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11.12.2014

DRINGEND

Liebe Mitglieder und Besitzer unserer Hunde,
könnt ihr euch vorstellen, uns in einem akuten Notfall unter die Arme zu greifen?
Wir brauchen dringend ein paar fähige Leute aus unseren Reihen, die nächste Woche einen (gerne auch zwei;-) Whippetpflegling(-e) bei sich aufnehmen können und wollen!!!
Es muß sich doch jemand unter uns finden, der spontan Lust hat, sich dieser einmaligen Herausforderung zu stellen?!?
Schaut, bei uns ist ziemlich überfüllt, trotzdem nehmen wir noch vier Whippets bei uns auf... müssen wir, mindestens. Also meldet euch!!

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11.12.2014

Noch eine traurige Nachricht.
Saluki Beaker hatten wir erst im April vermittelt, nun mußte er gehen.

"Liebe Ellen,
wir müssen die Reihe derer, die uns verlassen haben fortsetzen. Unser Beaker ist tot.
Wir haben ihn gestern am 10. Dez. 2014 gehen lassen. Sein Herz hat aufgegeben.
Er ist 12,5 Jahre geworden.
Wir sind so unglücklich, obwohl wir ja darauf vorbereitet waren. Es ist unfassbar, dass er nicht mehr bei uns ist. Er war nur 8 Monate bei uns und gefühlt waren es mindestens 8 Jahre und dann doch wieder um so vieles zu kurz. Ich weiß, das sagen alle; er war ein so besonderer Hund, besonders schön, besonders liebenswert, besonders dankbar. Ein großartiger Charakter. Kurz gesagt; jeder Tag mit ihm war eine Bereicherung unseres Lebens, selbst in der letzten schwierigen Zeit seiner Krankheiten. Dafür danken wir ihm und dafür danken wir Dir. Unser Jatagan, Du weißt es, hat es ihm durchaus nicht leicht gemacht und er war kratzbürstig und eifersüchtig bis zum letzten Tag, aber heute trauert er extrem. Das hat mich schon überrascht,
Später, nach Jatagan, wollen wir möglichst zwei Salukis von Euch, und möglichst welche die sich lieben, das ist leichter für uns wegen der Erfahrung mit unserer Kratzbürste Jatagan.
Ich schicke Dir in einer zweiten Mail noch ein paar schöne Bilder von unserem Engelchen Vadim.

Liebe traurige Grüße
von Helga und Bernd"

Ihr Lieben, es ist eine Bereicherung, euch zu kennen. Es gibt nicht viele Menschen, die einen so alten Schatz aufnehmen und ihn lieben und hegen und pflegen. Fühlt euch ganz fest gedrückt. DANKE.

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11.12.2014

Unglaublich, aber wahr.
Nach einem "telefonösen" Tag stehen für alle Whippets Pflegemamas bereit!!
Ihr Lieben, das klappt ja super, wir sind stolz auf euch und freuen uns gemeinsam auf die Whippetmeute :-)

Im Zuge des Aufrufs haben wir auch noch ein tolles Zuhause für unsere beiden Whippetbuben gefunden. Sie werden evtl. schon am Wochenende umziehen!!
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10.12.2014

Die Afghanen-Rüden Tari und Don Juan haben es auf die Zuhause-Gesucht-Seite geschafft.

Bereits am Samstag ist unser Bub Theo von seinem neuen Herrchen besucht und eingepackt worden. Bislang sieht alles sehr gut aus, die beiden mögen sich sehr.
Theo neues Herrchen hat den lieben langen Tag Zeit für ihn und freut sich sehr wieder einen Windhund an seiner Seite zu haben.
Auch wenn der Bub so seine Ecken und Kanten hat, hoffen wir doch sehr, dieses Mal ein Plätzchen für immer gefunden zu haben.
Lieber Theo, wir wünschen Dir noch viele schöne Jahre an der Seite von Hans-Peter!
Leider ist Herrchen nicht online, so daß es sicher etwas dauert bis wir hier eines Tages Fotos bieten können.

