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19.07.2015

Unser Barsoi-Pärchen Tolja (Foto) und Juletschka ist zurück!
Ihre Pflegeeltern haben die beiden gestern wieder bei sich aufgenommen.
Der siebenjährige Tolja hat jetzt sein Zuhause gefunden, er darf bei den Prinzen bleiben. Für die kleine Juletschka suchen wir jemand mit vorhandenem Windhund, auch in ein Rudel würde die kleine Maus passen.
Wir müssen das unter dem Thema "Ausflug gemacht" für die beiden Seelchen verbuchen. Trotz langen Erzählungen, woher die beiden stammen, wie sie gelebt haben, was sie können, bzw. was nicht und dass ihre neuen Menschen noch jede Menge Arbeit in punkto Sozialisation vor sich haben, trotzdem, dass es Menschen mit Rasse-Erfahrung waren - es hat nicht sollen sein, das ist sehr schade für unsere beiden Schützlinge und tut uns sehr leid.

Wir alle wissen, unsere Windhunde sind sehr sensibel. Gerade diese Barsois brauchen länger, um sich an veränderte Lebensumstände anzupassen, um zu lernen, um sich einzuleben. Je länger ein Windhund in Verwahrlosung gelebt hat, je länger braucht er, um sich neu zu orientieren. Wir sagen immer, unsere "gebrauchten" Hunde benötigen ein halbes Jahr: täglich dasselbe Futter, dieselben Betreuungspersonen, denselben LANGWEILIGEN Spaziergang und den ähnlichen Tagesablauf, damit sie ankommen.
Wir Menschen sind die "Führer" dieser Hunde, wir sind es, die gefordert sind, sie an ihr neues Leben heranzuführen, ihnen Sicherheit zu geben, Geborgenheit, Anleitung. Wir haben die volle Verantwortung für ihr Leben und damit auch für ihr Verhalten. Das benötigt Zeit, Geduld und viel Liebe.
Manchmal bekommen wir das Gefühl, dass unsere Erzählungen belächelt werden, wir werden nicht Ernst genommen... schließlich sind wir ja nur seltsame Tierschützer, Hundesammler, Schwätzer... wir wollen die Interessenten vergraulen, wenn wir unsere Hunde "schlecht" darstellen, dabei bemühen wir uns nur, so objektiv wie möglich zu berichten, wie wir die Hunde sehen, die wir im täglichen Leben um uns haben, in unseren Familien. Lasst diese Tierschutztussis nur reden, schließlich haben wir jahrzehntelange Rasseerfahrung, brauchen keine Belehrungen, fürchten uns vor nichts und haben noch mehr die Weisheit mit Löffeln gefressen als sie :-)
Es geht hier nicht um Klugscheißerei oder wer kann was besser. Es geht darum, diesen Hunden ein Zuhause für den Rest ihres Lebens zu geben.

Gutes Beispiel. Es ruft jemand für Barsoi Mitja an. Wir beschreiben ausgiebig, woher er kommt, wie er sich inzwischen auf unserer Pflegestelle verändert hat, was er für ein Zuhause braucht und wie sein Mensch sein sollte. Der Anrufer arbeitet ganztags, ist alleinstehend, sein Galgo wird vom 16-jährigen Nachbarsmädchen ausgeführt und stundenweise betreut. Wir fragen, was passiert, wenn das Mädchen mit beiden Hunden spazieren geht und Mitja durchstarten will, weil auf der anderen Straßenseite ein anderer Hund oder eine Katze läuft und der Galgo eifrig mitschäumt. Zumindest in diesem Fall werden unsere Bedenken zwar nicht mit einem abschätzenden Satz weggefegt, aber der Anrufer meint, er müsse "seine Partnerin" sprechen, würde sich dann ggf. wieder melden und hat "klong" - aufgelegt.
Anstatt zuzugeben, dass ihm unser Mitja zu problematisch ist, er sowas nicht braucht und dann doch lieber auf einen anderen Barsoi warten möchte, flüchtet er sich in eine "billige Ausrede" :-)
Manchmal gehts am Telefon auch lustig zu - und das Gegenüber ist völlig ahnungslos.

So, nun also ist Juletschka wieder online. Eine kleine, süße Hündin, die noch viel lernen muß. Und das mit ganz viel Geduld und Liebe und Sicherheit seitens ihrer zukünftigen Menschen. Sie ist ein sehr schüchternes Mädchen und braucht einen souveränden Zweithund an ihrer Seite und da wir Rassisten sind, sehr gerne einen Barsoi oder zumindest einen Windhund. Denn rennen und toben geht nun mal am Besten mit derselben Gesinnung, dann macht es richtig Freude und das hat Juletschka mehr als verdient.
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17.07.2015

