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13.12.2015

Schnaaaarchlangweilig???

Da wüssten wir doch Abhilfe!
Aus Privathaltung übernehmen wir im Januar 7 Greyhounds, Rüden und Hündinnen, zwischen zwei und fünf Jahren. Sie sind alle schwarz - unsere Lieblingsfarbe. Die Schwarzen sind mit Abstand die Treuesten, die Sensibelsten, die Tollsten :-)
Wer kann uns noch ein Sofaplätzchen zur Verfügung stellen, wir brauchen fähige Pflegestellen!
Also bitte meldet euch, wir lassen euch garantiert nicht hängen :-)

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12.12.2015

Ganz schön viel los gewesen heute.
Etliche der Windspiele werden vorraussichtlich nächste Woche umziehen.

Barsoi-Hündin Didi haben wir vorsorglich reserviert für Oliver, auf ihn hatten wir bereits gewartet - und er war zuverlässig und hat sich bei Pro Animale gemeldet:-)

Auch für unseren Remo gab es Anrufe jedoch sind wir der Meinung, ohne nachvollziehbare Begründung, warum Welpe und nicht erwachsenes Butzi, Remo vorerst da bleibt, wo er ist.

Wir freuen uns mit allen Butziliebhabern auf ihre kleinen Persönlichkeiten und dürfen noch anmerken, dass die Zusammenarbeit mit unseren Tierschutzkolleginnen von Pro Animale richtig Spaß macht.
Einen schönen Samstagabend euch allen!
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11.12.2015

Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den Tierschutzkolleginnen von Pro Animale!
Zum ersten Mal in der Geschichte der Windhundhilfe werden wir bei der Vermittlung von elf Windspielen und zwei Barsoimädchen nicht nur die Hunde eines anderen Vereins bei uns auf der HP vorstellen und die Interessenten nach einem ersten Infotelefonat weiterleiten - nein, wir werden uns zusätzlich darüber austauschen, wohin welcher Schützling ziehen wird.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohl dieser Schätze.
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10.12.2015

Sieben Wochen später möchten wir Ihnen von Valentina berichten. Sie ist das knapp 8 Jahre alte schwarze Afghanen-Mädchen, das 2,5 Stunden von unserem Tierarzt "bearbeitet" wurde.
Alle Nähte sind mittlerweile gut verheilt; bislang haben wir keine neuen Knoten in der Milchleiste gefunden. Besonders das operierte Auge beglückt uns, es sieht aus wie neu.
Auch ansonsten hat sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten recht gut erholt.
Diese Möglichkeiten sind nach fast acht Jahren Zwinger leider ziemlich begrenzt. Wir können sie z.B. nicht überreden, sich auf ein Sofa zu legen. Sie fühlt sich in der Höhe nicht wohl. Noch immer liegt sie fast ausschließlich im Körbchen neben unserem Schreibtisch. Selbst ein anderes Körbchen geht nicht.
Die Hundeklappe hat sie nach immerhin ca. 4 Wochen verstanden (der Parkett ist dadurch etwas wellig geworden...). Der Garten ist gut. Auch wenn sie leinenführig ist, Spazierengehen sei einfach nur unheimlich...wir gönnen ihr daher noch etwas Ruhe.
Die anderen Affen sind auch so eine Sache; bis auf ihre Tante Elisabeth (mit ihr hat sie im Zwinger gewohnt) findet sie eigentlich alle eher so lala. Sie kennt es eben nicht mit anderen Affen in Freiheit zu leben. Es wird sicher noch mindestens ein Jahr dauern bis sie mal aus ihrem Schneckenhäuschen rausgucken möchte. Egal wir haben alle Zeit der Welt.
Valentina hat ein Zuhause.
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09.12.2015