Afghanen-Rüde Jasper hat nun ein Pflegeplätzchen bei Voordewindhond ergattert. Er wird auch über diesen Verein vermittelt, dennoch erteilen wir gerne Auskunft.
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09.12.2014

Wir haben zwei neue Patenhunde: Kissi und Kate!

Das Pflegefrauchen schreibt:
"Zwei Wichtel zu Weihnachten – oder als dem Alltag einer standhaften Pflegestelle

Das Leben als Pflegestelle ist toll – ich verstehe nicht, warum es nicht mehr Menschen gibt, die sich dieser herausfordernden und erfüllenden Aufgabe stellen. Man kann aktiv helfen, man kann anpacken, man kann etwas verändern – und das mit den eigenen Händen und dem eigenen Sofa. Und es gibt nichts schöneres, als einen glücken Zwuckerl, der das erste mal seit langem (oder das erste mal in seinem Leben?) glücklich seufzt und auf dem Schoss einschläft, der jeden Tag dazulernt und über sich hinauswächst – und einfach strahlt. Wem geht bei so etwas nicht das Herz auf?

Es begab sich, das ich nach einem kurzen Anruf zwei kleine Pfleglinge übernehmen sollte – Kathie 10 und Kissi 14 Jahre, Whippets, die ältere wohl blind. Okay – gleich zwei auf einmal? Und noch ein Blindfisch? Wir das wohl klappt? Wie sich wohl so ein altes, eingeschworenes Paar mit dem eigenen Rudel versteht? Was die eigenen Hunde zu einem blinden Hund sagen werden? Etwas mulmig ist einem ja immer vorher, es ist eine Mischung aus Neugierde, Vorfreude und halt der Unsicherheit, was für Probleme man sich einhandelt. Ich nenne sie immer kleine Wundertüten – man weiss nie so genau, was man bekommt.

Auch diesmal wurde ich in alle Richtungen überrascht – die beiden Zwuckel – Whippets wohlgemerkt- hatten eher moderate Windspielgröße. Putzig! Und – sie sind auch recht rudeltauglich, selbst meine Zicken haben sie sofort mit aufgenommen und sind selbst mit dem staksigen Gang und dem immer-mal-wieder-andötschen vom Blindfisch von Anfang an klar gekommen. Wow, das mich meine Mädels nochmal so überraschen – das hätte ich nicht erwartet! Es war auch sofort klar, das man mit der jüngeren durchaus noch Spass haben kann, auf das ältere Modell jedoch Rücksicht genommen werden muss, sei es nun mit Platz im Bett, mit unklarer Körpersprache, viel Schlafbedürfnis, zwischendurch Unruhephasen und doch immer wieder lustigen Episoden.

Das erste Gassi war zwar für uns alle eine Herausforderung, denn das Thema „Blinder Hund“ war uns allen neu, aber nachdem Kissi mit einer so großen Souveränität tapfer mit allen mithielt und hinter uns herstapfte, verflogen auch hier schnell alle Zweifel. Wer dann auch noch – trotz Blindheit!- auf dem weichen Waldboden rumflitzen will mit den jungen Wilden – der ist zwar alt und krank, aber im Kopf noch immer nicht erwachsen ;-) Dank einem Katzenhalsband mit Glöckchen, das ich neuerdings an den Gassischuhen habe, findet mich Kiss mittlerweile überall wieder.

Es lief alles erstaunlich problemlos, nach anderthalb Tagen hatten wir den ersten Einstandsbesuch bei unserem Tierarzt, die meinigen Whippsen mussten natürlich mit. Im Wartezimmer wurde ich gefragt, wie ich es denn schaffe, das sich meine Hunde sooo toll zusammen vertragen würden, wie lange ich dafür gebraucht hätte? *Ähm* Anderthalb Tage… Und getan habe ich eigentlich nix. Es sind einfach alles ganz ganz tolle Hunde.