Im Mai 2002 hatten wir drei Deerhound-Welpen in der Vermittlung!
Zwei davon gingen ganz in unserer Nähe zu einer langjährigen Wolfsfreundin. Das dritte, Lea, zog in den Schwarzwald zu einer jungen Familie.
Wir trafen die Kleinen die ersten Jahre regelmäßig auf dem Coursingplatz. Lea bekam im Laufe der Zeit verschiedene Barsoigefährten, die sie jedoch alle überlebte.
Trotz aller Wirren den Alltags hörten wir auch die letzten Jahre immer mal wieder von dem mittlerweile alten Mädchen. Die letzten zwei Jahre hörte und sah Lea nicht mehr gut. Doch sie war Zeit ihres Lebens ein ganz besonderes braves und liebes Deerhound-Mädchen und wurde von ihrer Besitzerin gehegt und gepflegt.
Vorgestern war es dann soweit, Leas Herzchen konnte nicht mehr. Sie wurde 13 Jahre und 5 Monate alt!
Liebe Sonja, vielen Dank für alles!
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17.07.2015

Whippet Barny kann in seinem bisherigen Zuhause bleiben, wir wünschen ihm alles Liebe!

Saluki Kay wird am Dienstag in sein neues Zuhause ziehen. Wir haben trotzdem noch ein paar aktuelle Fotos geschossen, er hat sich komplett erholt und ist ein ziemlich forscher Herr geworden - er wird sich sicherlich riesig freuen, bei Christine ein Einzeldasein führen zu dürfen:-)

Von Saluki Cal brauchbare Fotos zu machen ist fast unmöglich. Entweder er schläft oder er verfolgt die Kamera um neugierig zu schnüffeln. Ein etwas verwackeltes, neues Bild haben wir gestern gerade so hinbekommen. Man muß ihn einfach erleben.
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16.07.2015

Unsere Puppy (vermittelt September 2005) ist gestorben.
Im März weilte sie einige Wochen bei uns, weil ihr Frauchen sehr krank geworden war. Als wir sie nach Hause brachten, konnte man die Erleichterung auf beiden Seiten spüren. Wir sind auch froh, daß die fast 14 Jahre alte Dame in ihrem gewohntem Umfeld mit Frauchen Lieselotte den Gang über die Regenbogenbrücke antreten durfte.
Das Püppchen bekamen wir bereits mit ca. 2,5 Jahren vermacht, weil sie sehr schwierig war.
Der Erstbesitzerin müssen wir zugestehen, daß sie damit recht hatte. Sie mischte unser damals noch recht kleines Rudel derart auf, daß wir zu dem Ergebnis kamen, die Dame sollte auf einen Einzelplatz.
Den fanden wir dann auch, doch nach ca. einem halben Jahr kam das Püpchen wieder, ihre Besitzer hatten schlicht und ergreifend Angst vor ihr. Unser Rudel hätte bei ihrem Anblick auch gerne die Koffer gepackt, aber es half nichts, sie wurde wieder ins Rudel integriert und wir wurschtelten uns so durch.
Wir erinnern uns an eine Episode, bei der sich Puppy auf eine andere Hündin stürzte, der Herr des Hauses beherzt dazwischen ging, was zur Folge hatte, daß er seine Bißwunde im Krankenhaus versorgen mußte....Naja war billiger als Tierarzt, damals mußte man im Krankenhaus noch 10 € bezahlen :)
Das Püppchen war recht lange bei uns und im Laufe der Monate klappte es auch immer besser. Wir waren jede Woche beim Coursing und trafen viele Windhund-Freunde. Jede Woche wurde diese Schönheit, und das war sie wirklich, sie schwebte immer - nicht nur beim im Kreis laufen.
Irgendwann kamen dann Lieselotte und Heinz beim Coursing auf uns zu, daß Puppy ja wunderschön wäre und sie sie gerne hätten. Die zwei hatten ein großes Rüdenrudel und damals waren wir der irrigen Meinung, daß Männlein und Weiblein ja immer klappen würde.
Weit gefehlt, Puppy übernahm die Herrschaft und schikanierte die netteren Rüden 24 Stunden am Tag. Dazu kam noch, daß wir damals fanden unsere vermittelten Afghänchen müßten im Bett schlafen. Lieselotte erfüllte diese "Auflage" gerne. Sprich wir halfen noch mit unserer dämlichen Idee, daß Puppy ganz klar der Meinung war, sie wäre der Chef im Ring.
Die bereits älteren Herrschaften erlebten dank ihr sehr aufregende Zeiten und der eine oder andere Rüde verfluchte den Tag ihres Einzugs. Aber alle hielten durch und im Laufe der Jahre klappte alles so gut, daß Frauchen zu uns nun sagte: "Kannst Du Dir vorstellen, daß immer behauptet wurde, die Puppy wäre böse, dabei war die immer so lieb!" Wir sind dankbar und froh, daß Puppy bei Euch sein durfte und ein schönes Leben als Prinzessin hatte.
Tja und wir haben durch sie so Einiges dazugelernt....
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16.07.2015

