25.04.2011
Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?!?
Wir hatten ja die letzten Tage Besuch für Jamie, Ricci oder Pajti. Jamie wurde heiß und mußte vom Pflegerudel getrennt werden, wir dachten, Ricci wolle bei ihr sein, aber falsch gedacht. Ricci blieb lieber im Rudel und wir stellen Jamie einen unserer kastrierten Rüden zur Seite.
Nun also hat sich unsere Besucherin für Jamie entschieden, traute sich aber nicht, sie alleine haben zu wollen, den Wunsch zu äußern, weil sie dachte, Jamie rücken wir nur zusammen mit Ricci heraus.
So ging sie also einen Tag später mit Pajti spazieren - der so gar nicht weg wollte und nur angeleint dazu zu bewegen war, mit Heike laufen zu gehen.
Am nächsten Morgen grübelten wir beide, jeder für sich. Und jeder für sich hatte Bedenken, dem anderen klar zu sagen, was er dachte.
Wir dachten, wie sagen wir Heike, dass sich weder Pajti noch Ricci UND Jamie für sie eignet, dass sie nur Jamie nehmen soll und sich keine Gedanken machen muß wegen Ricci und der Trennung der beiden.
Heike dachte, Jamie hat voll mein Herz getroffen aber ich kann nicht nur Jamie haben wollen, das wäre gemein wegen Ricci, es geht nicht um mich, sondern um das Glück der Hunde und die sind nun mal zusammen zu vermitteln...
Schließlich redeten wir aber Klartext. Ergebnis: Heike hat nun wieder zwei Whippets und Jamie ein neues, liebevolles Zuhause mit einer tollen Whippetfreundin und einem genauso sensiblen Frauchen.
Wir wünschen euch alles, alles Liebe!!
Heute Morgen wird eine unserer Pflegemamas in Hannover den Tag beginnen. Anstatt Ostern gemütlich Zuhause zu verbringen, hat sie sich kurzerhand gestern ins Auto gesetzt, um heute ihren neuen Pflegling selbst in Empfang zu nehmen. Wir fanden einfach in der Kürze der Zeit niemand, der uns bei einem Transport von Nord nach Süd behilflich gewesen wäre. Gut, dass wir Nora haben, die von ganz oben nach Hannover düst und Britta, die von ganz unten dahin gefahren ist;-)
Wenn alles gut geht, wird Britta heute Nachmittag ein neues Wölfchen in ihr Rudel aufnehmen. Der Hund heißt (kein Witz) Mietz, ist 5 Jahre alt, kastriert und hat wohl eine Pankreasinsuffizienz und evtl. Epilepsie.
Mietz hat durch den Tod seines alleinstehenden Herrchens sein Zuhause verloren. Die Nachbarin wunderte sich, warum der Besitzer nicht mit seinem Hund raus geht und rief schließlich Polizei und Notarzt. Zum Glück hat die im Einsatz stehende Rettungssanitäterin den Hund als IW erkannt und Nora (Besitzerin unseres IWs Leon) angerufen. Heute wird Mietz die Hundepension verlassen, in den ihn die Verwandten des verstorbenen Besitzers gebracht hatten.
Wir sind gespannt, ob Mietz auch so viele Anfragen hat wie James!
