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10.06.2015

Seit April 2011 lebt unsere Afghane Simon bei einer ganz lieben und erfahrenen Afghanen-Familie.
Nun haben wir anläßlich seines 7. Geburtstages ein "Nacktfoto" erhalten.
Der Bub war immer hervorragend gepflegt (liebevoll gebadet, geföhnt und gebürstet).
Sein Frauchen beschrieb eine lange Krankheitsgeschichte von Haut und Haar, die immer schlimmer wurde, trotz ausgedehnter tierärztlicher Behandlungen - bis endlich die Diagnose stand und dann auch in Kürze Linderung verschafft werden konnte.
Da wir solche Geschichten oft erzählt bekommen bzw. auch selbst schon mehrere Hunde mit dieser Problematik aufgenommen haben, möchten wir hier auf eine zwar lästige aber sehr gut behandelbare Erkrankung eingehen.
Simon hatte nämlich Sarcoptes- Räude.
Dem Auslandtierschützer ist dies ein gängiges Problem, doch hier in Germany können sich sowohl Hundehalter als häufig auch die Tierärzte nicht vorstellen, daß Pusteln und Juckreiz durch Räude verursacht werden. Bei vielen uns bekannten Fällen hat es ähnlich wie bei Simon sehr lange gedauert bis die Räude diagnostiziert wurde.
Deshalb: Sollte Ihr Hund sich übermäßig jucken und Pusteln aufweisen, bitte das Stichwort Sarcoptes-Räude im Kopf behalten.
Wenige Erkrankungen lassen sich so einfach behandeln.
Das Räude hoch ansteckend ist, hat eine Ansteckung nichts mit mangelnder Pflege zu tun, sondern besagt lediglich, daß man Kontakt mit einem erkrankten anderen Tier hatte, das kann u.a. Hund, Katze oder auch Fuchs sein.

Lieber Simon und Familie, wir sind froh, daß es Euch wieder gut geht.
Fell wächst ja wieder...alles wird gut!