Carlo
Alle Untersuchungen wurden gemacht, Carlo leidet definitiv an einem Lebershunt. Er wird bereits am 20. Oktober operiert.
Seine Pflegemama hat sich um alles gekümmert, sich tagelang bei versch. Tierkliniken informiert und im Netz gestöbert. Es gibt versch. Operationstechniken, bzw. Carlo hätte an einem Forschungsprojekt teilnehmen können - so quasi als Versuchskaninchen für eine neue OP-Methode - die OP hätte 3000 Euro gekostet und dank Claudias Recherchen liegen wir jetzt, bei einer anderen, auch sehr guten Klinik bei "nur" 1000 Euro.
Hier die Zusammenfassung von Carlo´s Pflegemama Claudia:
"Portosystemischer Shunt ("Lebershunt")
Bei dem Portosystemischen Shunt handelt es sich meist um eine angeborene Missbildung. In seltenen Fällen kann durch eine Lebererkrankung auch die erworbene Form auftreten. Normalerweise strömt das Blut aus den Bauchorganen durch die Leber um dort "entgiftet" zu werden, bevor es über das Herz im Körper verteilt wird. Bei Tieren mit einem Lebershunt wird die Leber durch ein Gefäß umgangen und ein unterschiedlich großer Anteil des Blutes gelangt ohne Entgiftung in den Kreislauf.
Hierdurch kommt es zu verschiedenen Symptomen, die meistens (aber nicht immer!) schon im Welpenalter auffallen. Tiere mit Portosystemischem Shunt sind oft kleiner als ihre Wurfgeschwister. Sie können Verhaltensänderungen, Speicheln, Krämpfe, Erbrechen, Harnwegserkrankungen, Blindheit oder Abmagerung zeigen, oder auch nur durch Trägheit auffallen. Es können auch andere Symptome auftreten. Da die in fleischhaltiger Nahrung enthaltenen Substanzen (Aminosäuren) zu einer besonders starken Anreicherung von schwer verträglichen Stoffen im Blut führen, verbessert sich der Zustand der Tiere meistens, wenn auf fleischhaltige Nahrung verzichtet wird. Diese Spezialnahrung bekommt Carlo seit der Diagnose in Giessen anfang September. Dazu täglich 250g Quark, Hüttenkäse und Naturjoghurt. Sowie Nudeln oder Kartoffelpürree, Haferflocken, Reis und Brot. Ausserdem mehrmals täglich 3 magen - darm Medikamente und viel Zuspruch es auch zu fressen!!! Ohne die O.P. würde er nur halb so alt werden und müsste diese Diät und Medis ein Lebenlang bekommen. Findet er beim Spaziergang etwas fleischhaltiges oder fängt eine Maus und frisst sie, vergiftet er sich. Carlo reagiert dann mit Zentralnervösen Störungen. Speichelt, taumelt und "geht an der Wand lang". Dies hat Dauerschäden zur Folge, wenn nicht sofort eine tierärztliche Versorgung erfolgt, um die Giftstoffe so schnell als möglich aus dem Körper zu schwemmen. Unter Fachleuten gelten Shunt-Hunde als nicht besonders intelligent!!
Die Diagnose wird in der Regel durch Laboruntersuchungen sowie Ultraschall- und Röntgenbilder gestellt. Die Therapie besteht meistens in einer Operation mit dem Ziel, das abnorme Gefäß zu verschließen. Wenn das Gefäß erfolgreich verschlossen werden kann, bestehen gute Chancen, dass die Tiere ein normales Lebensalter erreichen und eine normale Ernährung vertragen."
Wie gesagt, die Operation ist auf den 20. Oktober anberaumt und wird ca. 1000 Euro verschlingen.
Bitte, liebe Whippetliebhaber oder auch "nur" Windhund- oder Hundeliebhaber (oder gibt es auch iWi-Liebhaber;-):
Wir benötigen für diese OP dringend Eure finanzielle Unterstützung. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Claudia eine optimale Pflegemama für Carlo gefunden haben, nun geht es an die Kosten und dafür brauchen wir Eure Hilfe.
Jeder Euro zählt, bitte gebt auf dem Überweisungsformular den Betreff CARLO an, sowie Eure komplette Adresse.
Für Spenden bis 200,- Euro genügt zur Vorlage beim Finanzamt das Überweisungsformular, Spenden ab 200,- Euro werden von uns mit einem extra Spendenbeleg quittiert.
Wir hoffen, dass wir auch das hinbekommen, ohne Euch Spender gäbe es uns nicht und wir könnten keinem Windi mehr helfen.
Bankverbindung
Sparkasse Pforzheim - Konto: 670 480 - BLZ: 666 500 85
für Spenden aus EU-Staaten
IBAN-Nr.: DE 64666 500 85 0000 670 480
Swift-Bic-Nr.: PZHSDE 66
Carlo mit seinem Freund auf der Pflegestelle


