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29.10.2015

Nun wollen wir noch die Dritte im Bunde vorstellen: Unsere Elisabeth.
Sie stellen wir erst heute vor, weil wir ein bißchen warten wollten, bis sie wieder hübsch aussieht.
Häufig kann man auf Tierschutzseiten gruselige Bilder von kranken, verwahrlosten bis mißhandelten Tieren sehen. Wir zeigen solche Afghanen nur in den seltensten Fällen so, wie sie bei uns ankamen.
Vielleicht bekommt man dann ja mehr Beifall, Mitleid, Spenden etc. , aber uns geht das irgendwie gegen den Strich. Es sind solch bezaubernde besondere Geschöpfe, sie haben es in unseren Augen nicht verdient in ihrem Elend gezeigt zu werden. Auch wenn man damit eigentlich den Vorbesitzer bloßstellt und nicht den Afghanen, nehmen wir ihnen auf eine bestimmte Art damit ihre Würde. Zudem wir jedem Vorbesitzer, der seine Tiere in irgendeiner Form vernachlässigt hat, dankbar sind, daß er sie uns übergeben hat. Im Zweifelsfall wäre nämlich eine Spritze leichter gewesen, als uns anzurufen.
Zurück zu Elisabeth: Die Süße ist 11 1/2 Jahre alt und hat unseres Wissens so gut wie ihr ganzes Leben in einem Betonzwinger verbracht. In jüngeren Jahren alternativ im Käfig. Wir haben sie bereits vor vielen Jahren einmal kennenlernen dürfen , ein verspieltes, aufgeschlossenes Mädchen, das sich sofort auf den Rücken schmiss, wenn man mit ihr kuschelte.
Naja, als wir kamen, erkannten wir sie fast nicht wieder. Sie war zur Hälfte nackt, bzw. Beine, Bauch, Teile der Ohren alles schwarze Elefantenhaut. Räude! Und zwar schon verdammt lange (leider sind wir mittlerweile Räude-Experten geworden). Die Äuglein matt und glasig. Verzagt stand sie vor uns. Eingepackt und nach Hause gebracht. Selbst unser Ungezieferexpert (Tierarzt) war sich nicht ganz sicher, ob unsere Laiendiagnose stimmt. Doch das entsprechende Mittelchen gespritzt, wirkte wie immer, wie wenn man die Hübsche in einen Jungbrunnen geworfen hätte. Jeden Tag wuchs das Fellchen so schnell es konnte, der Appetit kehrte zurück, das Schwänzchen wedelte wieder. Und so sieht sie zwei Wochen nach der Behandlung aus. Wir sind ganz glücklich...
Sie entwickelt sich wieder zu einem Goldstück - die Goldenen sind im Allgemeinen selbstbewusst, tough und wissen ganz genau was sie wollen. Gestern Abend bezog sie dann auch das von allen Alten heißgeliebte Küchensofa.
Elisabeth lebt nun mit Dorothy in ihrem eigenen Zuhause mit zahllosen Sofas, Sesseln, Körbchen und ihrer afghanischen Familie, die sie ausnahmslos herzlich willkommen geheißen haben.
Es geht doch nichts über Familie!!!
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27.10.2015

Heute stellen wir hier Dorothy vor, eine knapp 11 Jahre alte blaue Afghanen-Dame. Sie stammt aus derselben Zwingeranlage wie Valentina. Nur daß sie dort ganz alleine in dem Betonverlies saß, umringt von dem unsäglich lauten Getöse der vielen anderen Hunde. Sie stand dort ganz ruhig und schaute uns an. Wir hatten gar nicht damit gerechnet sie dort zu finden, wähnten wir dieses einst so berühmte Mädchen doch in einem ganz anderen fernen Land. Sie schaute nicht überrascht, vielmehr ging sie gar nicht davon aus, daß wir auch für sie gekommen waren. Es kam auch nur ein ganz bißchen Leben in die alte Maus als wir ihr ein Halsband überstreiften und sie anleinten. Wir mußten sie ins Auto heben, so kraftlos war sie. Die weite Reise brachte sie ohne einen Mucks hinter sich.
Seitdem ist die Hübsche eigentlich nur erschöpft. Neben den Ungeziefer, hat sie Liegeschwielen, wie wir sie noch nie gesehen haben. Sogar unser Tierarzt war beeindruckt, der dank Windhundhilfe doch schon so Einiges gesehen hat. Kürzlich wurden ihre Zähne saniert und es geht ihr gefühlt besser, auch wenn wir uns noch nicht so sicher sind, ob Dorothy viel Zeit bleibt.
Auf jeden Fall haben wir uns echt riesig gefreut, als wir sie heute zum ersten Mal auf dem großen Sofa bei uns vorfanden.
Dorothy hat ein Zuhause für immer.
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27.10.2015

... und falls jemand auf die Idee kommt nur einen Sloughi haben zu wollen...
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26.10.2015

