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24.03.2014

Die kleine Uma hat Post geschickt.
Frauchen Renate schreibt:
"Im Moment sehen Umas “Haare” noch einigermaßen aus. Aber von dem Gedanken Afghanenmädchen mit langen HaarenSmiley werde ich mich wohl verabschieden müssen.
Bürsten und Kämmen mag sie nicht, obwohl ich soo vorsichtig mit ihr bin, damit es ja nicht ziept.
Sie hat sich toll eingewöhnt, wir nehmen sie mit ins Geschäft, da liegt ein ganz dickes Kissen und sie döst dann so vor sich hin. Und scheint auch sehr zufrieden damit. Da kann sie dann auch Kunden gucken, wenn sie will. (Wie im Zoo, nur anders herum) Futtern ist aber noch ein Thema. Ist schon schwierig immer was passendes für sie zu finden. Dann isst sie wieder merkwürdige Dinge, wie geklaute Kartoffelreibekuchen. Vielleicht waren die aber extra gut, weil wir die nicht selber gemacht haben. Es war ein riesiger Reibekuchen, normal futtert sie nie so riesige Mengen."
Das Problem kennen wir gut, daß ein alter Afghane, der nie in seinem Leben gekämmt wurde, das im Alter natürlich auch nicht leiden kann.
Egal wie gerne man sie im Haar hätte, macht es Sinn einen solchen Afghanen im Frühjahr abzuscheren.

Unsere Afghanen-Hündin Vivian ist reserviert. Sie wird am Mittwoch zu ihrem neuen Frauchen reisen. Wir drücken die Daumen, daß alles klappt!

Nächsten Sonntag findet unsere JHV statt. Wir möchten nochmals alle bitten, die kommen wollen, sich zumindest per Mail anzumelden.
Sonst klappt es mit der Essensplanung nicht.
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23.03.2014

Die mittlerweile 12 Jahre alt gewordenen Whippies Gino und Baloo haben am Samstag ein tolles Zuhause bezogen. Vielen lieben Dank an unseren Steffen, der die beiden in Stuttgart übernahm um sie bis hoch hinter Celle zu chauffieren!
Gino und Baloo leben jetzt mit etlichen Katzen und drei kleinen Hunden bei einer lieben Dame, welche schon seit über 30 Jahren Whippets hegt und pflegt. Ausserdem hüpfen da noch zwei Papageien herum - die Baloo ziemlich spannend findet...
Wir freuen uns sehr, dass die beiden noch so ein tolles Plätzchen gefunden haben und wünschen ihnen und ihrem neuen Rudel samt Frauchen alles, alles Liebe!
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23.03.2014

Klartext.

Seit mehr als zehn Jahren versuchen wir, "einfach" nur den Hunden, die in unsere Obhut gegeben werden, zu helfen. Ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, das optimale Zuhause zu finden, gleich welche Art von Vergangenheit sie haben, welche Geschichte dahinter steht. Aus Rücksicht auf Vorbesitzer undoder Züchter verwenden wir andere Namen, nur für die Homepage. So fühlt sich niemand auf den Schlips getreten. Die Vergangenheit des jeweiligen Hundes wird haarklein dem Interessenten berichtet. Es wird weder beschönigt noch weggelassen oder gar verschleiert. Offentheit ist und war immer unser größtes Bestreben, denn nur wer alles von seinem Hund weiß, kann ihn auch verstehen.
Dass wir nun die wahre Story von Ferdi berichten, liegt u.a. auch daran, dass uns die halbe Deerhoundwelt angeschrieben oder angerufen hat, um uns vor diesem "Killer" zu warnen, den Rat zu geben, einschläfern wäre das Allerbeste oder um uns wüst zu beschimpfen, wir seien veranwortungslos, so ein "Monster" auf die Allgemeinheit loszulassen, sprich dieses noch vermitteln zu wollen. Die Züchterin wurde ebenfalls beschimpft und es hatte sich die Meinung festgesetzt, sie würde ausschließlich solche "Killerdeers" züchten und das gehöre doch verboten.

Aus unserer Sicht allerhöchste Zeit für die wahre Geschichte von Ferdi.

