Eine traurige Nachricht gilt es heute noch zu überbringen:
Bereits am 2. Februar mußte unsere Patenafghanin Lena aufgrund von Leberversagen eingeschläfert worden.
Sie lebte seit dem 11. November 2012 bei unserer Tine, die das alte Mädchen vom ersten Augenblick an in ihr Herz geschlossen hat. Sie hatte dort eine wunderbare Zeit: ein Haus mit einem riesigen Garten, einem Frauchen, das fast immer Zuhause ist und einem Herrchen, das Hunde auch liebt. Spaziergänge gehörten selbstverständlich zur Tagesordnung. Auch eine perfekte tierärztliche Versorgen war gegeben. Lena hatte nämlich inoperable Gesäugetumore.
Warum inoperabel stellte sich erst letztes Jahr heraus, Lena hatte Leishmaniose. Dies führt dazu, daß Wunden sehr schlecht verheilen. Bevor Lena zu Tine zog, wurde nämlich an einer Seite ein Teil der Milchleiste entfernt und es war enorm problematisch die Naht wieder zu zubekommen. So daß wir damals entschieden, die andere Seite nicht operieren zu lassen. Ein weiser Entschluß wie sich im Nachhinein dann herausstellte.
Warum bei Lenas Ankunft kein Leishmaniose-Test gemacht wurde, wissen wir nicht mehr genau. Doch auch dies war eine gute Sache, denn eine Diagnose hätte zu Medikamentengabe geführt, die im Zweifelsfall verhindert hätte, daß Lena fast 13 Jahre alt geworden ist (Geburtstag wäre am 4. April gewesen). Die Dauereingabe von Medikamenten belastet stark Organe wie Leber und Niere.
Wir sind dankbar und froh, daß Lena eine solche schöne Zeit bei Tine & Mann haben durfte.
Allen Paten sind wir mindestens genauso dankbar, ohne Ihre Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen.
