen, ihrer Hundefreundin Nelly, einen Bett- und Sofaplatz, einen Riesengarten und einem Frauchen, das das Kämmen lieben gelernt hat und sowieso viel putzt :).
Und sie hat und hatte einen ganz großen Platz in Veras Herzen.
Danke dafür.

Vera schreibt:
„Mein Mäuschen hat uns verlassen. Viel zu früh und viel zu schnell. Helge, ich danke dir für diesen außergewöhnlichen, lieben, sanften, eigenen, dezent sturen, lustigen, friedlichen, freundlichen, manchmal chaotischen, und oft lustigen Hund. Nur vier Monate später bist du deiner Freundin Nelly gefolgt. Heute Morgen musste ich dich erlösen lassen. Wie soll es ohne diesen Schatz nur weitergehen? Als Nelly gehen musste, warst du noch da. Jetzt ist alles leer! Mein Herz, das Haus, mein Bett, das Sofa, der riesige Garten. Einfach alles ist leer, was du mit Leben und Liebe gefüllt hast. Jeder Tag mit dir war ein Geschenk. Ich werde dich niemals vergessen. Niemals!!! Ruhe in Frieden und ohne Schmerzen, mein lieber Schatz! “

Afghanen-Rüde: Nubi

Afghanen-Rüde: Nubi

06.01.2021

Unser Nubi ist tot!
Als er Mitte August zu seiner Pflegemama und seiner späteren Mama kam, ging es ihm so schlecht, dass der Tierarzt ihm nicht viel Chancen einräumte. Sein Herzchen war so kaputt, dass ihm 1 Tag bis maximal drei Monate noch gegeben wurden.
Doch daraus wurden 5 ½ Monate. Er war aber auch so ein Süßer, dass ihn jeder sofort in sein Herz schloss und ihn mit Liebe überschüttete – das weckt die Lebensgeister nochmals ein bisschen.
Simone schaffte es auch, dass der Bub wieder zunahm, umherhüpfte und Lust auf Spazieren gehen hatte. Alle anderen Hunde mochten ihn spontan.
Nubi – du warst ein ganz toller Schatz und schön, dass du am Ende deines Lebens ein Herzenshund wurdest.
Einen großen Dank an seine Familie, die ihn hütete, obwohl sie wusste, dass es nur von kurzer Dauer sein würde.

Sloughi-Hündin: TINI

Sloughi-Hündin: TINI

29.12.2020

Im Jahr 2009 bekamen wir unglaublich viele Sloughis. Es waren so viele, dass es in unserem Quarantäneauslauf (zugegebenermaßen recht klein) von Sloughis wimmelte. Sie kamen von einer völlig verwahrlosten Zuchtstätte.
Eine davon war Tini, man hatte kurz zuvor ihre Welpen entsorgt, und sie war ein Bild des Jammers.
Zu allem Unglück gelang ihr die Flucht und nur dank des Engagements der Polizei wurde sie nach zwei Wochen Wildnis mit einer Fangschlinge wieder eingefangen. Wir kamen natürlich eiligst gefahren, warfen ihr ein Lasso über und sie bis ihr Pflegefrauchen dafür herzhaft in den Oberschenkel. Der Polizist machte nur große Augen…
Sie war ein sehr scheues Mädchen, das am liebsten mit anderen Sloughis kuschelte. Im Juni 2009 kam Anneliese und nahm sie mit in den hohen Norden. Sie war die große Liebe ihres Frauchens, das gestern unsagbar traurig bei uns anrief, Tini sei mit 15 Jahren und vier Monaten gestorben.
Nach vier Jahren Scheune durfte sie also ein lange, lange Zeit noch ein glückliches Leben führen.
Wir hatten damals versucht eine Schließung der Zuchtstätte zu erwirken, doch alle Ämter und Verbände fanden, das wäre nicht nötig.
Tini hatte unsagbares Glück, denn das Ende der Zuchtstätte war das reinste Grauen. Die Züchterin verstarb und die letzten Hunde wurden erst nach mehreren Tagen in einem unsäglichen Zustand gerettet, ein Teil war bereits tot…

Liebe Anneliese, danke für alle deine Fürsorge und Liebe.

