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10.12.2018

Wenn ein geliebter Windhund gehen muss, ist die Trauer groß.
Doch wenn man nur einen Hund hat, haben wir oft das Gefühl, dass der Verlust für die Besitzer unbeschreiblich ist.
Unser Darian (in Wirklichkeit Rhani) war einer von den unzähligen Sloughis aus dem Jahr 2008.
Damals waren wir recht verzweifelt angesichts der Schwemme einer solchen Minderrasse. Es dauerte damals auch sehr lange bis der letzte Topf seinen Deckel gefunden hatte. Die Tiere kamen aus einer abscheulichen Haltung und kannten entsprechend wenig von der Welt.
Im Nachhinein müssen wir jedoch feststellen, dass uns viele ganz außergewöhnliche Menschen gefunden haben und diesen besonderen Hunden ein Zuhause gegeben haben.
Lieber Jens wir danken Dir für das gute Leben, das Ole bei Dir haben durfte, aber auch für deinen ganz besonderen Nachruf.
„Ich kann mich erst heute bei Ihnen melden, da es mir vordem nicht möglich war, den Tod des geliebten Hundes Rhani anzuzeigen.
Der Sloughi Rhani wurde am 05.06.2006 in Frankreich geboren.
Durch die Windhundhilfe wurde er aus schlimmsten Umständen in Frankreich befreit, und seine Pflegemama Janin nahm ihn zunächst in ihre liebevolle Obhut. Nach einem ersten Kennenlernen und gegenseitigen Besuchen erfolgte die Übergabe am 26. September 2009.
Von da ab änderte sich sein Leben noch einmal grundlegend. Aus Rhani wurde Hund Ole. Er bezog ein großes Haus mit Garten, und schon am ersten Tag bestimmte er im ruhigsten und abgelegensten Zimmer, der Bibliothek des Hauses, in einem Sessel in einer Ecke neben dem Kamin, sein zukünftiges Domizil. Das größte Glück war für ihn jedoch das Landhaus auf der Insel Ummanz, wo er alle Sommermonate verbrachte. Ohne Leine konnte er dort über die Weiten der Insel toben und für manche Aufregung sorgen, wenn er Rehe oder Hasen ausfindig machte. Doch das gehört wohl zu einem richtigen Hundeleben dazu. Und er kam immer wieder zurück :-) Mit den Jahren wurde er dann älter und ruhiger, wie das so ist. Es ging ihm gesundheitlich bis kurz vor seinem Heimgang immer gut. Mein einziger Trost ist der, dass ich glaube und hoffe, dass er ein gutes Hundeleben bei mir hatte, ich in der Lage war, etwas von der bedingungslosen Liebe und Freundschaft die er gab, erwidern zu können.
Am Sonntag, 17. Juni, dann merkte ich plötzlich, dass er sich nicht wohl fühlte, denn er aß nur einen Teil seiner Frühstücksportion, was niemals vorkam. Am Nachmittag wirkte er passiv und etwas apathisch. Ich bin daraufhin zum Notdienst mit ihm gefahren. Per Ultraschall diagnostizierte man dort einen Tumor im Bauchraum. Am nächsten Morgen dann in Berlin konnte seine Haustierärztin die Diagnose nicht bestätigen und meinte es sei ein starker Infekt. Am Dienstag, 19. Juni ging es ihm deutlich schlechter, so dass wir die Uni-Tierklinik aufsuchten. Dort bestätigte man die erste Diagnose und riet zur sofortigen OP. Leider fand sich noch ein zweiter Tumor ebenfalls im Darm, die beide nicht mehr operabel waren. So ist Ole aus der Narkose dann nicht mehr aufgewacht. Ich hatte mich schon, bevor er in den OP geschoben wurde, in diesem Bewusstsein von ihm verabschiedet, denn die Ärzte hatten seine Befindlichkeit und Zustand sehr kritisch eingeschätzt.
Ole ist am 19. Juni 2018 um 20.30 Uhr friedlich eingeschlafen.
Am 21. Juni habe ich im Krematorium Abschied genommen.
Seine Urne steht jetzt auf seinem Sessel in der Bibliothek, den er so liebte.
In tiefer Trauer Jens „
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10.12.2018

Erinnert ihr Euch noch an unsere fünfköpfige Zirkustruppe aus dem Jahr 2016?
Jarik (vermittet August 2017) jedenfalls grüßt seinen Bruder Slava, der in der Schweiz lebt und seinen Barsoi-Freund Juri bei Karin. Die beiden anderen (Radsha & Bridj) sind leider bereits verstorben.
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08.12.2018

Und noch ein altes Whippchen ließ uns was schicken:
"Unser Fili durfte am Nikolaustag seinen 14. Geburtstag feiern! Alt ist er geworden, meine treue Seele, die mich seit fast sechs Jahren in aller Bescheidenheit begleitet, so leise und zuverlässig wie mein Schatten. Die Zeit ist nicht spurlos an ihm vorübergegangen, und so genießen wir jetzt jeden gemeinsamen Tag gleich doppelt.
Liebe Grüße
senden Euch Caro und Fili"
Herzlichen Glückwunsch liebes altes Männlein!
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08.12.2018