Unsere Angie (vermittelt Februar 2007) starb am gleichen Tag wie unser Püppchen.
Sie wäre im August 14 Jahre alt geworden.
Angie war eine Schönheit mit einem äußerst liebevollen und verträglichen Wesen.
Lutz und Maggie hatten einen Monat zuvor unsere Junghündin Vivi übernommen und nach vierwöchigem Einzelhunddasein "eingesehen" , sie bräuchten einen zweiten Afghanen zur Gesellschaft (wohlgemerkt damals hatten die beiden bereits mindestens zwei Jahrzehnte Afghanen).
Vivi und Angie waren glücklich zusammen.
Im Juni gesellte sich dann noch Rashna dazu. Man konnte die drei Afghanen mit ihrem lieben Menschen auf vielen Plätzen treffen und wir erinnern uns noch gerne an die vielen geselligen Zusammenkünfte.
Nach über sieben Jahren verließen die Lebensgeister unsere Angie und sie mußte erlöst werden.
Einen lieben Dank an Euch!
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16.07.2015

Auch unser Männlein (vermittelt Oktober 2008) ist letzten Samstag verstorben.
Frauchen schreibt:
"Männlein wurde 13 Jahre , 4 Monate und 15 Tage alt.

Er war sechs Jahre, 8 Monate und 16 Tage bei mir."
Er wurde einst wegen familiärer Veränderungen abgegeben. Da er mit Kindern gelebt hatte, dachten wir, daß er ein Afghane für eine Familie mit Kindern sein könnte.
Nach ein paar Wochen mußte der Bub ganz schnell weg, weil er sowohl Frauchen als auch ein Kind gebissen hatte.
Tja und da fiel uns unsere Ruth ein, die dann auch bereit war, den Buben zwischen Tür und Angel zu übernehmen. Dort zeigte sich dann, daß der Junge eine ausgewachsene Ohrenentzündung hatte, so daß es nicht weiter verwunderlich war, daß er gebissen hatte.
Ruth fand ihn furchtbar groß, dick war er auch noch und es dauerte so einige Zeit bis die beiden sich aneinander gewöhnt hatten. Er hatte ein schönes Leben bei seinem Frauchen, jeden Morgen am Rhein spazieren gehen, mehrmals Urlaub in der schönen Normandie und eine nahezu 24 Stunden Betreuung.
Was das Fell angeht, war er ein ganz besonders Exemplar, das Fell wuchs nämlich rundrum in unglaublichem Ausmaß und das wo er Bürsten nicht lustig fand.
Zum Glück gehört Ruth da zur pragmatischen Sorte, es störte sie nicht wenn er wie ein explodierter Bär ankam und im Zweifelsfall wurde v.a. im Alter die Schermaschine ausgepackt.
Danke Ruth!
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16.07.2015

Neu in der Vermittlung ist Shari, eine ein Jahre alte kastrierte Saluki-Hündin in creme.
Näheres zu ihr unter "Zuhause gesucht".

Und noch ein schönes Foto von Mia... Danke Nicole!
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15.07.2015

Unser Theo-Schatz hat Fotos von seiner ersten Woche in seinem neuen Leben geschickt. Frauchen schreibt:
"Theo hat sich sehr gut eingelebt! Er ist ein toller Hund und wir haben uns schon gegenseitig ins Herz geschlossen... Er liebt es, spazieren zu gehen und am allermeisten liebt er fremde Hunde. Letzte Woche waren wir schon gemeinsam am Hundestrand- er fand es toll! Autofahren ist übrigens auch super, wenn man auf dem Rücksitz sitzen und aus dem Fenster schauen darf...
Zu Haus haben ihn die Mädels sofort in´s Rudel integriert, auch wenn er erstmal unter ständiger Beobchtung gestanden hat ;-) Ansonsten musste er sich leider schon mit der Bürste und mit der Dusche auseinandersetzen, aber mit Ruhe und einem Lecki geht alles..."

Wenn wir uns das so angucken, wären wir eigentlich auch gerne mitgenommen worden.....
Vielen lieben Dank Almut!
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15.07.2015

Mit unseren beiden schwarzen Greys ist es wie verhext. Erst war Ronan reserviert, dann nicht mehr, dann Pace (wir hoffen, es klappt doch noch mit seinem neuen Plätzchen bei Monika, aus familiären Gründen mußte sie erstmal auf die Bremse treten mit neuem Hund) und jetzt ist Ronan erneut reserviert.

Bashou hingegen hat weit und breit keinen Interessenten in Sicht - was wir gar nicht verstehen. Wenn man Azawakhs liebt, muß man einen Bashou haben. Er hat sich sogar inzwischen mit der Rauhaarfraktion angefreundet... naja, sagen wir mal, er hat gelernt, sie in "seinem" Haus zu dulden, das er hier mit unserem anderen Schutzhund gut bewacht:-)

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