07.04.2011
Endlich auf unsere Seite geschafft hat es die kleine Greyhündin Kira. Zum Glück war sie bei unserer JHV anwesend, so dass fleißig fotografiert werden konnte. Danke an den tollen Fotografen Thomas und natürlich auch an unsere einmalige Anita, die trotz ihres Umzugs noch ein Plätzchen für Kira freigemacht und sie spontan bei sich aufgenommen hat! Kira begeistert jeden, eine tolle, lustige Grey-Maus.
Nun ist ja auch noch die Mama abgegeben worden. Unter Windhunden von anderen Vereinen sind seit einiger Zeit die Whippet-Youngsters Blue und Hinkele zu finden. Dort wartet jetzt auch die Mama der beiden, die dreijährige Lilly. Wer immer schon einen Whippet mit einem blauen Auge haben wollte, hier ist einer. Eine liebenswürdige Hündin, welche die Welt nicht mehr versteht. Sie mußte das Bett ihres kleinen Freundes (der Sohn der Vorbesitzerin) mit einem Zwinger tauschen. Bitte überlegen Sie alle, ob nicht noch irgendwo ein Eckchen auf dem Sofa frei ist!
Gedanken um die Vermittlungen
Während es schon "normal" ist, dass wir immer sehr viele Afghanen haben, die ein neues Zuhause suchen, müssen wir uns erst noch daran gewöhnen, dass die zweitstärkste Gruppe die Whippets sind, dicht gefolgt von den Greyhounds.
Beides sind - mit wenigen Ausnahmen - sehr einfach zu handelnde Rassen und auch wenn wir derzeit soviele haben, werden wir weiterhin alles dafür tun, den uns anvertrauten Schützlingen die bestmöglichen neuen Plätze zu finden.
Dass wir noch mehr tun müssen, sieht man am Beispiel Pajti. Für uns mit unserem großen Rudel kein Thema, einer der liebenswertesten Whippets, die wir je hatten - für "normale" Menschen war Pajti einer zuviel.
Man hat immer selbst Schuld, wenn man einen Windhund zurück bekommt, man hat zuwenig gefragt, zuwenig gesagt, zuwenig aufgepasst und hingehört.
Wir haben die Verantwortung.
Die Verantwortung für den jungen Irish Wolfhound James konnten wir uns mit seiner neuen Familie von Anfang an teilen. James kann noch nicht umziehen und bleibt evtl. noch einige Tage oder gar Wochen bei uns. Kein Thema für seine neue Familie, sie finanzieren die Futterkosten für ihr neues Familienmitglied, freiwillig und ganz selbstverständlich. Das ist ein sehr fairer Zug, James´ Aufenthalt auf unserer Pflegestelle kostet den Verein so keinen Cent, er kann sich "normalisieren", wird bestens sozialisiert und irgendwann wird er umziehen. Das ist FEST versprochen und liebe Interessenten, es ist zu spät, James hat eine neue Familie.