Seit gestern weilt die blaue Paula bei uns.
Die 8 Jahre alte Grey-Hündin hat die letzten Wochen einiges mitgemacht und jetzt hoffen wir, dass sie zur Ruhe kommt.
Wir werden sie nun erst einmal ein wenig kennenlernen und dann eine Beschreibung veröffentlichen.
Bislang stehen nur zwei Dinge fest: im Haus kann sie gut mit Katzen und sie hat unseres Erachtens zu viele Weihnachtkekse gegessen. An dem Figürchen müssen wir wohl etwas arbeiten, auch wenn das schwer ist in der Weihnachtszeit
Die hier gezeigten Fotos entstanden bei ihrer vorherigen Pflegestelle, die Paula übernahm, nachdem ihr voriges Zuhause sie nicht mehr behalten konnte. Wir durften Paula von den Fellschnäuzchen e.V. übernehmen. Wir sagen vielen Dank an alle, die sich gekümmert haben.
Wer sich jetzt schon in die schöne Paula verliebt hat, darf natürlich Laut geben.
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07.12.2018

Über das Alter unserer ehemaligen Whippets kann man sich nicht beklagen. Und trotzdem egal wie alt sie sind, wenn sie sterben, war die Zeit viel zu kurz für uns Menschen.
Marlon zog im September 2014 zu Ivar und seiner Frau - da war er schon über 11 Jahre alt. Wir erinnern uns noch, wie schwer es seiner damaligen Pflegemama Ellen fiel, den alten niedlichen Kerl weiterzugeben. Doch er hatte es wunderbar bei seiner neuen Familie und mußte nun im 16. Lebensjahr erlöst werden.
Auf dem Foto kann man sehen, dass er bereits ein sehr alter Herr war...
Vielen lieben Dank für alles!
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07.12.2018

Im Zuge von Marlons Tod bekamen wir gleich noch ein Bild von unserem Harper, der jetzt Merlin heißt. Er zog im Januar 2016 , knapp vierjährig zu Ivar & Micaela.
Wir erinnern uns noch, was für ein verrückter Flummi der Kleine war – einen Zaun, den alle möglichen Orientalen nicht überwanden, war für ihn gar kein Problem.
Er ist ein seinem neuen Leben Chef von zwei Whippet-Mädels und wird als „aufgeweckt“ beschrieben.
Alles Liebe Euch, gut dass auch die etwas verrückteren Whippets ihre passenden Menschen finden.
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06.12.2018

Unser Grey Blitzi wartet noch auf einen solche verliebten Grey-Menschen wie Sabine, die uns von Lillen (vermittelt Februar 2016) berichtet:
"Lillen geht es gut, Er ist jeden Tag einfach lieb, auch wenn er gerne was stibitzt, aber das kennt man ja von Grey ´;-) Er macht es eh nur wenn er im Moment keine Beachtung erhält.
Lillen fällt sogar bei unseren Nachbarn bzw. in der ganzen Siedlung bis zum Nachbarsort auf, weil es so lieb und so gehorsam ist.
Er lässt sich seit dem Frühjahr vom Hasen abrufen, Hoffe der oder Die Jäger haben das gesehen. Sonst wenn Blödsinn gemacht wird, dann sieht das auch ein Jeder!!
Katzen, nun ja die werden auch nur noch kurz aufgescheucht, so dass Sie unterm Baum der Vögel verschwinden.
Sonst kann er super souverän am Gehsteig (und das ohne Halsband oder einer Leine) an Katzen vorbei gehen. Lillen sieht diese Wesen gar nicht!!!
Bin so stolz auf ihn.
Ich erzähle keine Märchen. ER ist sooo.... ;-) "
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06.12.2018

Unser Pünktchen ist mit 19 Jahren verstorben!
Sie kam im April 2004 mit 5 Jahren zu Roswitha. Und dann begann ein schönes gemeinsames Leben.
Auf den Bildern kann man sehen, dass sie schon ein sehr altes Mädchen ist, das jedoch das Leben mit ihrem Frauchen in vollen Zügen genoss.
Vielen lieben Dank, solche Bilder bewirken, dass man kurz den Frieden spürt und versöhnt ist angesichts des aktuellen Elends überall.
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06.12.2018

Von unserem Mäuschen (vermittelt September 2015) können wir fast jeden Tag die tollsten Bilder gucken. Auf ausgiebigen Spaziergängen lässt sie es sich mit ihrer Freundin jeden Tag gut gehen.
Danke liebe Vera für dieses Leben, war es doch davor ganz außergewöhnlich traurig.

Aber wir haben noch mehr Neuigkeiten:
Unsere beiden Windspiele sind reserviert. Wir hoffen sehr, dass die vielen Interessenten sich für Ada und Mr. Hopps freuen und nicht allzu traurig sind, dass sie nicht selbst eines der kleinen Schätze bekommen haben.
Auch unser Afghane Balou hatte letztes Wochenende Besuch und so Gott will (manchmal wird man angesichts der schwierigen Vermittlung eines Hundes gar gläubig), wird er Anfang nächsten Jahres zu einer windhunderfahrenen Familie ziehen. Also Daumen drücken.
Ein Vorabdank schon mal an Rina deVries von Voordewindhond, die diese Vermittlung betreut.