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28.06.2015

Die letzten drei Tage waren in Sachen "Hund-auf-Pflegestelle-karren" etliche liebe Menschen auf der Autobahn unterwegs.
Dieses Mal für Ronan, den schwarzen Greyhoundbuben.
Seit Donnerstag war Ronan on Tour, aber mit so einem coolen Greyle kann man das machen. Erster Fahrer Thomas, dann Mirko, dann Heinz-Georg inkl. erster Übernachtung, dann Steffen inkl. zweiter Übernachtung, anschließend Cheffe höchstpersönlich und zuletzt durfte Ronan im Blumenbus Platz nehmen. Die ganze Zeit lag er friedlich im Busle, daheim ausgestiegen, Tür auf, Grey rein, Tür zu. Fertig. Kein Theater, kein Geknurre. So einfach geht das:-)
Wir sind immer wieder begeistert, wie leicht man so einen Profisportler ins Rudel stopfen kann. Und bisher hatten wir noch keinen Grey, der z.B. unsere Butzis nicht mochte.
Wir versprechen bald bessere Fotos!
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26.06.2015

Gestern Morgen mußten wir unseren Taro auf seine letzte Reise schicken. In den letzten Wochen hatte er stark Gewicht und Muskulatur abgebaut und vorgestern Abend hatte er plötzlich ein dickes, linkes Bein, voller Wasser, so dass wir ihn gehen lassen mußten. Taro schlief in unseren Armen ein, wurde vom Doc in unserem Blumenbus verabschiedet.
Taro kam im Juni 2011 zu uns, bis dahin lebte er bei Nicole. Bei ihr lief er immer hinterher auf den Spaziergängen, kam man ins Wohnzimmer, zog er sich in ein anderes Zimmer zurück und er war insgesamt ein sehr ruhiger, sehr unauffälliger Whippet. So sehr sich Nicole auch bemühte, sie bekam keinen Draht zu Taro.
Dann kam Taro urlaubsmässig zu uns und zack - wir waren erstaunt, wie lustig und anhänglich dieser unauffällige, stille Whippet sein konnte. Er rannte beim Spaziergang mit den anderen um die Wette, schlief im Wohnzimmer auf dem Sofa, egal, wie voll es war und ob da ein anderer sein Bein berührte, meistens schlief er auf dem Rücken und - er bellte! Immer, wenn es Futter gab, raste er im Wohnzimmer herum, bellte laut vor Freude und schmiss mit Kuscheltieren;-)
Abends hüpfte er ins Bett und es machte ihm gar nichts aus, ob sich ein frech-nölender Enzo oder ein Ohren-putzender Gigolo auf ihn legten. Taro blieb bis zum nächsten Morgen friedlich schlafend genauso liegen.
Nun fehlt er.
Rückblickend gibt es selten einen Schützling, von dem wir behaupten können, er wurde sein ganzes Leben geliebt und umsorgt.
Danke Nicole. Danke für dein Vertrauen, deine Offenheit und dein Denken im Sinne von Taro!

Taro war mit Abstand der liebste Whippet, den wir je hatten und haben werden. Er hat niemals geknurrt, nicht ein einziges Mal. Er war immer ein Monsieur, ein Gentleman und er wird für immer in unserem Herz bleiben.
Taro - japanisch für freundlich, lustig, ausgeglichen.
Genau so war er, fünfzehn Jahre und zehn Monate lang.
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24.06.2015

Guten Morgen!
Bevor wir heute mit Saluki Kay in die Klinik starten, um ihm die Reste seines rechten Auges entfernen zu lassen, gibts noch ein unscharfes Handyfoto vom Patengandi!
Ein witziger IW-Liebhaber meinte gestern hierzu, wir sollten es endlich zugeben, Gandi wäre schon lange verstorben und wir drapieren ihn nur fürs Foto immer mal wieder anders:-)
Und dabei war nicht mal Gartenarbeit angesagt... Gandi wird alt;-)))
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24.06.2015

