Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr

31.12.2019

An dieser Stelle ein Dank an Helfer, Sponsoren, Pflegestellen, Paten, Fahrer und alle die im Sinne der Windhundhilfe, den Windhunden, die unsere Hilfe benötigen, dienlich sind.
Das alte Jahr endete für die Aktiven mit dem gewohnten Chaos.
Auf dass wir im neuen Jahr auch mal ab und zu die Seele baumeln lassen können - so wie unser Afghane Merlin hier am Strand - Energie tanken können und dann wieder fit für unsere Arbeit sind.

Paten-Barsoi Yuki

Paten-Barsoi Yuki

30.12.2019

Jetzt fehlt nur noch der Bericht von unseren Paten-Barsoi Yuki:

„Wie soll man über diese nächstes Jahr 12 werdende lustige Hummel schreiben
.Jedenfalls ist sie nicht das zerbrechliche traurige Öhmchen, das ich erwartet hätte, als sie mir Anfang des Jahres zusammen mit ihrem Bruder Aki angekündigt wurde. Die beiden waren dann glücklicherweise auch nicht dauerhaft inkontinent. Yuki ist ein riesiges altes Schlachtschiff, daß sich große Mühe gibt, die sie umgebenden kleinen Segelboote (Salukis) nicht zu sehr zu bedrängen und platt zu walzen. Manchmal gelingt ihr das sogar richtig gut. Außer wenn es ums Gassigehen geht. Dann dreht sie durch und führt wilde Tänze auf und dreht Pirouetten.  Was wegen wackeliger Hinterhand schon mal ein paar der Salukis versehentlich unelegant aus dem Weg befördert. Seltsamer Weise stört es die Lukis wenig, wenn Yuki sie durch die Gegend kegelt. Könnte daran liegen, dass Omi sonst sehr um Frieden bemüht ist und sanfte Nasenküsse verteilt. Immer wenn sie jemanden umgewalzt hat, ist sie angemessen bestürzt und beschnuffelt besorgt den anderen Hund. (Wobei mir auffällt: Warum bekomme ich eigentlich immer so ungestüm die nasse Nase ins Gesicht gestupft? Vorzugsweise direkt nach dem Trinken. Bei den Salukis ist sie doch auch vorsichtig? Ich glaube ich muss mal mit Yuki darüber reden.) Vielleicht liegt die ungewohnte Geduld der Salukis auch daran, dass sie so ein tolles flauschiges Wuscheltier ist und nie protestiert, wenn sich jemand in ihr Fell kuschelt, um ein Schläfchen zu machen. Im Gegensatz zu ihrem vor ein paar Monaten verstorbenen Bruder Aki, findet sie es einfach toll, wenn sie von anderen Hunden belagert und bekuschelt wird. Aber Aki war auch schon viel klappriger und damit unsicherer gegenüber den anderen Hunden. Wenn Oma etwas nicht passt (z.B. ein voll belegtes Lieblingssofa, eine ihrer Meinung nach verspätete Fütterung oder sie wurde gar zu wenig bekuschelt), dann wird sie nicht etwa grantig. Sie knurrt auch nie. Sie fängt an im Sopran zu bellen, dass jeder kläffende Kleinsthund blass würde vor Neid.

Ich bin immer wieder erstaunt wie ausdauernd sie das macht, besonders, da sie auch schon eine beginnende Kehlkopflähmung hat. Sie bekommt aber eindeutig noch reichlich genug Luft, um zu protestieren bis allen die Ohren klingeln.
Eigentlich sollte ich ihr das ab-erziehen, aber so alte Hunde haben eine gewisse Narrenfreiheit verdient, also lassen wir sie eben kläffen.
Yuki geht gerne viel spazieren und legt dabei auch ein ordentliches Tempo vor. Nur das wilde Rennen mit dem Rudel ist ihr jetzt zu viel, da reicht dann doch nach kurzem Sprint die Puste nicht mehr. Was aber relativ ist. Ich kenne genug junge fette Hunde die schneller KO sind als unsere wilde Oma.
Zugegeben, gesundheitlich ist sie nicht mehr wirklich top auf der Höhe: Der durch Nervendegeneration schlaffe Kehlkopf und neuropathische Probleme in der Hinterhand, die olle blöde Allergie nicht zu vergessen. Ist ebenso. Geht auch nicht weg zu operieren. Also dopen wir sie „gesund“.
Yuki freut sich über den Leckerli-Bollo in dem ihre Tabletten stecken und weiß nichts von Krankheit. Wir versuchen, nicht zu sehr darüber nachzudenken, wie lange sie wohl noch hat, Yuki tut das ja auch nicht. Sie genießt ihr Leben.
Nach dem Prinzip: "Man kann schon alt und krank sein, man darf es nur nicht selber merken!“

Vielen lieben Dank an alle Paten und an die Patenhund-Mama!

