Barsoi-Hündin: Yuki

Barsoi-Hündin: Yuki

30.12.2019

Jetzt fehlt nur noch der Bericht von unseren Paten-Barsoi Yuki:

„Wie soll man über diese nächstes Jahr 12 werdende lustige Hummel schreiben
.Jedenfalls ist sie nicht das zerbrechliche traurige Öhmchen, das ich erwartet hätte, als sie mir Anfang des Jahres zusammen mit ihrem Bruder Aki angekündigt wurde. Die beiden waren dann glücklicherweise auch nicht dauerhaft inkontinent. Yuki ist ein riesiges altes Schlachtschiff, daß sich große Mühe gibt, die sie umgebenden kleinen Segelboote (Salukis) nicht zu sehr zu bedrängen und platt zu walzen. Manchmal gelingt ihr das sogar richtig gut. Außer wenn es ums Gassigehen geht. Dann dreht sie durch und führt wilde Tänze auf und dreht Pirouetten.  Was wegen wackeliger Hinterhand schon mal ein paar der Salukis versehentlich unelegant aus dem Weg befördert. Seltsamer Weise stört es die Lukis wenig, wenn Yuki sie durch die Gegend kegelt. Könnte daran liegen, dass Omi sonst sehr um Frieden bemüht ist und sanfte Nasenküsse verteilt. Immer wenn sie jemanden umgewalzt hat, ist sie angemessen bestürzt und beschnuffelt besorgt den anderen Hund. (Wobei mir auffällt: Warum bekomme ich eigentlich immer so ungestüm die nasse Nase ins Gesicht gestupft? Vorzugsweise direkt nach dem Trinken. Bei den Salukis ist sie doch auch vorsichtig? Ich glaube ich muss mal mit Yuki darüber reden.) Vielleicht liegt die ungewohnte Geduld der Salukis auch daran, dass sie so ein tolles flauschiges Wuscheltier ist und nie protestiert, wenn sich jemand in ihr Fell kuschelt, um ein Schläfchen zu machen. Im Gegensatz zu ihrem vor ein paar Monaten verstorbenen Bruder Aki, findet sie es einfach toll, wenn sie von anderen Hunden belagert und bekuschelt wird. Aber Aki war auch schon viel klappriger und damit unsicherer gegenüber den anderen Hunden. Wenn Oma etwas nicht passt (z.B. ein voll belegtes Lieblingssofa, eine ihrer Meinung nach verspätete Fütterung oder sie wurde gar zu wenig bekuschelt), dann wird sie nicht etwa grantig. Sie knurrt auch nie. Sie fängt an im Sopran zu bellen, dass jeder kläffende Kleinsthund blass würde vor Neid.

Ich bin immer wieder erstaunt wie ausdauernd sie das macht, besonders, da sie auch schon eine beginnende Kehlkopflähmung hat. Sie bekommt aber eindeutig noch reichlich genug Luft, um zu protestieren bis allen die Ohren klingeln.
Eigentlich sollte ich ihr das ab-erziehen, aber so alte Hunde haben eine gewisse Narrenfreiheit verdient, also lassen wir sie eben kläffen.
Yuki geht gerne viel spazieren und legt dabei auch ein ordentliches Tempo vor. Nur das wilde Rennen mit dem Rudel ist ihr jetzt zu viel, da reicht dann doch nach kurzem Sprint die Puste nicht mehr. Was aber relativ ist. Ich kenne genug junge fette Hunde die schneller KO sind als unsere wilde Oma.
Zugegeben, gesundheitlich ist sie nicht mehr wirklich top auf der Höhe: Der durch Nervendegeneration schlaffe Kehlkopf und neuropathische Probleme in der Hinterhand, die olle blöde Allergie nicht zu vergessen. Ist ebenso. Geht auch nicht weg zu operieren. Also dopen wir sie „gesund“.
Yuki freut sich über den Leckerli-Bollo in dem ihre Tabletten stecken und weiß nichts von Krankheit. Wir versuchen, nicht zu sehr darüber nachzudenken, wie lange sie wohl noch hat, Yuki tut das ja auch nicht. Sie genießt ihr Leben.
Nach dem Prinzip: "Man kann schon alt und krank sein, man darf es nur nicht selber merken!“

Vielen lieben Dank an alle Paten und an die Patenhund-Mama!

 

03.05.2019

Unser Aki ist tot…

Bereits letzte Woche bekamen wir diese traurige Post von Frauchen Christina:

„Es kommt nicht unerwartet, aber trotzdem immer zu früh. Bis gestern Morgen ging es Aki gut, dann lag er plötzlich fest. Nach anfänglichem Therapieerfolg (er lief wieder fröhlich herum) versagte heute Nacht alles auf einmal. Es war Zeit. Yuki geht es erstaunlich gut damit, eher betüddelt sie uns als wir sie. Tapferes Mädchen, Hunde können das besser als wir Menschen.“

Aki war leider nur eine kurze Zeit in seinem neuen Zuhause vergönnt er lebte dort seit Januar dieses Jahres. Doch er hat es dort wirklich und ist nochmals so richtig aufgeblüht.
Liebe Christina & Hendrik wir danken Euch von Herzen und auch ein herzlicher Dank an alle Paten!

17.02.2019

Seit Ende Januar haben die beiden 10 ½ Jahre alten Barsoi-Geschwister Juki & Aki ein Zuhause gefunden.
Sie waren über ein Jahr bei der ungarischen Windhundhilfe untergebracht. Der Besitzer hatte sie dort in Pension gegeben und nicht mehr abgeholt.
Wir haben sie uns immer mal wieder angeschaut und darüber nachgedacht, wer die beiden denn vielleicht haben möchte. Doch es sind so viele Windhunde, selbst wenn man nur Europa betrachtet, die ein Zuhause suchen…
Im Januar dann rief Christina an und meldete, sie überlege zwei Barsois aus Ungarn zu retten, wir sagten, „ja aber die sind doch aus Ungarn, wir haben doch genug zu tun.“ Die Antwort war dann doch überraschend: „Die beiden kommen aber ursprünglich aus Deutschland.“
Da sagten wir natürlich unsere Unterstützung zu.
Die zwei werden in unser Patenhund-Programm aufgenommen und wir werden die Kosten für Medis, Labor etc. übernehmen. D.h. wir freuen uns, wenn jemand für die zwei Schätze Pate werden möchte.
Aki, der Bub, steht leider bereits etwas wackelig auf seinen Hinterbeinen, was ihn aber noch nicht am Spielen hindert, wie man sehen kann. Dafür ist das Schwesterherz noch richtig fit und spielt für ihr Leben gern mit Bella (Afghane-Saluki-Mix).
Die hauseigenen Salukis haben die beiden Großen (Aki ist bloß 90 cm groß) auch ganz gut aufgenommen, sie rücken eben ein bisschen auf dem Sofa zusammen.
Aki & Juki sehen doch ganz glücklich aus und werden lediglich von dem Endlich-Wieder-Barsoi-Papa Hendrik beim Strahlen übertroffen!