Ach jeh, jetzt kam auch noch diese Nachricht:
"Heute mussten wir Sinti über die Regenbogenbruecke gehen lassen. Er war 13 Jahre bei uns. Mit 11 Monaten habe ich ihn bei dir geholt!! Wir werden ihn nie vergessen. !!! Alles liebe Silvia"

Der Tod eines solchen Buben nach so langer Zeit, läßt Erinnerungen an uns vorbeiziehen.
Sinti war einer von fünf Jungtieren, die wir von einer alten Frau übernahmen. Sie hatte einen Ups-Wurf und das Leben war ziemlich schwierig. Strom und Wasser war abgestellt, kein Geld, ein großes Haus voll mit Müll, der Garten auch. In unserer Erinnerung zehn, zwölf Afghanen, alle rappeldürr. Überall Kot und kein Wasser.
Sie wollte sich von keinem trennen, der Amtsvet fand das nicht so tragisch. Doch die Nachbarn beschwerten sich beim Ordnungsamt, dem war das eigentlich auch egal. Wir besuchten sie oft und schließlich war sie bereit uns fünf mitzugeben. Damals waren wir noch Zwei-Hunde-Halter und fünf unsozialisierte Jungafghanen waren eigentlich zu viel für uns.
Ein ziemliches Chaos entstand. Es war mitten im Winter Schnee und Eis. Irgendwann mußten wir alle auf der Straße vor dem Haus wieder einfangen - sie waren über den Zaun gegangen. Ein findiger Nachbar zog seinen Gürtel aus und fing zwei ein....
Nun ja Gott sei Dank kamen dann unter anderem Silvia & Mann und packten einen Buben ein. Dort ging der Bub auch über jeden Zaun. Dies wurde erst besser als er kastriert wurde...es war die einzige Lösung damals. Und alte Afghanen-Leute erinnern sich sicher noch an diese Sorte Afghane, die über jeden Zaun ging.
Sinti hatte es schön: Haus mit Garten, Gefährten, Katzen und Kind. Spaziergänge mit Windhund-Freunden.
Liebe Silvi, danke für alles! Er war nun der letzte der fünf, der über die Regenbogenbrücke ging.
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24.06.2015

Wir sehen die ersten Sonnenstrahlen, da fällt uns das Bild von Sugar ein, das wir vor kurzem bekamen:
"Sugar kommt mit uns nur in den Garten, wenn es bequem genug ist - also 5 Hundekissen müssen es da schon sein :)"
Wir haben mal durchgerechnet wieviele Hundekissen wir dann bräuchten...

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24.06.2015

Wieder mit Saluki Kay Zuhause.
Unser Augenfacharzt hat ein "erbsengroßes", degeneriertes Auge gefunden und meinte, dass das angeboren war und nicht von einem Unfall stammen kann. Wie auch immer, jetzt ist alles gut, das Ding und der Schmodder ist raus, das Loch zugenäht. Blutbad im Auto, auch das nichts Neues... alles schon gehabt.
Kay erholt sich und das künftige Frauchen freut sich auf ihn. Was will man mehr mit elf Jahren, ohne Auge und ohne Rute:-)
Dafür hat er wieder weiße Beißerchen.
Foto gibts keins, weil zu gruselig.
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23.06.2015

Neu bei uns ist der Windspielbub Pinky. Der zehnjährige Schatz hat bereits ein liebevolles Zuhause in Aussicht und wenn alles klappt, wird er am Wochenende umziehen!

Von Saluki Cal gibts News und ein paar aktuelle Fotos.
Er verbringt den Großteil des Tages schlafend auf dem Sofa. Cal liebt unsere Windspiele und ist auch sonst ein sehr sozialer Schatz, der sich mitten im Rudel sehr wohl fühlt. Aufgrund seines Alters verwechselt er ab und an den Türrahmen mit einem Baum, besonders bei Regen;-)
Cal hat mit Katzen gelebt. Wir wünschen uns für ihn ein Zuhause mit Garten, da er, soweit es geht, Treppensteigen vermeidet. Auch vor dem Auto bleibt er wartend stehen, bis man ihn hoch hebt.
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22.06.2015