Saluki Cal ist jetzt sechs Monate bei uns. Für den vierzehnjährigen Buben kam bisher nicht eine einzige Anfrage, was uns nicht weiter wundert. Er ist heute in unser Patenprogramm umgezogen. Mit seiner Stimmband- (oder auch Kehlkopf-) lähmung hat er weitestgehend noch keine großen Probleme, nur bei Aufregung meint man, Darth Vader vor sich zu haben. Also wird die Aufregung für den alten Knaben so gut wie möglich vermieden. Er genießt sein Leben und ist immer gutgelaunt.
Neulich kam er ganz aufgeregt ins Wohnzimmer gelaufen, wir dachten, er muß mal, also schnell, Beine in die Hand und los... im Flur rannte er vorneweg um uns strahlend zu demonstrieren: ICH KANN JETZT DURCH DIE HUNDEKLAPPE!
Er rannte raus - und gleich wieder rein. Das führte er ein paarmal vor, er bekam auch ausgiebig Lob und Streichler von uns und er freute sich am meisten, strahlte übers ganze Gesicht.
Ja, er hat sich eingelebt. Hatte er eigentlich gleich... aber wir dachten, vielleicht finden wir doch anderswo noch ein schönes Plätzchen. Für einen Saluki, der 14 Jahre lang Einzelhund war, ist er erstaunlich rudeltauglich, nein, das ist das falsche Wort. Er liebt unser Rudel.
Er ist Zuhause.
Wir würden uns über zahlreiche Paten sehr freuen.
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08.12.2015

Sein Name war Ben.

Dies ist die kurze Geschichte eines Sloughirüden, dem alle Welt nur helfen wollte. Niemand wollte ihm etwas Böses aber am Ende hat Ben dafür mit seinem Leben bezahlt.

Am Sonntag wollten wir einen neuen Pflegehund zu uns holen. Ein Sloughi-Rüde war angekündigt, der nicht springt, weil er gesundheitliche Probleme hat. Er röchelt und bekommt kaum Luft, lahmt mit den Hinterbeinen ab und an, ist sieben Jahre alt. Das war seine Beschreibung.
Bei Helge war erste Station, um ihn ins nächste Auto zu laden und ihn weiter gen Wüste zu bringen. Helges entsetze Ankündigung, dieser arme Kerl bekommt kaum Luft und ist kurz vorm Ersticken, nötigte uns einen sofortigen Anruf in der Kleintierklinik Wasserburg ab, ob wir nach Übernahme nachher von der Raststätte direkt vorbeikommen dürften, mit dieser Beschreibung in unser Rudel, eher nicht... Ja, kein Problem.
Also fuhren wir zur los an die Raststätte, um ebenso entsetzt zu sein wie Helge. Da stieg ein wunderschöner Sloughi aus, der röchelte und Luft zog, so dass er regelrecht pfiff. Ja, er pfiff wirklich, aus dem letzten Loch! Ganz schrecklich. Er schaute unsagbar traurig und irgendwie total "menschlich"... so "erwachsen"... gealtert durch seine ganze Krankheitsgeschichte...
Er hüpfte mit Anlauf in unser Auto und legte sich hin. Wir streichelten ihn während der Fahrt und sprachen leise. Er beruhigte sich langsam. Mitgegeben wurde uns ein Asthmaspray?!?
Wir sagten kurz in Wasserburg Bescheid, wann wir da sind und starteten.
Der nächste Entsetzte war unser Doc. Wie lange er das schon hat, bzw. wann er denn operiert wurde, wollte er wissen, wir wußten zu dem Zeitpunkt jedoch noch gar nichts. Also gut, so geht der Hund nicht mit Ihnen nach Hause, die Aufregung ist viel zu groß, nachher läuft er noch blau an und erstickt und Sie können gar nichts tun. Er bleibt über Nacht hier.
Gut, bis morgen weiß ich auch, was, wann, wo... wir telefonieren.
Das Asthma-Spray wurde so kommentiert, wie wir selbst es schon gedacht hatten:
Ein Mensch, der nach Luft ringt, weiß, dass er Luft holen muß, sobald er auf den Knopf drückt. Ein Hund, dem man einen Fremdkörper ins Maul steckt, holt keine Luft und schon gleich gar nicht, wenn das Ding auch noch GSCHHHT macht wenn es sprüht und eigentlich helfen sollte. Zudem kommt man mit sowas gar nicht an die Stelle, an die das Zeug kommen soll, nämlich an den Kehlkopf.
Unser Doc zeigte uns in einem Fachbuch, wo der Fehler steckte. Aufgrund der OP durch den Hals wurden die Knöchelchen rechts und links des Kehlkopfs außer Gefecht gesetzt, die Nerven durchtrennt... die Knöchelchen weiten sich nicht mehr beim Luftholen, sie bleiben fast komplett zu, nur durch einen winzigen Spalt kann noch Luft dringen. Jeder Atemzug ein Kampf für das Tier.
Wir führten Ben in den Raum mit den Boxen und verabschiedeten uns. Ben schaute uns traurig hinterher.
Keine Sorge, Ben, ich komme morgen wieder!!
Ich vertraue meiner Tierklinik, seit über zehn Jahren komme ich mit allen Hunden hierher, bin immer hoch zufrieden. Vielleicht doch ein Hoffnungsschimmer, lassen sich meine Docs auch diesmal irgendwas Tolles einfallen, vielleicht gibt es irgendwo doch eine Lösung...
Am nächsten Morgen hatte Helge viel zu tun, den ganzen Papierkram weiterleiten... wir wußten also, Ben wurde im Sommer 2014 operiert, Bandscheibenvorfall im Nackenwirbelbereich. Die OP durch den Hals. (Würde das jemand von uns an sich machen lassen? Aber beim Hund ist alles möglich, gar kein Problem. Der Reparaturdienst Tierklinik funktioniert immer.) Gestern also Rapport in der Klinik:
Man könnte in einer OP die Knöchelchen weiten, so würde immer Luft kommen, aber auch das Futter und das Wasser evtl. in die Luftröhre gelangen und der Hund ersticken, außerdem besteht die Gefahr von Lungenentzündungen, weil auch Bakterien ungehindert in die Lunge eindringen könnten.
SO EINE OP MACHEN WIR NICHT UND UNSERE KLINIK MACHT DIE AUCH NICHT.
Wir schauten uns das Röntgenbild an, im Halswirbelbereich war keine Anomalie zu sehen. Auch kein herausgenommener Knochen von einer OP.
Wir lassen das unkommentiert.
Fakt ist, dass Ben immer noch Schmerzen hatte, denn er stand krumm wie eine Banane, versuchte, die bestmögliche Stellung für die Linderung der Schmerzen zu finden.
Fest steht. Jeder wollte helfen, niemand hat ein Hirn eingeschaltet oder ein Mal auf den Hund geschaut. Wie kann man seinen Hund neben sich so lange leiden lassen!!! Wie kann man sich das so lange anschauen und nicht handeln!