Kissi und Kathe verfolgten mich von Anfang an auf Schritt und Tritt, Kathie sang die ersten Tage lautstark im Auto – und wenn wir wieder vor unserer Garage standen merke man richtig, dass sie erleichtert war, wieder hier und nirgendwo anders zu sein. Auch Kissi erstellte sich in mühsamer Kleinarbeit einen exakten Lageplan unserer Wohnräume. Nach wenigen Tagen konnte man schon – Schulter an Schulter mit einem Begleithund- im Schweinsgalopp über den Flur rennen und den ein oder anderen Mitbewohner über den Haufen rennen ;-) Kathie durfte recht schnell mit dem Rest meiner Bande draussen frei toben, mir wich ja eh keiner von beiden so wirklich vom Knöchel. Unser größtes Problem bei tollen Bildern ist und war, dass ich die Gänsemama bin – da wo ich hingehe verfolgt man mich auf Schritt und Tritt. Genügend Abstand für tolle Bilder? Fehlanzeige!

Für Kiss und Kathe gab es keine ernsthaften Anfragen – was mir ehrlich gesagt nicht unlieb war, denn erstens waren die Mäuse ja weder medizinisch fertig durchgecheckt, noch war Kissi in einem guten Zustand – und wie ich immer betonte, sie sassen ja hier jetzt mit dem Fellpopo im Warmen, es ist ja alles nicht dringend. Die müssen sich erstmal einleben, bevor man da genauere Prognosen für die Vermittlung abgeben kann.

Kiss hatte mittlerweile das geschafft, was meine ganze Bande seit Jahren erfolglos versuchte, sie hatte mein Kopfkissen in Beschlag genommen und konnte so unschuldig grinsend darauf schnarchen, das man den alten kleinen Klapperkobold ja auch nicht mehr wecken konnte. Wenn die kleine Oma so schön schläft, dann braucht sie das wohl. So ist das als Pflegestelle, was man vielleicht noch bei den eigenen Monstern durchgesetzt bekommt – das schafft man noch lange nicht bei so armen, kaputten Wesen mit großen, traurigen Augen.

Mittlerweile zog sich die medizinische Diagnostik weiter hin, der Augen-Tierarzt bestätigte das Kiss blind ist und die Augen leider vollkommen hinüber, vier mal täglich Augentropfen damit sie zumindest keine Schmerzen hat und einen Optivizor damit sie draussen nicht überall anditscht. Dazu eine relativ frische, riesige OP-Narbe am Knie, ein bisschen alter Schlaganfall da – hat so die normalen und erweiterten Alters-Wehwehchen. Kathie hat auch die Augen kaputt, wird auch blind werden, hat auch die Knie kaputt, braucht jetzt an sonnigen Tagen auch Augentropfen und „Sonnenbrille“… Langsam ahnte ich, das die Vermittlung nicht einfach wird. Und die Mäusis werden ja auch nicht jünger oder schöner… vor allem, wo sollte man sie hin vermitteln? „Darf“ man so ein altes Päärchen einfach auseinanderreissen, nur weil sie nicht mehr 24 Stunden am Tag im Selben Körbchen liegen? Sollte man das? Kathie braucht was zum flitzen und toben und langweilt sich mit Kissi allein tödlich, Kissi braucht mindestens einen anderen Hund an dem sie sich orientieren kann, beide lagen von Anfang an inmitten meiner Meute… Gibt es so einen Platz überhaupt, wo man zwei alte, blinde Hunde nimmt, die dann auch noch ein passendes Rudel haben, die medizinisch mit den beiden klar kommen, die sich der Verantwortung bewusst sind, dass alte Hunde anstrengend werden können, inkontinent, dement, Pflege benötigen? Und dass so ein Abschied nie leicht wird? Wo man das richtige Maß findet zwischen sinnvoller Lebensunterstützung und gehen lassen bevor das Leben unwürdig wird?

