Am Sonntag "verschleppte" ein alter Bekannter der iWi seinen Nachbarn zur Pflegestelle von Zippo. Ersterer hätte Zippo am liebsten sofort eingepackt, der Nachbar jedoch wollte sich das Ganze nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, schließlich holt man sich ja nicht jeden Tag ein neues Familienmitglied ins Haus. Nun ist alles durchgedacht, sehr wohl überlegt und vorbereitet: Zippo wird am Sonntag in sein neues Zuhause ziehen.
Wir freuen uns sehr, dass Zippo so schnell seine Menschen gefunden hat und sind gespannt auf den ersten Bericht!
Nun auf ein Wort zu unseren Patenhunden.
Schön und gut, wenn wir Hunde, die zu krank und/oder zu alt sind, um sie zu vermitteln, als Patenhunde in der Regel auf unseren Pflegestellen belassen (können/dürfen!). Sie bekommen dort alles, was sie benötigen.
Patenhund heißt, die iWi kommt für sämtliche Kosten des Hundes auf, deswegen sind wir auf Paten angewiesen, welche den Hunden finanzielle Unterstützung gewähren.
Die beiden letzten Patenhunde, die 12-jährige Barsoihündin Olga und der 9-jährige Podenco-Ibicenco-Rüde Gomez haben bisher nicht einen einzigen Paten gefunden. Das ist traurig und zugleich besorgniserregend. Die finanzielle Unterstützung seitens der iWi ist gesichert, wird aber derzeit von den Vermittlungsspenden (früher Schutzgebühr genannt) getragen - gleichzeitig laufen natürlich die TA-Kosten für alle Hunde weiter, d.h. die Patengelder fehlen, während die TA-Kosten aufgrund immer mehr Pfleglingen immer mehr steigen.
Wie kann man Pate werden?
Ein Pate kann sich einen Patenhund aussuchen, dem er monatlich, halb- oder ganzjährlich einen gewissen Betrag zukommen lassen möchte. Die Höhe dieses Betrags und den Überweisungszeitpunkt kann er selbstverständlich ebenso selbst bestimmen. Das Geld geht auf unser Spendenkonto. Sollte der Betrag jährlich 200 Euro übersteigen, erhält der Pate hierfür eine Spendenbescheinigung (unter 200 Euro genügt dem Finanzamt der Überweisungsschein). Der Pate bekommt einmal im Jahr Post von seinem Hund und kann ihm auch jederzeit einen Besuch abstatten.
Wir lieben solche Aufrufe nicht, aber uns bleibt nichts anderes übrig, als um Spenden, bzw. Paten zu bitten.
Die bisher angelaufenen Tierarzt-Kosten allein für Gomez betragen über 1.700 Euro.
Letzte Woche wurde ihm übrigens die Zahnfistel saniert sowie ein paar Zähne gezogen. Er hat alles gut überstanden.