Paten-Saluki Chabuk

Paten-Saluki Chabuk

29.12.2019

Über Patenhund Chabuk bekamen wir diesen lustigen Text:
„Liebe Paten,
der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen.
Daher leider kein Patenhundebericht über Chabuk!
Doofe Ausrede? Ich tue mich nur eben schwer mit solchen Berichten.
Jeder der Hunde ist doch der beste Hund der Welt, was soll ich nur schreiben?

Ich glaube die wilde Vorgeschichte Chabuks kennt jeder bei der Windhundhilfe zur Genüge:  Furchtbar krank, fett und verwahrlost, beschlagnahmt, im Tierheim dann auch noch erblindet, entzündete abgebrochene Zähne und Tumoren, mit Mühe aus dem Tierheim und ins Leben zurückgeholt.

Was vielen aber nicht bekannt sein dürfte:
Er selbst fühlt sich inzwischen gar nicht mehr als armer Kerl!
Er ist ein ganz normaler Hund geworden. Chabuk liebt langes Gassigehen mit Kumpel (alleine ist doch eher unheimlich). Er erkundet genau seine Umgebung und würde gar zu gerne mal Nachbars Katze….

Er besteht darauf, sich jede Nacht vor der Brust des weltbesten Herrchens zusammen zu rollen und fest in den Arm genommen zu werden. Ist ein anderer Hund im Weg, so drängelt er sich ganz langsam, sanft und unaufhaltsam dazu. Dann grunzt er glücklich und schläft ein. Man bemerke, ich bin selbstverständlich abgemeldet, wenn Herrchen da ist…bzw. abgemeldet bei Herrchen, wenn der Hund da ist.

Unser Zuckerwürfel lebt jetzt ein normales Hundeleben, nur daß er eben einen Glucosesensor trägt, täglich Medikamente für seine Krankheit bekommen muß und sein Herrchen ihn nicht beliebig mit Keksen vollstopfen darf. Darunter leidet eindeutig Herrchen sehr viel mehr als der Hund.

Er macht Blödsinn wie jeder andere 9jährige Saluki und klaut wie ein Rabe.
Einzig wenn ich ihn mal bei Blödsinn erwische und schimpfe, dann merkt man noch, dass er eine Vorgeschichte hat: Dann flüchtet er nämlich plötzlich ganz panisch als fürchte er ich wolle ihm den Kopf abreißen.
Dauert aber nur eine Minute dann linst er wieder um die Ecke, ob die Luft rein ist.
Dann kommt er zurück gewackelt um zu schauen ob ich das auch gemerkt habe, wie schlimm ich ihn erschreckt habe und ich ihn jetzt gefälligst schuldbewusst in den Arm nehme und tröste. Ich böser schimpfender Mensch, ohne Verständnis für den unwiderstehlichen Reiz Pferdemüsli klauen zu müssen.
Na klar nehme ich ihn in den Arm.

So liebe Paten, das war es von Eurem Patenhund. Verzeiht mir wenn ich nur selten etwas schreibe. Ich fotografiere lieber. Ich verspreche für das nächste Jahr also gerne viele Fotos und hänge Euch noch ein paar Bilder hier an.“
Vielen lieben Dank!

Paten-Afghane Mechthild

Paten-Afghane Mechthild

28.12.2019

Vor lauter Weihnachten haben wir noch nicht über alle Patenhunde berichtet.
Heute Nachrichten von Mechthild:
Mechthild (Emma) ist mittlerweile 11,5 Jahre alt.
Bereits seit April 2017 wird sie bei  Renate und ihrem Mann jeden Tag verwöhnt und genießt ihr Leben.
Wir glauben, Renates Zeilen sprechen für sich:

 „Im letzten Jahr habe ich ja geschrieben, dass Emma nicht so gerne mit Gassi geht und falls es ihr überhaupt nicht mehr passt, sie den Weg nach Hause auch alleine findet.
Weil ich das aber nicht möchte, sind jetzt die Leckerchen in meiner Tasche und siehe da, Emma geht auch wieder gerne mit. Nicht des Gassigehens wegen, aber der Leckerchen wegen allemal.
Ich finde, die Fotos zeigen das ziemlich gut. Irgendwie hat sich da ein neues Ritual entwickelt. Emma bleibt erst mal weit hinter mir und wenn ich mich umdrehe, kommt sie angerast und es gibt getrocknete Lunge. (Trockenfutter reicht nicht).
Die Runde im Trollwald ( etwas mehr als 4 km) ist Emma ganz mitgelaufen, aber die täglichen Gassirunden sind eher kurz. Nicht kurz von der Zeit, aber kurz von der Entfernung.