Ben freute sich und wedelte wild, als wir kamen. Wir schmusten noch innig mit ihm, als er die Spritze bekam. Er war ganz ruhig, als er in unseren Armen einschlief.
Jetzt kann er atmen. Müsste eigentlich das normalste der Welt sein, ohne Probleme Luft zu holen.
Jetzt kann er auch wieder rennen, wie es sich für einen sieben Jahre alten Windhund gehört.
Ja Ben, dann düse mal los da oben!
Und wehe, wir erfahren eines Tages, dass diese verdammte Regenbogenbrücke ein Fake ist...
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06.12.2015

Heute kam der sieben Jahre alte Ben bei uns an. Ein Sloughi-Rüde. Leider ging es dem Buben gesundheitlich so schlecht, daß wir ihn sofort in die Klinik bringen mußten, die ihn auch da behalten hat.
Morgen wissen wir mehr.

Unsere Isabell hat den ersten Teil des Fahrdienstes übernommen, und die kleine Sahara mitgebracht, die auf diese Weise mit Mama Liza spielen konnte. Spätestens wenn man so etwas gucken darf, dann weiß man, daß ein Sloughi allein gar nicht geht...
Unser Thomas übernahm die weitere Strecke, um Ben in die Wüste zu bringen.
Vielen lieben Dank fürs Fahren Ihr zwei!
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05.12.2015

Schon lange haben wir hier superschöne Fotos von Rapunzel (ehemals Magdalena, vermittelt Juni 2013) liegen. Sie ist der erste Afghane in ihrer Familie und wir sind echt begeistert. Zudem ihre Familie mittlerweile auch noch an die Ostsee gezogen ist, so daß Madame täglich an den Strand kann. Vielen lieben Dank an ihre Menschen!

Auch ansonsten ist so Einiges liegen geblieben:
Sloughi Liza ist mittlerweile ganz gesund, der Hauttest hat keinen Pilz ergeben. Alle die Erfahrung mit Pilz haben, haben den Stein gehört, der uns vom Herzen fiel.
Sie wird nur zu einer lustigen agilen Sloughi-Hündin vermittelt.

Auch bei Saluki-Hündin Muriel ein kurzes Update: Sie braucht Land mit Zaun und einen geeigneten Spielpartner; ansonsten leidet das Mobiliar.
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03.12.2015

Ein erstes Fotos von unserer Maria mit einer ihrer neuen Freundinnen.
Sieht doch schon ganz gemütlich aus.
Vielen lieben Dank!

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