Zu Weihnachten haben wir tolle Post von Sascha (verm. 2002) und Rani (verm. Juni 2007) aus dem schönen Frankreich bekommen. Die beiden leben dort in einem Schloß mit einem riesengroßen eingezäunten Park - eben in einem Paradies für Windhunde.
(Anzumerken gilt, daß Sascha ein sehr, sehr ängstlicher Sloughi ist.)
Frauchen ist u.a. Schriftsteller.
Hier einige Auszüge aus:
"Neueste Nachrichten von Rani & Sascha
zusammengestellt von ihrem Frauchen Christine Belz-Hensold
"Inzwischen habe ich zwei Seniorenhunde hier, beide hatten gerade, rein zufällig im Abstand von nur zwei Tagen, ihren 14. Geburtstag, Sascha am 27., Rani am 29. Oktober. Das ist sowohl für Sloughis (Sascha) als auch Salukis (Rani) ein biblisches Alter.
Beide Herrschaften haben sich ein paar Alterswehwehchen zugelegt, was für Frauchen bedeutet, alltäglich alle möglichen Pillenschachteln, Tröpfchen, Ampullen zu aktivieren um die guten Arzneien
a)In Hackfleisch (Rani) oder Leberwurst (Sascha) einzupacken, oder
b)Aus kleinen Ampullen herauszudrücken und ins Essen unterzumischen (beide), oder
c)Im Mörser zu zerstampfen (beide)
Bei der Essenszubereitung darauf zu achten, dass das Ergebnis nicht allzu flüssig (Rani), schön mit verdünnter Milch durchmischt (beide), mit Nudeln (Sascha), ohne Nudeln (Rani, die sie einzeln heraussortiert), mit zermatschten Kartoffeln (Sascha), mit Kartoffeln in kleinen Stückchen (Rani), nie mit Truthahn (das mögen beide nicht), aber gerne mit Hähnchen, gekochtem Kalb- oder Rindfleisch angereichert ist. Wobei beide als Zusätze CousCous oder gekochte Haferflocken gnädig akzeptieren. Suppengemüse muss ordentlich zerkleinert sein, sonst wird es liegen gelassen...
....
Rani nimmt meist in der Küche, gerne aber auch liegend auf dem Sofa vor dem Kamin im Erdgeschoss ihre Mahlzeiten entgegen, Sascha am liebsten im zweiten Obergeschoss, immer liegend.
Da ich selbst ja auch nicht mehr gerade taufrisch bin, bedeutet das, dass ich alleine wegen der zwei täglichen Mahlzeiten morgens und abends für meine Hunde mehrfach unterwegs bin zwischen dem Erdgeschoss und dem zweiten Stock.
Wer jetzt anfängt mit, dies sei alles eine Frage der konsequenten Erziehung, der möge doch bitte einmal seine pädagogischen Fähigkeiten an einem Sloughi oder Saluki ausprobieren. Möglichst einem, der vorher nicht die allerbesten Erfahrungen mit Menschen gemacht hat.
Angehörige dieser orientalischen Rassen lassen die gutwilligsten Menschen einfach auflaufen. Aber das auf die liebenswürdigste Art und Weise."
Liebe Christine, wir danken Dir ganz herzlich für Deinen Bericht und die vielen schönen Bilder.
Wirklich schade, daß wir Dir nicht noch ein ganzes Rudel schicken können :)





