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16.09.2015

Wie ist das eigentlich mit den Tierschützern, die Afghanen haben?
Holen sie sich einen Rassenhund aus dem Tierschutz mit der Überzeugung, daß es Sinn macht einem id.R. erwachsenen Tier eine Chance zu geben. Oder spielen andere Motive eine Rolle wie z.B. man ist zu alt oder zu lange berufstätig für einen Welpen, möchte keine zerbissenen Möbel haben, oder man möchte sparen - ach es gibt viele Motive.
Was uns aber wohl alle eint, man möchte einen schönen Hund haben - wobei Schönheit ja GsD im Auge des Betrachters liegt.
Doch zumindest unsere Erfahrung zeigt, der Hund sollte ganz sein, eine halbe Rute oder ein krummes Bein erschweren eine Vermittlung ganz erheblich. Wir sprechen jetzt mal für uns selbst: so ein bißchen oberflächlich ist man als Afghanen-Mensch ja schon...
Tja und nun haben wir den Salat:
Eine dreibeinige Afghanen-Hündin sucht ein Zuhause!
Über Sinn und Unsinn einer Amputation des Vorderbeins brauchen wir nicht mehr diskutieren, denn das Bein ist ab.
Und das Mädel ist bester Laune und macht sich keinen Kopf über seine Dreibeinigkeit - wir aber irgendwie schon.
Spanische Tierschützer und Galgobesitzer werden jetzt wahrscheinlich nur den Kopf schütteln. Im ihrem Tierschutz ist es keine Seltenheit, daß ein Dreibein ein Zuhause sucht und v.a. findet.
Bei einem Afghanen sind wir uns da nicht so sicher, denn zumindest uns (die Afghanen-Fraktion bei der iWi) bringt ein dreibeiniger Afghane ins Schleudern.
Aber: Wir haben die feste Hoffnung, daß es auch bei unserer Rasse Menschen gibt, die unsere Überlegungen völlig bescheuert und daneben finden und sagen "genau dieser Hund braucht mich!"


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