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16.01.2013

Post auch von Ferris (verm. April 2012), der sich vom etwas eigenwillig-komplizierten zum absoluten Familienhund entwickelte.
Dabei lebt er als erster Hund in der Familie - das mußte auch mal gesagt werden;-)
Danke Ihr Lieben!

Tina schreibt:

"..... schön, dass die Bilder gefallen. Ferris hat sich prima gemacht. Er ist jetzt ein ganz lieber Familienhund. Seine "Macke" (Aufschrecken und sich in den Fuß beißen) macht er nur noch selten. Das kommt nur dann vor, wenn er Aufmerksamkeit will oder kurz vor dem Einschlafen ist. Wir ignorieren das einfach. Erst seit zwei Wochen lassen wir ihn auch auf dem Feld von der Leine. Wir haben bis dahin viel mit ihm an der Leine geübt: "langsam" zum Bremsen kurz bevor die Leine zu Ende ist und natürlich "komm her" und "bei Fuß". Das klappt inzwischen ganz gut - mit viel Hundefutter. Damit er nicht mehr so schnell frißt haben wir ihm einen Futterball besorgt. Wie das geht hat Ferris bei unserer Katze abgeschaut. Die Katze erzieht auch mit: wenn Ferris am Tisch zu aufdringlich wird, dann kriegt er von ihr einen Nasenstüber (bei besonderer Dreistigkeit auch mit ausgefahrenen Krallen, da differenziert unsere Sophie). Dann verzieht sich Ferris auf die Decke und gibt Ruhe. Von der Rangfolge her ist er ganz eindeutig das Schlußlicht und hat seinen Platz gefunden. Natürlich testet er immer wieder die Regeln aus - welches Kind tut das nicht? Das ist kein Problem für uns. Besuch von Freunden und Verwandten sind kein Problem, da ist er vor Freude ganz aus dem Häuschen. Überhaupt findet er Leute toll. Da muß ich ihn eher bremsen. Der Schornsteinfeger ist aber der große schwarze Mann. Der hat selber Angst vor Hunden. Da muß Ferris halt ins Bad - ist für alle entspannter. Große Landmaschinen findet er immer noch nicht toll, doch da sucht er inzwischen Schutz bei uns. Ein Schlüsselerlebnis war die Begegnung mit einem aggressiven Labrador-Retriever, der frei lief - und Ferris noch an der Leine. Ich habe mich vor Ferris gestellt und den anderen Hund verbal vertrieben. Das fand Ferris ganz toll, den Rest des Heimweges lief er von sich aus bei Fuß an der durchhängenden Leine. Seither sind wir eindeutig seine Eltern geworden. Zu Hause und auch unterwegs sucht er immer wieder Körperkontakt. Das ist für ihn ganz wichtig, besonders die Schmusestündchen gemeinsam auf dem Sofa. Da lässt er sich ganz fallen und schnarcht auf meinem Schoß.

Das war das Neueste von unserem Schatz. Viele liebe Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen wir mit unseren beiden Pferden, drei Katzen und einem lieben Hund."

Wir haben uns riesig über diese Fotos gefreut;-)







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