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05.02.2014

Noch ein Wunsch fürs neue Jahr...

Immer wieder erfahren wir von Windhunden, die über "privat" ein Zuhause suchen.
Wir bieten in der Regel dann sofort unsere Hilfe an, rollen den roten Teppich für das jeweilige Tier aus, weil wir vermeiden möchten, dass dem Hund etwas passiert, was ihm nicht gut tut.

Eine private Vermittlung ist aus unserer Sicht etwas, was dem Tier nicht gut tut....

Fragt sich außer uns eigentlich niemand, was mit dem Hund geschieht, wenn er seinen neuen Platz wieder verliert?
Wer kontrolliert diese Familien?
Wer hält lebenslang Kontakt?
Wer berät die Übernehmer bei Gesundheits- und Verhaltensproblemen ihres neuen Familienmitglieds?
Und warum kommt es einem nicht komisch vor, dass die "privat" vermittelten reges Interesse bei potentiellen Hundeleuten hervorrufen, währenddessen dieselbe Rasse in einem Tierheim, bei einer Tierschutzorganisation sitzen, aber keine Interessenten haben?

Ganz besonders trifft diese Problematik bei den Irish Wolfhounds zu. Da sind derzeit mehrere "Private" auf der Suche.
Gerade bei den IWs scheinen die echten Liebhaber auszusterben. Während wir noch vor ein paar Jahren immer ein paar wirklich tolle IW-Leute "in petto" hatten, benötigt es heute mehrere Wochen oder gar Monate, diesen Sanften Riesen ein geeignetes Zuhause zu finden.
Nicht jeder, der einen haben möchte (und leider auch nicht jeder, der schon einen hat...), eignet sich auch dafür. Und Leute, wenn ihr eure Hunde schon "privat" vermitteln wollt, dann fragt wenigstens das nächste Tierheim, ob das Tier nicht über einen Schutzvertrag von dort laufen kann. Ordentlich und seriös. Es geht uns nicht um die Vermittlungsspende oder um Ehre und Ansehen - es geht wieder mal einzig und allein um den Hund.


Diese drei Wölfle haben schon ihre Familien fürs Leben gefunden. Norman, Balou und Artus;-)


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