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18.04.2013

Patenhunde

Die ganzen letzten Tage seit Wilmas OP haben wir uns Sorgen gemacht. Sie hatte absolut keinen Appetit, keine Scheibe Schinken, nichts. Drei Tage nach der OP hat sie vier, fünf Bissen genommen, von Hand gefüttert, dann wollte sie nicht mehr. Sie lag schlapp und fertig und schnaufend und triefend in ihrem Körbchen.
Wir sind zum Tierarzt gefahren, haben sie nochmal schallen lassen, ob auch alles in Ordnung ist da innen drin, kein Ergebnis, alles soweit in Ordnung. Wilmas Nase lief, blutiger, brauner Schleim, auch im Rachen hatte sie das Zeug, kommt vom Magen hoch, sagte der Doc, die Nase wurde gespült, wir hängten sie an die Infusion, damit sie wenigstens ein wenig zu Kräften kommt und plötzlich - heute Morgen, wir kamen vom Einkaufen nach Hause, stand sie sachte wedelnd vor uns. Wir kochten ihr Hühnchenherzen in Olivenöl, dazu Reis und ein ganz klein wenig Trockenfutter... sie hat alles aufgegessen, bis auf das Trockenfutter!!! Natürlich nur eine kleine Portion, fünfmal auf den Tag verteilt, aber sie frißt wieder.
Wir können gar nicht in Worte fassen, wie sehr wir uns freuen.

Flöckchen ist ins Patenprogramm übergesiedelt;-)
Wohin soll man eine ältere Barsoihündin mit Krebstumoren noch vermitteln???
Es ist das allerbeste für sie, wenn sie bei ihrer Pflegemama bleiben kann - zumal es sich nicht um eine "Profi-Pflegemama" mit ganz vielen Hunden;-) handelt. Wir haben Flöckchen bei der lieben Andrea und ihrem verwaisten Borodin untergebracht. Nun ist Borodin glücklich, dass er wieder eine Kumpeline hat und Flöckchen kann mit ihren inoperablen Tumoren so lange ihr neues Leben geniessen, wie es eben geht.
Dies ist hauptsächlich möglich, weil wir zwei ganz liebe Mitglieder haben:
Eva und Rabea übernehmen Flöckchens Patenschaft komplett!!! Hierfür ein riesen DANKESCHON!

Flöckchen, Andrea, Borodin;-)