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23.06.2014

Manche Hunde müssen leider einige Umwege gehen bis sie ihr Glück gefunden haben.
Wenn Privatmenschen aus unterschiedlichsten Gründen ihre Windhunde über uns vermittelt haben möchten, kommt oft die Frage: "Sie kontrollieren doch ihre Plätze? Und es ist doch schon besser den Hund über Sie zu vermitteln als über eine Kleineanzeige?"
Wir antworten dann immer: "Wir bemühen uns nach Kräften, aber der liebe Gott sind wir auch nicht."
Bei unserem Saluki Kasimir taten wir uns in der Vermittlung sehr schwer. Nach ca. einem halben Jahr hatten wir endlich eine salukierfahrene Dame mit viel Zeit gefunden, die den Buben zu sich nahm. Zu Anfangs klappte alles sehr gut, Kasimir zeigte sogar, daß er ein Freigänger ist. Als dann der Frühling kam, begann er sich zu kratzen. Mehrere Telefonate erbrachten, daß er bereits in der Vergangenheit Hautprobleme hatte, was uns bislang nicht bekannt war. Trotz Spezialmedikation wurden die Hautprobleme immer schlimmer, der Hund immer nackiger, Frauchen immer verzweifelter - eine Lösung mußte gefunden werden.
Wir telefonierten mit einem unserer langjährigen Saluki-Menschen, der bereit war darüber nachzudenken, Kasimir zu übernehmen. Er versprach uns, abends sich zu melden.
Leider hörten wir nichts.
Relativ verzweifelt begannen wir zu überlegen, daß wir Kasimir wieder auf seine Pflegestelle zurückholen würden (vom hohen Norden in den tiefsten Süden), wobei dadurch die Hautprobleme ja noch nicht gelöst wären.
In solchen Situationen denkt man fieberhaft nach, was man tun könnte...
Ziemlich verzweifelt machten wir uns ans News schreiben - nachts um zwölf.
Um drei Uhr morgens "beerdigten" wir den Saluki "Tar eledil" auf unserer Homepage...und dann hatten wir die Lösung :)
Tars Frauchen ist Tierärztin und hatte einen Saluki weniger.
Der nächtlich gestartete Hilferuf über den FB-Chat führte auch zu einem prompten Anruf früh morgens.
Christina sagte sofort ja!
Dank Jessica (die mindestens 5 Stunden durch die Gegend fuhr -DANKE), zog Kasimir nun am Donnerstag zu Christina.
Und dem Buben geht es schon viel besser...
Er spielt mit seinen neuen Freunden: Bella, Emanuel und Indra.
Was sind wir erleichtert, zudem wir wissen, daß Christina die Hautprobleme managen kann.
Ende gut, erst mal alles gut!

Auch wenn Kasimir nun eine ziemliche Odyssee durchmachen mußte, sind wir uns sicher, daß diese nun zu Ende ist.
Seltsam dabei ist allerdings, daß es insgesamt vielleicht ein paar Dutzend Menschen sind, die bei der Windhundhilfe für die schweren Fälle zur Verfügung stehen - Gott sei Dank gibt es Euch!
Zu diesen gehören definitiv Christina & Mann. Vielen lieben Dank!
Wenn auch Sie zu den "Feuerwehrmenschen" der Windhundhilfe gehören wollen, melden Sie sich doch, wir könnten dringend Verstärkung brauchen!
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21.06.2014

Im November verstarb Afghane Aaron mit über 12 Jahren.
Seitdem war sein Familie auf der Suche nach einem passenden neuen Afghanen. Sie besuchten uns und andere, die Vorstellungen bei Mann und Frau gingen ziemlich weit auseinander: Groß und creme, aber lieb und leichtführig, ein Rüde, der vielleicht doch besser eine Hündin sein sollte....Kaffee wurde getrunken, stundenlang telefoniert, keine Lösung in Sicht.
Wie schon bei Vin, dachten wir uns, daß die dunkelgestromte (sogar nicht weiße) Afghanin Scarlett gut passen könnte, weil groß und verschmust und nicht total ungezogen. Also boten wir an, die Hübsche während unseres Urlaubs zu hüten.
Nun kam folgende Mail mit der Überschrift "Ich komme nicht mehr":
Hallo, ich habe hier mein eigenes Sofa, meine eigenen Kissen und neue Freunde. Mir gefällt es bei meiner neuen Familie sehr gut und ich habe beschlossen, daß ich hier bleibe. Ich wünsche Euch noch einen schönen Urlaub
Eure Scarlett"
Das freut uns riesig, auch Scarlett ist nun stolze Besitzerin von Häusle, Gärtle, Familie mit viel Zeit und zwei Teilzeitgefährten!
Wir wünschen alles Gute!!!
Die ersten Bilder gab es auch, immerhin erkennt man, daß die Hübsche sich wohlfühlt! :)
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20.06.2014

