24.06.2023
Nein leider nicht, es hat sechs Jahre gedauert bis eine Beschlagnahmung erneut möglich war.
2017 wurden bei Animal Hordern in Süddeutschland nahezu 80 Hunde gerettet.
Wie viele es dieses Mal sind soll hier keine Rolle spielen. Auf jeden Fall waren vier Afghanen und ein Afghanen-Mix (Sammy) dabei.
Wenn man bedenkt, dass die letzten Jahre im Schnitt weniger als 100 Afghanen im VDH gezüchtet wurden, ist es doch überraschend, wo man diese Rasse überall findet.
Man könnte jetzt argumentieren, dass ja nur 19 % aller hergestellten Hunde im VDH produziert werden. Dennoch gibt es derzeit zumindest in Germany relativ wenig Afghanenwürfe, die außerhalb des VDH fallen.
Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, dass immer weniger Züchter einen Chip verwenden, der eine Länderkennzeichnung beinhaltet und das obwohl der Preisunterschied relativ gering ist.
Für uns heißt das, dass wir immer häufiger ein Tier gar nicht identifizieren können.
Auch wenn das im Tierschutz oft als irrelevant abgetan wird, so finden wir es z.B. gar nicht so uninteressant, wie alt ein Hund ist.
Wir freuen uns dennoch sehr, u.a. den kleinen Ari hier begrüßen zu dürfen. Wir schätzen ihn auf ca. ein Jahr, so dass er kleine Mann dank der Beschlagnahmung noch fast sein ganzes Leben vor sich hat.
Wir werden ihn hier in Kürze ausführlich vorstellen.
23.06.2023
Vor genau einem Monat kam Jammy bei uns an (zusammen mit Terry). Er wurde direkt gebadet und schneite dann bei unserer Afghanen-Coiffeuse rein. Bzw. er stand ganz schüchtern vor dem Gartentörchen, wurde auf den Arm genommen und ins Haus getragen. Das alles ließ er ganz lieb über sich ergehen, kein Zappeln, kein Zittern; ließ sich dann die Ohren entfilzen und das Gesichtchen scheren.
Schaute sich die anderen Afghanen dabei vom Sofa aus an und er beschloss lieber mal sitzen zu bleiben bis er die Prozedur hinter sich hatte und es wieder mit seiner Pflegemama heim gehen durfte.
Es hat ein bisschen gedauert bis der Kleine etwas zutraulicher wurde. Auch wollten wir sicher gehen, dass er ganz gesund ist und haben ihn ausgiebig vom Tierarzt checken lassen.
Er kennt nun das Leben in einem Haushalt, Spazierengehen, Campen etc.
Jammy ist ein kleiner und zierlicher ca. 3 Jahre alter kastrierter Bub. Wie alle unsere chinesischen Afghanen mag er alle anderen Hunde und weiß genau, wie er mit wem umgehen muss.
Er möchte eine Freundin oder einen Freund zum Spielen haben, ganz liebe Menschen, die Zeit und Geduld haben, die ihn ganz fest drücken und herzen, und einen eingezäunten Garten.
22.06.2023
In der letzten Zeit haben wir uns um die Rentenversorgung mehrerer Zirkushunde gekümmert.
Zwei fast neun Jahre alte Barsois ( Jan & Winnie), unser 14 Jahre alte Patenhund Tolstoi, ein Barsoi-Pudel-Mix und Tajoson, ein 10 Jahre alter Könispudel.
Nun standen noch zwei kleine Pudel mit 15 Jahren vor der Berentung. Eigentlich sind wir nur die Windhundhilfe und nicht die Pudelhilfe. Aber wie der Zufall es so wollte, fand sich eine große Pudel-Liebhaberin unter unseren Afghanen-Menschen, die sich auch noch bereit erklärte die zwei alten Mädels aufzunehmen. Eine andere Afghanen-Liebhaberin sagte spontan das monatliche Futter zu und wir erklärten uns bereit, die kleinen Hündchen tierärztlich zu versorgen. Zusätzlich haben wir zum einmal Waschen, Schneiden und Föhnen geschickt.
Da sind sie nun die zwei: Knopper & Cherie.
Wie bei alten Hündchen so oft, haben sie alle möglichen Wehwehchen, die unsere Tierärztin versucht in den Griff zu bekommen.
Damit wäre unser Zirkusprojekt vorerst abgeschlossen.
Liebe Natascha, danke fürs Hüten und Liebhaben der zwei kleinen Süßen.
21.06.2023
Derzeit haben wir so viel zu tun, dass es fast nicht zum News schreiben reicht.
Doch heute wollen wir Sammy willkommen heißen. Einen kleinen Afghanen-Mischlings-Buben.
Seine Pflegemama musste gestern schon losfahren, um heute Morgen rechtzeitig im Tierheim zur Abholung zu sein.
Ziemlich erschöpft von den Wirren der letzten Tag, schläft er sich nun erst mal aus.