Beim ersten Besitzer fiel er im Alter von knapp zwei Jahren über den Whippet her, mit dem er aufgewachsen war. Er mußte gehen.
Beim zweiten Besitzer tötete er den Dackel des Nachbarn, Ferdi wurde anschliessend drei Monate zu einer Hundetrainerin gegeben. Man holte ihn wieder ab, Ferdi fiel dann im Urlaub über einen fremden Hund her, der am Fahrrad seines Frauchen mitlief und verletzte ihn schwer.
Ferdi kam dann Anfang Februar zu uns.

Auf den ersten Blick ein sehr unruhiger, nervöser Kerl, der "komische" Augen hatte. Den Blick konnten wir nicht beschreiben... teilnahmslos... verunsichert... verstossen... nichts mehr erwartend von der Welt... wir wussten nicht, was in Ferdi vorging und wir waren natürlich aufgrund der Berichte sehr vorsichtig, Ferdi lebte ja bei uns im Rudel. Er konnte sich, wie alle, frei bewegegen, aber wir hatten ihn die ersten Tage immer im Auge.
Er beobachtete das Rudel, wir beobachteten ihn. Er lernte, hier geschieht mir nichts. Er fasste Vertrauen in uns. Die ersten drei Tage tat er nichts außer schlafen. Dann taute er auf. Er lief niemals mit hoch erhobener Rute oder Haaren herum, er knurrte nie, er zeigte null Chefallüren, er ging nicht steif, er war völlig locker, gelassen, gutmütig. Einer unserer Hunde stalkte ihn, mit Blicken, wenn wir das sahen, gabs verbal eins drauf (natürlich auf den Stalker) und derjenige lies das Ferdi-Angaffen bleiben. Nach zwei Wochen bei der Abendrunde durch den Garten stalkte wohl der Stalker erneut - wir sahen es ja nicht - und Ferdi packte ihn sich. Der Stalker lag unter Ferdi und schrie um sein Leben, wir rannten raus und packten Ferdi beseite, schnappten den Stalker und schauten im Haus nach Bißwunden.
Es waren keine da, nicht mal ein kleiner Kratzer. Es war nur ein Ordnungsgong von Ferdi: LASS MICH IN RUHE.
Wäre Ferdi der besagte "Killer" wäre von dem Stalker (alt, klapprig, klein) nichts mehr übrig gewesen, obwohl wir nicht mal 20 Sekunden brauchten, um ihn vor Ferdi zu retten.

Ferdi fing an zu spielen. Wir ein Wilder raste er bevorzugt Abends durch den Garten mit den anderen, Quietschis liebte er über Alles. Er hütete sein gelbes Quietschehundchen und trug es auch abends mit ins Schlafzimmer, um sich auf das Ding draufzulegen. Morgens schlief er bis zum Frühstück, sein Essen inhallierte er und ging dann vorbei an allen anderen, die noch mit ihrem Futter beschäftigt waren, hoch in den ersten Stock, um noch eine halbe Stunde zu schlafen. Erst dann ging er zum ersten Mal raus in den Garten.
Wir hatten bisher noch NIE einen Deerhound, der an den vollen Näpfen der anderen vorbeiging.

Ferdi ist ein sehr sensibler Schmusebär. Punkt.

Wir wissen bis heute nicht, was in seinem vorherigen Leben geschah. Vielleicht wurde Ferdi von dem Whippet, mit dem er aufwuchs, fortlaufend drangsaliert. Wir wissen ja, wie die Whippets hausmeisterig sein können... und irgendwann platzte Ferdi der Kragen und er wehrte sich. Wie es zu dem toten Dackel kommen konnte - keine Ahnung. Es ist leider Fakt, dass er den Dackel auf dem Gewissen hat.
Wir dachten, vielleicht schätzen wir Ferdi anders ein... bei uns benehmen sich die Hunde ja oft völlig anders als vorher...
Wir versuchten trotz allem, für Ferdis Vermittlung die äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Und dann kam Alexandra. Und alles war klar.
Ferdi brauchte jemand, der ihn "einfach so" leben lässt, Hund sein lässt. Keinen Befehlsempfänger aus ihm macht, keine überzogenen Anforderungen an ihn stellt. Ein Deerhound ist ein stolzes, eigenständig denkendes Wesen, hochsensibel und wundervoll.
Wir sind stolz, dass wir Ferdi gehen lassen konnten - und wir wissen, dass er für den Rest seines Lebens ausgesorgt hat.