Zu Hanni gibt es ein Update: Sie sucht ein Einzelplätzchen oder eins bei einem kastrierten Rüden.
Auch Tessa sucht noch ein Zuhause, für uns unverständlich. Tessas Verhalten, wenn sie alleine bleiben muß, hat sich schon gebessert.
Patenwölfle Gandi ist ganz froh, dass er nicht mehr suchen muß.... denken wir ;-)
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19.06.2014

Hier die neuesten Fotos von Fanta. Die schwarze "Hexe" hat sich schon gut eingelebt;-)
Vielen lieben Dank, Eva und Heinz-Georg!
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19.06.2014

Von Jetta gibts auch neue Infos;-)

Ihr Frauchen schreibt:
"Hallo!
Jetta-Greyhound hat sich bestens eingelebt und wir verstehen uns prima.
Leider kann ich sie auf dem Feld nicht frei lassen, da zur Zeit Unmengen
von Hasen unterwegs sind. Da steigt Jetta an der Leine und juchzt...
Als Ersatz für versagte Jagdobjekte habe ich im Hundeladen endlich das
passende Renn-Animierteil gefunden - und sie hat ihre Sprint-Form auf
der Gartenstrecke wiedergefunden! Das Foto zeigt Jetta im Hause beim
Ausruhen nach der Grasbahn. Der blaue Ersatzhase mit den Fliegefransen
gibt auf Druck auch Töne von sich, so dass ich die Rennmaus damit
konditionieren kann.
Liebe Feiertagsgrüße aus Hessen,
Olga"

Vielen herzlichen Dank Olga!
1403188983

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19.06.2014

Jedes Jahr veranstaltet das Frauchen von Deerhound Fiona, genannt Finchen, ein Rosenfest.
Es gibt Kafee und leckeren Kuchen... und jeder darf etwas Geld spenden, welches dann der Windhundhilfe zugute kommt.
Eine ganz tolle Idee.

Sabine schreibt:
"Hallo liebe Ellen,
gestern war unser Rosenfest und wir hatten das schönste Wetter aller Zeiten. Es kamen diesmal von den angekündigten 15 Gästinnen dann doch nur 10, es war der Wurm drin – aber wir hatten ein sehr schönes Fest. Es sind 130 Euro zusammengekommen, und ich runde das dann mal auf 200 Euro auf und werde es dann gleich überweisen.
Leider hatte ich viel zu viel Kuchen und die Rosentorte vom Tortenservice Tollkühn (was für ein Name – und was für Torten J) war wieder mal der Hammer, Himbeer-Vanille-Buttercreme … mjamjam.
Anbei nun mal ein Foto von der Torte, das Gerti gemacht hat – vielleicht kommen ja noch ein paar.
Viele liebe Grüße
Sabine und Co"

Vielen herzlichen Dank!!
Schade, dass ihr so weit weg seid, wir sitzen sabbernd vor dem PC ;-)
1403043000

