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10.05.2011

Es ist wirklich unglaublich - aber wahr!

Heute Mittag klingelte es bei der Vorsitzenden, zwei Männer stehen vor der Tür. Bei genauerem Hinsehen - zwei Polizisten: "Wir kommen wegen den 5 Podencos, die hier verkauft werden sollen."
Nach längeren Erklärungen, wer man ist und was man macht und daß es hier keine 5 Podencos gäbe, die sind auf anderen Pflegestellen untergebracht, ziehen die beiden wieder ab. Sie hinterlassen eine Telefonnummer von der Polizei, bei der man sich melden solle um 20.00 Uhr.
Dort erfahren wir dann, daß der letzte Eigentümer der Podencos Strafanzeige gegen uns stellen will wegen Diebstahl, Hausfriedensbruch, Nötigung, Verleumdung ...
Wieder erklärt man den Sachverhalt. Also gut man solle den frühren Eigentümer kontaktieren und das Problem ohne Polizei regeln.
Die Vorsitzende ruft nun besagten Herrn an: Sie wird ausgiebig beschimpft: "man habe ihm die Hunde und die Katze gestohlen, alles Futter entwendet, einen Katzenkäfig mitgenommen, die Futter- und Wassernäpfe verschwinden lassen, die Fußbodenheizung im Zwinger ausgeschaltet, seinen guten Ruf weltweit beschädigt etc." Er wolle seine Hunde und seine Katze zurückhaben. Die Vorsitzende weist auf den bislang hier auch beschriebenen Sachverhalt hin. "Wenn Sie Krieg haben wollen, den können Sie haben, ich habe auch einen Internetanschluß. Ich werde alle Tierschutzvereine inklusive dem Ihrigen fertig machen, Sie wollen sich doch nur an unseren Hunden bereichern, Sie haben alleine 6000 € Wert in Form von zwei jungen Podencos bei sich".
Es wird erneut auf die getroffene Vereinbarung hingewiesen. "Ich werde Ihnen drei Russen schicken!" ist die Antwort.
Nach diesem Telefonat ruft man wieder bei der Polizei an. "Er will Ihnen drei Russen schicken? Naja Sie haben ihm ja auch zwei Damen geschickt um die Hunde zu holen, irgend jemand muß ja auch die Hunde wieder abholen, warum nicht drei Russen."
Nun ja abmildernd muß hinzugefügt werden, daß der wirklich sehr freundliche Polizist meinte, daß das mit den Russen wohl auf den Zusammenhang ankäme, ob es sich um eine Bedrohung handeln würde...

Irgendwie mußten wir dann doch mal kräftig darüber lachen, auch wenn das Ganze eher zum Heulen ist.

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