So. Das war also die Geschichte von dem "Killerdeerhound".
Irgendwie war er immer nur bei den falschen Menschen.
Es liegt SO VIEL am Mensch.

Ferdis Augen sind übrigens auch anders geworden. Er kann einem in die Augen schauen, fröhlich, unbekümmert, offen.
Alles, alles Liebe für Ferdi und Alexandra inkl. Familie und Rudel!
Fotos aus dem neuen Zuhause stellen wir morgen ein.
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19.03.2014

Wölfchen Dakota hat Fotos schicken lassen.
Vielen lieben Dank, wir freuen uns sehr für den Buben!
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19.03.2014

Vukis (ehemals Wasabi, verm. Aug. 2012)Frauchen schreibt uns:
"Zum Frühlingsbeginn eine Aufnahme von meinem bezauberneden Vuki:gut 9 1/2 jährig schaut er fantastisch aus,ist der beste Freund unseres Greys "Gregor" und liebt seine Unternehmungen OHNE LEINE!!!!! (ICH BIN SOOOOO STOLZ) über alles:mein "Caspar Hauser" ist zwar immer noch vorsichtig,dennoch souverän und-orientiert sich an meiner Person:in JEDER SITUATION.
Gestern Besuch im "Fressnapf",Leckerlies gekauft...Vakuru folgt mir ohne Leine durchs Geschäft,akzeptiert Begegnungen von Artgenossen-er ist ein E N G E L.UND ER HAT SO ENORM VIEL DAZUGELERNT-IN SEINEM ALTER , BEI SEINER VERGANGENHEIT."
Vielen lieben Dank liebe Iris!
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19.03.2014

Gleich drei wurden gestern 9 Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch!
Die beiden Brüder Nirou (ehemals Nico, verm. Dez 2005) und sein Bruder Nurih (verm. Aug. 2013), die bei Petra und Benjamin gemeinsam das leben genießen.
Das Schwesterlein Saida (ehemals Sophie, ver, Nov. 2012)weilt mit schickem Pagenkopf :) bei Michael und Gaby.
Hoffentlich treffen wir alle drei auf einmal auf dem Sommerfest!
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17.03.2014

Unsere Blondi (vermittelt März 2008) wird heute 12. Jahre alt.
Dazu gratulieren wir ganz herzlich und vielen Dank für die liebevolle Pflege!
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16.03.2014

Am 14. März feierte unser Jardyn seinen 12. Geburtstag! Dazu gratulieren wir ihm ganz herzlich.
Leider ist seine Gefährtin Jazzy sehr krank geworden, auch wenn es ihr derzeit noch gut geht.
Macht Euch noch ein schöne Zeit.
Lieben Dank an Brigitte, eine der letzten Afghanen-Liebhaber....

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16.03.2014

Am Samstag zog dann auch tatsächlich die kleine Windspiel-Madame Leena um, und wie wir gehört haben, sind Vorbesitzer und Neubesitzer ganz glücklich!
Wir wünschen alles Gute und sind schon gespannt auf Fotos!

Auch die hübsche Grey-Hündin Jetta hat ein neues Zuhause.
Wir sind da ein bißchen stolz, weil wir tatsächlich an der Vermittlung beteiligt waren. Das macht doch Mut in Sachen "Windhunde anderer Vereine".
Jedenfalls wünschen wir ihrer neuen Besitzerin alles Liebe und bedanken uns bei Jettas Verein für das entgegen gebrachte Vertrauen.
Auch bei Jetta hoffen wir auf Fotos.

Tja und alle die ganz fest die Daumen für die Whippis gedrückt haben, müssen noch eine Woche weiter drücken :)
Das neue Frauchen hat erst nächstes Wochenende Urlaub....

Die Azawakh-Hündin Vetiver ist nicht mehr in der Vermittlung.

Neu bei uns ist die drei Jahre alte Afghanen-Hündin Lotte in creme-brindel. Die Hübsche ist sehr gut erzogen, hört recht gut und ist äußerst anhänglich und liebevoll.
Sie wird nur an Afghanen-Leute abgegeben.