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29.03.2013

Noch mehr traurige Nachrichten:
Unsere Barsoi-Hündin Wanda mußte am 25. März ebenfalls aufgrund von Knochenkrebs eingeschläfert werden. Ihre zwei Menschen sind untröstlich, verlieren sie doch bereits den dritten Barsoi in drei Jahren.
Lieber Dieter, liebe Gunhild wir danken Euch für alle Liebe und gute Pflege!
Sie schreiben:


"Leider muß ich Ihnen mitteilen, daß wir gestern unsere Barsoi - Hündin Wanda einschläfern lassen mußten.
Sie sprang vor etwa drei Wochen ungefähr einen Meter hoch, um über eine Hecke nach einem anderen Hund zu sehen. Ein paar Tage später fing sie an zu hinken, links hinten.
Erst hatte ich einen Verdacht auf Arthrose/Arthritis, die Tierärztin tendierte in dieselbe Richtung .
Dann lief sie nur noch auf drei Beinen, hatte auch Probleme mit der Koordination der drei Beine, so daß sie z.B. in der Küche auf dem PVC-Boden ausrutschte und laut weinte.
Als es gar nicht besser wurde, ließen wir Wanda am 21. 03.2013 röntgen. Nach Rücksprache mit einem anderen Tierarzt, erhielten wir einen Tag später die Diagnose: Knochenkrebs. Beinamputation wurde vorgeschlagen, von uns abgelehnt.

In den drei folgenden Tagen verschlechterte sich ihr Zustand rapide. Die Novalgin-Gaben wurden stetig erhöht, trotzdem merkten wir, sie hatte zunehmend große Schmerzen.
Gestern Abend wurde sie dann eingeschläfert.

In diesem Jahr habe ich viel über Hund dazu gelernt.

Das Wort "Schmusemonster", das ihre Vorbesitzerin in ihrem Brief gebrauchte, war sicher sehr treffend.
Wanda war unter Menschen eine rechtes Schmusemädchen.
Sie lehnte sich sehr weiblich gekonnt an die Menschen, diese mußten aufpassen nicht umzufallen, und machte denen klar, daß sie gestreichelt werden wollte, hörte der Betreffende auf, kam die lange Nase und schubbste fordernd nach mehr.
Mit fremden Hunden hatte sie ein Problem, sofort angreifen, die anderen werden sich schon unterwerfen.
Wenn Mensch sie an diesen Attacken hindern wollte, schnappte sie nach diesen. So hat sie meine Frau und mich ein paar Mal erwischt.
Um fremde Hunde haben wir nach Möglichkeit einen großen Bogen gemacht.
Wir waren in fünf Hundeschulen, dort hat man gern unser Geld genommen, wirklich geholfen hat uns keiner.
Dazu gelernt hab ich sicher einiges.
Ansonsten hat sie gut gehört und gefolgt. Sehr genossen habe ich, wenn sie frei laufen konnte, dann tanzte sie um mich herum:" Komm du alter Knochen, spiel mit mir!"
Jetzt laufen wir durch die Gegend und heulen, trauern um ein langbeiniges, langhaariges hübsches Barsoi-Mädchen, mit 82 cm Schulterhöhe, ein großes Mädchen.
Als wir sie damals das erste Mal sahen, fragte mich meine Frau: " Ja oder Ja?"
Was soll Mann darauf antworten?
Drei Hunde in drei Jahren über die Regenbogenbrücke schicken müssen ist fast zu viel.
Mit freundlich (traurigen) Grüßen

Gunhild und Diether"






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