Traurige Nachrichten:
"Heute ist unser Stern vom Himmel verschwunden!!!!
Unsere gute alte Benia ist heute Mittag verstorben und über die Regenbogenbruecke gegangen.
Unserer treuen Benia ist die Kraft ausgegangen, obwohl sie noch so kraftvoll in den Sylturlaub gestartet war. Einen solchen Charakterhund werden wir nie wieder bekommen!!!
Obwohl wir oft sie wegen ihrer Bellerei als Krawallschachtel gescholten haben, vermissen wir
sie schon jetzt. Es ist nun so still geworden. Liebe Benia, wir vermissen Dich so sehr!!
Sie wurde uns im Jahr 2005 vermittelt und war nun fast 10 Jahre bei uns.
Vale bella amica!!!
Anbei ein Foto von vorgestern, als die Welt noch in Ordnung war."

Ja lang lang ist es her, daß die kleine Benia vermittelt wurde:
Wir lernten ihre Familie über eine Züchterin kennen, die nicht mehr züchtete und sie zur iWi schickte. Damals hatten wir drei kleine Rennafghanen-Babies in der Vermittlung. Eines davon durfte zu Uli & Erika. Doch manchmal ist das Leben nicht fair; die Kleine mußte sterben aufgrund eines Giftköders.
Enge Verwandtschaft suchte dann Gott sei Dank ein Zuhause. Das Bienchen, kurz Benia.
Im Juni 2005 zog die noch nicht ganz eine Jahre alte kleine Maus
zu den verwaisten Afghanen-Eltern.
Wir bekamen in all den Jahren von zahlreichen Urlauben tolle Fotos geschickt.
Im Oktober 2011 kam dann auch noch Vanessa dazu, die sich leider nach einem guten Jahr wieder verabschieden mußte. Seit Mai 2013 hatte Benia Washira (ehemals Natja) zur Gesellschaft.
Ein langes und erfülltes Afghanen-Leben ist zu Ende gegangen.
Liebe Erika, lieber Uli, lieber Thomas einen ganz lieben Dank an Euch für alles!
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22.06.2015

Und noch mehr traurige Nachrichten:
"MCH Rashna Devi Shams-an-Nahar
21.03.2004 – 18.06.2015
Wir sind untröstlich traurig, denn unsere über Alles geliebte Rashi ging urplötzlich, wie aus dem Nichts, über die Regenbogenbrücke.
Rashna war eine einmalige Rudelführerin und ein so angenehmes und so wundervolles Familienmitglied, wofür wir ihr sehr dankbar sind, denn, jeder Tag mit ihr, war ein Geschenk.
Ein Dankeschön an Sabine Maaß, für die liebevolle und sehr herzliche Begleitung auf Rashna´s Weg zur Regenbogenbrücke."

Wir sind auch untröstlich, konnten wir doch noch vorletztes Wochenende Bilder auf der Rennbahn von "unserer" Rashna bewundern (rechts im Bild).

Rashna (ehemals Irina) war ein Zeitungsfund. Sie war im Frühjahr 2007 mit einer weiteren Hündin zur Abgabe inseriert.
Unsere Maggie nahm sich der Sache an und dank ihrer forschen Art, holte sie Rashna & Smilla aus ihren Verschlägen heraus. Auch den alten Buben Emilian von 10 Jahren brachte sie noch mit.
Alle drei kamen dann zu uns auf Pflegestelle, doch Rashna blieb nicht lange. Maggie & Lutz hatten sich nämlich verguckt und holten das Schätzchen ab.
Dank ihrer beiden lieben Menschen erholte sich Rashna hervorragend und wurde ein prachtvoller Vertreter ihrer wunderbaren Rasse. Sie durfte regelmäßig zum Coursing- und Bahntraining; nebenher machte sie mehrere Schönheitschampionate.
Ihr letztes Jahr kümmerte sie sich um die Aufzucht einer kleinen Baby-Afghanin, die sie liebevoll hegte und pflegte.

Ein plötzliches Lungenemphysem ließ ihr keine Zeit mehr.
Doch die Hübsche wurde 11 Jahre und 8 davon durfte sie bei Maggie und Lutz leben. Lieben Dank für alles Ihr zwei!