1403043000

18.06.2014

Leider haben wir nicht nur Positives zu vermelden:
Letzte Woche erreichte uns folgende Nachricht:
"Unser alter König Tar ist tot. Alles erscheint unwirklich und leer. Ein Hundeleben über fünfzehn Jahre ist lang, aber zu kurz.
Auf Wiedersehen Tari, grüß die anderen von uns."
Tar-elendil wurde stolze 15 Jahre alt (geb. 07.05.1999).
Wir erinnern uns ihm erst vor kurzem gratuliert zu haben.
Im September 2006 fand Tar bei Christina und ihrem Mann endlich ein Zuhause. Ein für uns nur sehr schwer zu vermittelnder Salukis. Sieben ist so ein Alter...für die einen zu alt für die anderen zu jung. Dann war der Abgabegrund bei Tar auch noch: "hat seinen Afghanen-Freund regelmäßig zusammengebissen".
Christina ließ sich nicht schrecken, auch nachdem Tar sie als Begrüßung herzhaft biß, sie nahm ihn trotzdem mit. Die vielen, vielen schönen Bilder im Laufe der vielen Jahre, belegen die Richtigkeit der damaligen Entscheidung. Wir freuen uns immer noch für Tar, daß das Schicksal es so gut mit ihm gemeint hat. Mach's gut hinter der Regenbogenbrücke und lieben Dank an Deine "verrückten" Menschen für die gute Zeit, die sie Dir geboten haben!
1403045979

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18.06.2014

Weiterhin erhielten wir heute die traurige Nachricht, daß unsere Oki eingeschläfert werden mußte! Die große rote Bärin erlag ihrem Krebsleiden und irgendwie erbost uns ihre Geschichte, so daß wir sie hier berichten wollen.
Als Welpe wurde sie an eine Familie verkauft, sie hatte zwei Würfe und dann verstarb ihre Besitzerin.
Zwei Jahre später erkundigten sich zwei aktive Afghanen-Schützer nach ihrem Schicksal. Sie fanden eine völlig verwahrloste Oki nebst drei Gefährten in gruseligen Verhältnissen. Das gesamte Programm wurde aufgefahren: Tierarzt, Abscheren, Futter bringen, nix half, der Amtsvet wurde eingeschalten - alles wäre doch gut!
Lediglich Oki konnte dank glücklicher Umstände zu einer Afghanen-Liebhaberin ziehen. Diese suchte sofort einen Tierarzt auf in der Hoffnung, daß das faustgroße Gesäugetumor noch operabel sei. Aber: Das Röntgenbild ergab Lungentumor und einen Tumor unter der Speiseröhre. Der Tierarzt gab Oki noch zwei Wochen bis maximal 6 Monate. Das war im Februar. Ihre Adoptiv-Familie, die mal kurz zur Hospiz-Station wurde hegte und pflegte das Mädchen (das gerade mal 10 Jahre alt war) noch bis heute. Heute ging nix mehr. Irgendein Tumor im Bauchraum war geplatzt, das Gesäuge mittlerweile überall mit Tumoren durchsäht, war über Nacht heiß geworden. Der Tierarzt begrüßte die Hospiz-Mama nur mit dem Satz "ja sie muß jetzt eingeschläfert werden".
Das ist so deprimierend:
Immer noch denken viele Menschen, man dürfe einen Gesäugetumor nicht rausschneiden, weil er dann spontan explodiere. Das ist Quatsch! Nur eine seltene Sorte tut dies, ca. 5 %. D.h. hätte man Oki bereits operiert als der Tumor Bohnengröße gehabt hat, würde sie heute mit 95 % Wahrscheinlichkeit noch leben (im übrigen wir beraten Sie gerne in Sachen Gesäugeleistenkrebs bei Afghanen...wir haben damit leider viel Erfahrung).
Ihre Hospiz-Mama schreibt:
"Oki war eine Seele von einem Hund, eine Afghane vom alten Schlag, heute etwas Seltenes ...
Sehr klar im Kopf, aber sie wußte genau was sie wollte und wer ihr blöd kam, dem sagte sie richtig Bescheid. Trotz Krankheit war sie die letzten vier Monate bester Laune, genoß das Leben und all die Delikatessen, die ihr täglich von den anderen unbemerkt zugesteckt wurden. Die ganze Familie war angewiesen ihr den letzten Bisssen vom Essen zu geben.
Und jetzt ist die rote Bärin tot - sie fehlt!"
Einen lieben Dank an ihre engagierten Afghanen-Schützer und an ihre Hospiz-Familie.
Wir wissen Oki hatte auf jeden Fall noch vier gute Monate!
1403110756

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18.06.2014

Neues vom blinden Yoda (verm. August 2013).
Frauchen Meike schreibt:

"Lebensfreude pur, Yoda heute: wieder sehr albern :-) Albern gucken, dann wälzen und weiter wackeln.
Und mit Freundin Juli die Meerschweinchen besuchen.

Knutschers
Meike"

Danke Meike!!

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