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12.03.2015

Gestern war es soweit, daß "unsere" Michaela ins Tierheim Bonn fuhr, um die verbliebenen beiden Afghanen-Rüden abzuscheren.
Das war leider leichter gesagt als getan. Zwei Scherköpfe segneten das Zeitliche und am Ende war ein Rüde nackig.
Auf der Tierheim-Seite ist zu lesen "allerdings hat die wohl monatelange Haltung in Kot und Urin dazu geführt, dass seine Fußballen stark angegriffen und bereits verätzt sind. Hier konnte noch nicht geschoren werden. Ihn an den Pfoten von dem Filz zu befreien, wird nur unter Narkose möglich sein."
In den nächsten Tagen wird versucht, den zweiten Buben abzuscheren.
Liebe Michaela & Julia (Helferlein) vielen lieben Dank für Euren Einsatz!

So traurig sich das liest, gibt es auch Positives zu vermelden: Die Jungs fühlen sich nämlich ausgesprochen wohl im Tierheim. Die tägliche Gassi-Runde wäre super und auch das Essen mundet.

Bei allem Elend vergißt man nämlich gerne, daß viele unserer Tierheime in Deutschland - und dazu gehört das Tierheim Bonn - sich außerordentlich gut um die ihnen anvertrauten Tiere kümmern.

Wie man an diesen Afghanen sehen kann, gibt es weitaus Schlimmeres, was einem Hund passieren kann, als im Tierheim zu landen.

Weiterhin ist gestern das 9 Jahre alte Afghanen-Mädchen aus dem Tierheim ausgezogen. Sie hat ein sehr liebevolles Plätzchen gefunden. Ihre neue Besitzerin hat uns gestern ausführlich berichtet, wie es ihr geht.
Die zwei alten Damen, werden sicherlich viel Freude aneinander haben.