Er stammt aus einer Beschlagnahmung, von der wir in den nächsten Tagen berichten werden.
16.06.2023
13.06.2023
Unsere Konfetti (ehemals Giselle) ist gestorben. Seit Mai 2017 lebte sie bei unseren zwei Toms mit unserer Ivy (verm. Mai 2017) zusammen.
„Nach nur sechs Jahren mussten wir uns gestern von unserer Konfetti verabschieden. Wir sind dankbar für jeden Tag mit ihr. Sie hat uns so viel Vertrauen und Liebe geschenkt. Das letzte Jahr wurde schwierig, weil sie immer wieder Synkopen zeigte und die Ärzte dafür keine Ursache gefunden haben. Sie hat unser Leben sehr geprägt mit ihrer Persönlichkeit, hat das ganze Haus gekühlt mit ihrem ständigen Wedeln und war unser Schatz.“
Auch wir sind dankbar, so wissen wir doch, dass die Süße ein wunderbares Leben hatte mit allem was ein Afghane liebt.
Danke Ihr Zwei!
08.06.2023
Allmählich wird es Zeit, die afghanischen Neuankömmlinge nach und nach näher vorzustellen.
Terry hat vor gut zwei Wochen in seine Pflegestelle eingecheckt und sich das Leben in einem hundeverrückten Haushalt mit allen Begleiterscheinungen angeschaut.
Und das macht er alles erstaunlich gut mit. Neben den ganz normalen Alltagsroutinen Spazierengehen, auf dem Sofa schlafen, gesittet mit anderen Windhunden speisen, kennt er nun u.a. Staubsaugerroboter, Kinder, Schwimmbad und den Fernseher. Letzteres findet er noch etwas gruselig.
Insgesamt ist Terry ein gelassener Afghane, der ziemlich cool mit allem umgeht. Auch wenn er noch klapprig ist, nimmt er gut zu und wird eines Tages ein großer und stattlicher Rüde sein.
Sein Fell konnten wir insoweit retten, als dass er lediglich einen nackigen Bauch hat. Seine Pflegemama bürstet ihn fleißig, und er findet es eigentlich ganz o.k.
Am liebsten spielt der Bub mit seinen unterschiedlichen Kumpels, er hat keine Berührungsängste (nicht mal beim Azawakh). Alle Kumpels werden zum Kuscheln beim Schlafen genutzt, an Pflegemama drankuschel ist natürlich das Highlight.
Wir schätzen den kastrierten Buben auf ca. 3 bis 4 Jahre.
Er sucht Menschen mit einem passen Spielkameraden, auch gerne mehrere, mit Zeit und Liebe zum Afghanen.
Ja und auch Terry wünscht sich einen eingezäunten Garten.
07.06.2023
Wir wissen jetzt nicht so genau, ob es gut oder schlecht ist, wenn man schon lange bei der iWi dabei ist.
Fakt ist, das Vermittlungsteam macht einem regelmäßig das Leben schwer.
So erging es auch unserer Karin. Eigentlich sollten es nur noch drei Windhunde sein, weil man würde ja nicht jünger, weil der Spaziergang viel entspannter sei, weil, weil, weil….
Das heißt, wir bekamen ein Korb, als wir wegen unserem alten Barsoi Jan anfragten.
Etwas frustriert akzeptierten wir die Abfuhr, v.a. als unser Jan dann ein schönes Plätzchen fand.
Doch als Jans Bruder Winnie nun auch ein Plätzchen suchte, waren wir doch ein bisschen verzweifelt.
Alle Pflegestellen sagten, sie hätten genug oder seien gar im Urlaub.
Also doch wieder Karin anrufen: „Kannst du den Buben bis Urlaubsende hüten?“
Sie sagte zu und meinte sogar, der Barsoi dürfe bis ein Platz gefunden sei, bei ihr wohnen.
Karin wartete dann ganz enspannt bis der Zirkus, die bisherige Heimat von Winnie, bei ihr in der Stadt die Zelte aufbaute. Fuhr dann los, packte den fast 9 Jahre alten Buben ein und schrieb:
„Und wenn er erst mal tüchtig durchgebürstet und aufgehübscht wurde, ist er garantiert eine Augenweide. Vom Format der Alma (unsere Alice, verm. Juli2022) sehr ähnlich. Sie geben ein tolles Paar ab.“
Und im FB:
„Willkommen in unserer Familie! Winnie, ein ehemaliger Zirkusbarsoi, ist heute eingezogen und genießt die Ruhe und Annehmlichkeit eines Gartens.“
Tja liebe Karin, ist doch gar nicht so schlecht, dass wir so nervig sind 😊
Lieber Winnie, du hast nun ein wunderbares Zuhause und sogar noch eine ganz schicke Barsoi-Hündin als Lebensgefährtin.
Jetzt geht das Rentnerleben los!