Irish-Wolfhound-Rüde: JOEY

Irish-Wolfhound-Rüde: JOEY

19.12.2020

Kurz vor Weihnachten erhielten wir traurige Nachrichten von Joey:
„Ich bin sehr traurig, da ich Joey am Samstag erlösen musste, Anfang November wurde ein bösartiger Tumor im linken Vorderbein zwischen Pfote und Gelenk diagnostiziert. Dieser hat sich explosionsartig vergrößert, er bekam zum Schluss die höchste Dosis Tramadol und Phen Pred... Er verweigerte jetzt sein Futter, was für ihn immer das Größte war. Er wäre am 27.12. 11 Jahre geworden und im Februar wäre er 6 Jahre bei uns gewesen. Für Joey brauchte ich noch nie eine Leine, er war so anhänglich und verschmust, er hinterlässt hier eine große Lücke! Vielen lieben Dank, dass ich Joey haben und genießen durfte.“
Vielen herzlichen Dank für schöne sechs Jahre, die er sichtlich genossen hat!
Afghanen-Hündin: MONI

Afghanen-Hündin: MONI

12.12.2020

Schon wieder was Trauriges:
„Schweren Herzens muss ich dir heute mitteilen dass wir MOON gestern den letzten Liebesdienst erweisen mussten um ihr zu helfen und sie zu erlösen, wir mussten sie über den Regenbogen gehen lassen dorthin wo sie keine Schmerzen mehr hat und wieder in Würde sein kann...........im Namen von MOON danke ich dir für ALLES und dafür das du sie uns damals überlassen hast“
Moon, wir nannten sie damals Moni, kam mit 1,5 Jahren zu uns. Wir erinnern uns noch sehr gut an sie, hatte sie doch eine ganz besondere Eigenschaft. Wenn man sie allein ließ, pinkelte sie auf ein Sofa und zwar jedes Mal. Das war ein Riesenproblem und es dauerte so einige Zeit bis wir für uns eine Lösung gefunden hatten. Wir legten eine Liegelind-Unterlage aufs Sofa, eine Kuscheldecke darüber und auf diese Weise musste nur die Decke gewaschen und nicht das ganze Sofa entsorgt werden. Nach mehreren Monaten Decken waschen, stellte Moni das Verhalten ein.
Bei Bino & Hans dauerte es natürlich wieder etwas Zeit bis sie auch dort nicht mehr aufs Sofa pinkelte …die Sofas waren auch viel zu schön dafür :).
Lieber Bino & Hans, lieben Dank für die lange gute Zeit, die unser Moni bei Euch haben durfte.

Greyhound-Rüde: OSKAR

Greyhound-Rüde: OSKAR

10.12.2020

Der schöne Oskar hat sich auf den Weg gemacht:
Heike schrieb uns:
„Am 10. Dezember mussten wir uns von unserem Oskar verabschieden und ihn auf seine letzte Reise über die Regenbogenbrücke schicken.
Er ist 11 Jahre, 7 Monate und 6 Tage alt geworden und ganz friedlich, geborgen und ohne Angst in unseren Armen eingeschlafen. Fast 8 Jahre hat er unser Leben mit uns geteilt. Gute Reise mein Süßer, immer in unseren Herzen. Danke Barbara & Dominik und Windhundhilfe für diesen wunderbaren Gefährten.“
Wir sagen danke für ein wunderbares Showgrey-Leben!

Afghanen-Hündin: Zoomy (ehemals Malu)

Afghanen-Hündin: Zoomy (ehemals Malu)

07.12.2020

Unsere Zoomy ist tot!
Wir erinnern uns noch genau, wie Zoomy vor fünf Jahren in den Kleinanzeigen zum Verkauf stand. Eigentlich nichts, was uns als Tierschutzverein anginge. Doch irgendwie ließ uns die Sache nicht los und wir fuhren mit unserer Karin los, um das Hündchen zu gucken. Ein armes Schätzchen erwartete uns, verwahrlost auf einem völlig vergammelten Grundstück. Der Besitzer, ein alter Kleinhundevermehrer, sah auch nicht anders aus. Mehrere völlig kaputte und kranke Yorkies…
Kurz wir lösten Zoomy aus. Und sie war vom ersten Tag, ein dankbares und äußerst liebenswürdiges Geschöpf, das dann bei unserer Christel ein neues Zuhause fand.
Danke für die guten fünf Jahre.
Christel schreibt:

„ZOOMY

unsere liebe ZOOMY. mein herzenshund, hat sich nachts im schlaf leise auf den weg über die regenbrücke gemacht und uns hier schockiert mit gebrochenen herzen zurückgelassen.
gerade können wir es uns so gar nicht vorstellen, wie es ohne sie weitergehen soll.

nach einer tierarztdiagnose im juli, mit düsterer prognose, hatten wir uns so sehr noch viel mehr zeit mit ihr gewünscht.

seit wir ZOOMY 2015 von der windhundhilfe abgeholt haben, waren wir nicht einen tag ohne sie, sie war die liebe auf vier pfoten und immer so voller lebensfreude.

jetzt bleiben uns nur die erinnerungen an eine wunderbare zeit voller liebe mit vielen schönen und traurigen erlebnissen.

ZOOMY wir lieben dich und vermissen dich so sehr “

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