19.01.2014
Umdenken.
Eins unserer Mitglieder postete vor Kurzem mal wieder einen Saluki aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der ein Zuhause sucht, wir kommentierten "Beaker sucht auch noch ein Zuhause" und bekamen daraufhin die Antwort, er sei ja schon gerettet woraufhin Beakers Pflegemama schrieb "Und wer rettet mich?".
Vielleicht sollte endlich ein Umdenken stattfinden. Seit zehn Jahren versuchen wir, das Maximum zu erreichen.
Wir nehmen jeden Windhund bei uns auf, ob alt oder/und krank, komplett garstig oder nur ein wenig, nur wenige sind pflegeleicht, die meisten benötigen erstmal eine gerade Linie, damit sie wieder Hund werden.
Unsere Häuser sind mittlerweile an vielen Stellen ziemlich sanierungsbedürftig, die Böden müssten ausgetauscht oder zumindest abgeschliffen werden, bei einer Pflegemama fällt die Haustür bald zusammen, etc. - alles Privatsache, denn wir arbeiten ehrenamtlich.
Nach zehn Jahren ziehen wir Bilanz und müssen erkennen, so kann es nicht weitergehen. Künftig müssen wir uns in Bezug auf die Pfleglinge einschränken. Wir können nicht mehr jedem uns angetragenen Hund einen Pflegeplatz bieten.
Oder sollten wir Käfige aufstellen und unsere Hunde lieber hinter Gittern ablichten, damit sie ein Zuhause finden?!
Nein, die Qualität der Arbeit der Windhundhilfe wird nicht heruntergefahren, es wird auch weiterhin Sessel- und Sofabilder unserer Schützlinge geben nur das Aufkommen derer auf unseren Pflegestellen, das wird, das muß weniger werden.
Dies sind unsere Vorsätze fürs neue Jahr. Wäre zu wünschen, dass wir sie auch umsetzen können.