Ich hatte ernsthafte Zweifel – und mit jedem Tag schlichen sich die kleine Querulantin und der kleine Klapperkobold tiefer in unsere Herzen. Das Rudel wirkte von Anfang an, als wären die Mäuse schon immer zusammen gewesen…. Sollte man sowas wieder trennen? Wie viel Zeit hat Kissi noch, ist da ein Umzug überhaupt noch zumutbar? Vor allem, wo hier doch –wider erwarten- alles nahezu perfekt funktioniert? Was ist im Sinne des Hundes? Und mit jedem glücklichen Seufzer vom Kissikind, wenn sie total erledigt auf meinem Kopfkissen einschläft, mit jeder Trippelpfote auf dem Flur, die nachfragt, ob ich nicht langsam aus dem Büro kommen und Feierabend machen möchte… Mit jedem Mal wurde mir klarer, dass ich zwar eigentlich im Leben keine sechs Hunde haben wollte, dass mir das grad lebenstechnisch eigentlich weniger als Null in den Plan passt, dass es doch noch mehr Arbeit, noch mehr Schlammpfoten und sicher auch sorgenvolle und schlaflose Nächte bringen wird – aber dass die beiden Microwhippsies eigentlich schon an Tag eins entschieden hatten, das sie hier ihre Koffer auspacken und nie wieder einpacken werden.

So spielt das Leben – man bekommt nie das was man will sondern das was man braucht, und ich habe nun die Verantwortung „bis zum bitteren Ende“ für Kissi und Kathe angenommen. Auch das gehört zur Verantwortung einer Pflegestelle – man handelt im Sinne des Tieres. Und – ich muss ganz ehrlich sagen- auch in meinem Sinne, denn egal wie wenig 6 Hunde geplant waren, die beiden Motten kann ich eh nicht mehr hergeben. Es sei denn, es findet sich der 200%ige Platz – da bin ich zu Gesprächen bereit, denn wenn ich eins nicht möchte – dann ist es, ihrem Glück im Wege stehen. Nur aktuell schaut ihr Plan von Glück ziemlich exakt wie meine Wohnung aus… ;-)"

Liebe Bine, einfach klasse!
Glasklar gehen die zwei nirgendwo mehr hin und wenn sich der Kaiser von China meldet;-)))))
Wir hoffen, ein paar Paten zu finden - wäre doch eine schöne Idee, zu Weihnachten Pate für die zwei ollen Schätzle zu werden?!
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09.12.2014

Noch mehr Whippetnews!

Für die dreibeinige Hinki-Twinki lief das Gino-Baloo (verm. März 2014)-Frauchen zum Kaffetrinken aus und jetzt bleibt es spannend. Die Interessentin wird in Kürze mit ihrer Whippetine Hinki-Twinki einen Besuch abstatten!

Heute Morgen erreichte uns der Anruf eines verzweifelten Whippetfrauchens. Ihr vier Jahre alter Rüde sucht ein neues Zuhause. Wir werden ihn so schnell wie möglich vorstellen.

Unsere zwei Jungs sind einfach untrennbar...
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08.12.2014

Übers Wochenende erreichten uns zahllose Emails und Facebook-Mitteilungen zu einem Afghanen-Buben, der im Tierheim einsitzt. Allen die mittdenken, gilt unser herzlicher Dank.
Auf Nachfrage im Tierheim wurde uns mitgeteilt, daß es bereits mehrere Interessenten gäbe.
Dennoch hier nochmals mit Bild und Infos.
Dennoch bitten wir alle Interessierten, melden Sie sich nur dann im Tierheim, wenn Sie sich ganz sicher sind, dem Buben für ca. fünf bis zehn Jahre eine Heimat geben zu können.
Es bringt nichts, wenn das Tierheim jetzt mit Anrufen gestürmt wird, die zu nichts führen.
In der Regel vermitteln Tierheime wesentlich weniger restriktiv als wir - wir werden nämlich angesichts eines Afghanen-Rüden nie gestürmt ....

Dennoch hatte Prinz wohl weniger Glück als unsere zwei neuen Buben, die zumindest nicht im Tierheim einsitzen...
Wir werden in Kürze
Tari und Don Juan hier vorstellen. Diese beiden halten sich zwar derzeit nicht in einem Zwinger auf, bräuchten aber dennoch eine Familie für immer.
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07.12.2014

einen schönen zweiten Advent!
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05.12.2014

mal ein wenig Weihnachtsstimmung verbreiten hier...

Lewis (verm. August 2007) mit Sternchen :-)

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