Dieses Wochenende war mal wieder jede Menge los...
Am Samstag haben wir vier Sloughis aus einem Tierheim übernommen bzw. wir dürfen Pflegefamilie für das Tierheim sein. Wir danken ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit, leider ist es immer noch nicht üblich, daß Tierheim mit anderen Organisationen zusammenarbeiten. Häufig wird uns mitgeteilt, ein Windhund sei auch nur ein Hund, den könnten sie schon selbst vermitteln. Klar sind Windhunde auch nur Hunde, dennoch sind wir der Ansicht, daß es sich auf dem Sofa einer Pflegefamilie besser bis zum endgültigen Zuhause lebt als in einem Betonzwinger. Also "unser Tierheim" sah das ganz genau so - klasse.
Die Schätze sind jetzt jedenfalls da, derzeit liegen sie zwar noch nicht auf dem Sofa (kennen sie vermutlich gar nicht), doch man sieht ganz gut, daß sie sich in unserem Körbchen wohl fühlen. Lisa (4 Jahre) und Chumana (1 Jahr). Weiterhin haben wir noch die zwei Babies von Lisa mitgenommen, zwei ca. 5-6 Wochen alte Sloughi-Mädels in sandfarben und gestromt. Die zwei Babies werden von unserer Edda-Mama Isabell großgezogen mit Unterstützung von Cora und Ylenia. Dafür danken wir Euch ganz herzlich.
Alle vier werden hier nach und nach vorgestellt, wobei sich Interessenten gerne zumindest für die zwei Erwachsenen melden dürfen.
Gestern zog dann noch ein drei Jahre alter Whippet-Bub auf eine Pflegestelle - und zwar eine auf neue Pflegestelle. Willkommen im Team Stefanie!
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24.10.2015

Die hübsche Maggie ist reserviert. Ihre Besitzerin bringt sie am 1. November selbst ins neue Zuhause. Dort wartet eine verwaiste Whippetliebhaberin auf Maggie, deren letzte und vorletzte Whippets fast 17 Jahre alt wurden. Wir freuen uns riesig, dass sich auch mal wieder neue Interessenten, die wir noch gar nicht kennen, zu uns verirren.
Auch unsere liebe Kaffeetante Christine wird sich künftig vielleicht mal mit Maggie und Frauchen zum Spaziergang treffen.

Für Rani und Camina gibt es etliche Interessenten, jedoch sind die beiden nicht so einfach unterzukriegen - sie machen ihre Geschäfte am Liebsten im Haus. Sie haben leider nicht gelernt, anzuzeigen, dass sie raus müssen, bzw. sie konnten nicht raus, sie mußten sich drinnen erleichtern.
Nach unserer Erfahrung kann es noch dauern, bis so ein Hund wirklich stubenrein geworden ist. Bis dahin ist unsere liebe, neue Pflegemama sehr gefordert, vor Allem, weil die beiden Minis mit Vorliebe den Wohnzimmerteppich benutzen, gerade dann, wenn das Pflegefrauchen mal eben selbst verhindert ist...
Liebe Miriam, aller Anfang ist schwer. Wir schicken dir ein aufmunterndes Lächeln, DANKE fürs Durchhalten:-)
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23.10.2015

Und hier die angekündigten Starfotos von Ilyas, wobei zu befürchten ist, daß Insider nun wissen, wo der Bub jetzt lebt :).
Vielen Dank an Lotti und Micha!
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22.10.2015

Unser kleiner Bub Ilyas (3 Jahre alt, gold mit Schattenmaske) hat u.a. dank unserem Fahrer Thomas seine neuen Eltern auf halber Strecke getroffen. Tja und so niedlich wie der Bub ist, haben sich beide auch in natura sofort in den Buben verliebt.
Der Süße hat sich Zuhause auch sofort integriert und findet alles klasse! Er hat dor7 auch einige neue Freunde gefunden (3 Buben und ein Mädel).
Unser Foto stammt noch von der Pflegemama. Auch wenn wir schon viele Fotos bekommen haben, warten wir noch auf die gewohnten Starfotos!
Einen lieben Dank an seine neuen Menschen, daß wir sie nochmals aus der "Tierschutz-Rente" rausholen konnten. Wir freuen uns so sehr!
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22.10.2015

Und dann haben wir heute noch den halben Tag - nein eigentlich eher den ganzen Tag - um unsere Valentina gebangt. Sie ist das 7 Jahre alte schwarze Afghanen-Mädel, das wir vorletztes Wochenende aus einem kleinen zugigen Zwinger rausgeholt haben. Sie hat dort die meiste Zeit ihres Lebens verbracht. Letzte Woche haben wir sie gegen Räude, Würmer und sonstige Ungeziefer behandelt. Doch was viel schlimmer war, eine Milchleiste war voll mit Tumoren, einer davon so groß wie eine Faust. Auch am Rippenbogen ein tumoröses Gebilde. Im Auge ein Gewächs, was bewirkte, daß man statt eines Auges nur einen Eiterbollen sah. Die Zähne waren nur noch als braune Gebilde erkennbar.
Naja wir haben zum Glück ein ziemlich hartgesottenes Tierärzteteam, was sich all dieser Probleme heute annahm, nachdem bereits letzte Woche festgestellt worden war, daß die Lunge frei von Metastasen war.
Zweieinhalb Stunden später bekamen wir dann ein ziemlich zugerichtetes Mäuslein mit 4 fünf bis fünfzehn Zentimeter langen Nähten, das unserem Chauffeur (das eigene Auto war mit Ilyas unterwegs) die heiligen Ledersitze versch....
Den Rest des Tages war Valentina dann ziemlich durch den Wind.
Doch heute Abend erwischten wir sie dann so!
Es scheint als ob sie sich vom Krebs befreit fühlt.
Wir hoffen so sehr, daß alles gut wird.
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21.10.2015

Und noch ein Whippetpärchen, diesmal zwei Mädels:
Rani, 8 Jahre, blaugestromt und Camina, 5 Jahre, sand mit blauer Stromung, sind Mama und Tochter.

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