Das Foto auf der Couch ist entstanden, nachdem ich Emma geduscht habe. Ein Bauer hatte an dem Tag herrliche Gülle (Emmas Meinung) auf der Wiese verteilt und das war eine gute Gelegenheit, sich komplett einzuparfümieren. Das Duschen hinterher fand weniger Gefallen (bei Emma) und endete in einer Badputzaktion meinerseits. Ich befürchte aber, dass sie beim nächsten Mal sich eher an den guten Geruch der Gülle erinnert. So hat Emma auch die komische Angewohnheit, daß wenn die Hundeleckerchen besonders stinkig sind (Renates Meinung) sich erst mal darauf gesuhlt werden muss. Aber im Vergleich zur Gülle ist das sogar für meine Nase gut erträglich.
Das war es erst mal von dem Wonneproppen."

Wir danken all ihren Paten und natürlich Renate & ihrem Mann für das schöne Leben, das Emma bei ihnen haben darf.

Barsoi Helene feiert

Barsoi Helene feiert

27.12.2019

Die schöne Helene feierte kurz vor Weihnachten ihren 10. Geburtstag und hat uns anlässlich diesem Feiertag schöne Fotos von sich schicken lassen. Sie lebt bereit seit August 2014 bei Gaby, ihrem Mann und einem mittlerweile einem ganzen Rudel Barsois.
Wir wünschen Dir noch viele schöne Jahre.

Windhund-Oldies

Windhund-Oldies

26.12.2019

Eva & Heinz-Georg haben Fotos von ihren Greyhound-Oldies geschickt.

Als erstes sehen wir D’Artagnan, er ist knapp 15 Jahre alt (vermittelt Januar 2014).
Dann Prissi mit 15 Jahren (vermittelt Mai 2017).
Das nächste Bild zeigt Bibi & Prissi, Bibi ist 13 Jahre alt und lebt seit Dezember 2014 in Windhund-Altersheim.
Der Jüngste im Bunde ist Athos mit 10 Jahren (vermittelt Februar 2016).
Was täten wir ohne solche Menschen, die immer wieder einem älteren Schätzle ein Zuhause geben.
Wir hoffen, dass allen noch viel Zeit bleibt und sagen herzlichen Dank!

Sinaan

Sinaan

26.12.2019

Kurz vor Weihnachten ist es Sloughi Sinaan noch rechtzeitig gelungen nach England vor dem Brexit einzureisen.
Wir hatten ja erzählt, dass nachdem Linus traurigerweise verstorben war, Gina & Paul das einzig Richtige getan haben und anmerkten, sie bräuchten wieder einen vierten Sloughi.
Seppi war etwas jung und wir waren ein bisschen ratlos. Doch bereits am nächsten Tag erhielten wir eine Mail mit der Bitte für einen drei Jahre alten Sloughi-Bub ein neues Zuhause zu suchen.
Na so schnell waren wir selten. Alle Beteiligten waren superflexibel. Sein Besitzer traf sich mit Gina & Paul in Calais und Sinaan zog auf die Insel. Das Ganze hat unsere Auslandskorrespondentin Deborah perfekt organisiert.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Wir wünschen dem süßen Buben eine wunderbare Zeit mit seinen neuen Freunden und lieben Besitzern.

Liebe Grüße aus den Alpen senden Lilly (ehemals Ada) & Family

Liebe Grüße aus den Alpen senden Lilly (ehemals Ada) & Family

25.12.2019

„Ich denke die Fotos sprechen für sich wir sind nach wie vor verliebt (schon fast 1 Jahr ist sie nun bei uns) und Abby und Lilly sind einfach zauberhaft zusammen - wie am ersten Tag ...als wäre es nie anders gewesen.“
Vielen lieben Dank!

Frohes Fest

Frohes Fest

24.12.2019

Wir saind dann mal am Strand!

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