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11.05.2009

Am 6. Mai mußte unser Jonah gehen. Er hat sein Leben die letzten Jahre noch so richtig genossen. Liebe Kati, lieber Wolfi wir danken Euch von Herzen für die schöne Zeit, die Ihr Jonah bei Euch gegeben habt.



"Hallo Ihr Lieben,
Jonah ist gestern so um 17.30 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Gestern ging auf einmal alles ganz schnell.
Er war gestern Früh noch schön mit Gassi. Ist gerannt und hatte seinen Spaß. Gestern Mittag war er auch noch schön mit laufen. Wir haben mal wieder einen neuen Weg erkundet und er hatte wirklich Spaß und ist noch schön durchs hohe Gras gerannt.
Als wir dann wieder am Auto waren und ich ihn ins Auto gehoben habe (Hinterläufe), hat er ganz leicht gejammert. Da habe ich mir gedacht, ich hätte ihn vielleicht blöd angefasst und ihm weh getan.
Und als wir dann daheim waren ging alles ganz schnell. Jonah hat auf einmal ganz stark angefangen zu zittern und zu brechen. Dann hat er sich noch einmal gaaaanz fest an mich gekuschelt und mit mir geschmust. Danach hat er sich dann hingelegt und immer noch gezittert. Erst war ich mir nicht ganz sicher ob es vielleicht nicht nur vorübergehende Schmerzen sind aber irgendwann war es mir dann klar: Es ist soweit. Heute ist der Tag an dem ich mich für immer von meinem Schatz verabschieden muss.
Wir sind dann mit Wolfi zum Tierarzt gefahren und die Tierärztin hat gemeint, dass es für ihn das Beste wäre ihn zu erlösen. Er hätte wohl heftige Schmerzen. Scheinbar ist wohl doch so ein Tumor/eine Metastase geplatzt.
Jonah ist dann ganz sanft und friedlich im Kreis seiner Menschen (und auch meine Freundin/Tierarzthelferin Martina war dabei - Jonah hat sie vergöttert) eingeschlafen.
Ich hatte das Gefühl, er wollte dann auch wirklich nicht mehr.
Gestern Mittag wollte er noch Hühner jagen gehen, vorgestern hat er den Ali mal wieder zurecht gewiesen (weil dieser mit einem anderen Hund gespielt hat) und ihm dabei einen Büschel Haare augerissen. Jonah war eben bis zum Schluss Jonah. Unser Duce.
Manchmal denke ich, er hätte 20 Jahre werden können und es wäre immer noch zu früh gewesen.
Und auch wenn es blöd klingt, weil man ja noch zwei Hunde daheim hat, Jonah fehlt! Seine Präsenz fehlt unheimlich. Auch wenn er sowieso nur dagelegen hätte, er fehlt. Dieser freche, allwissende Blick jeden Morgen - ich vermisse ihn einfach unheimlich. Für Menschen die Jonah gemocht hat, war er einfach ein wundervolles, treues und absolut liebenswertes Tier. Ich wusste gar nicht, dass er unter unseren Hundefreunden so viele Fans hatte, ich habe aber gestern oft den Satz gehört "Das wird schrecklich für meinen Freund/Mann - Jonah war sein Liebling" Wenn nicht nur die Besitzer sondern viele andere Mensche in einem (bzw. seinem, Jonahs Dorf) um einen Hund trauern, dann will das doch was heißen.
Ich habe keinen Tag bereut einen so alten Schatz aufgenommen zu haben und ich würde Jonah immer wieder zu uns holen. Er war wirklich ein besonderes Tier.
Mein erster Afghane - ich werde ihn NIE vergessen.
Wir haben Jonah dann gestern Abend noch bei uns im Garten beerdigt. Und in Gedanken ist er sowieso immer bei uns.
Ich habe ihm auch noch gesagt, dass er die Hunde auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke nicht ärgern soll. Ich hoffe er hält sich daran.

Ich melde mich in den nächsten Tagen mal bei euch,
viele liebe Grüße,
Kati"

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