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25.05.2010

Erster "Lagebericht" von Ice und ihrer neuen Familie. Komischerweise bellt Ice im neuen Zuhause nicht mal halb soviel wie bei uns - was einerseits natürlich gut ist, andererseits uns allen wieder vor Augen führt, wie sich unterschiedliche "Haltungsarten" auf die Hunde auswirken können. Ice lebte bei uns im Rudel, jetzt hat sie nur einen Hund an ihrer Seite.
Sabine schreibt:

"auch nach einer Woche sind noch alle mit Ice glücklich !
Mittlerweile lassen wir sie auch mal kurz alleine im Garten, da sie die Katzen auch draussen in Ruhe lässt und die Hasen zu 80% komplett ignoriert. Sie steht höchstens mal etwas zu lang vor dem Stall, so dass sich die Langohren belästigt fühlen – sie brauchen offensichtlich noch etwas Zeit um sich an das neue Raubtier zu gewöhnen.

Mit 1-2 Worten lässt sie sich aber zuverlässig weglocken. Wirklich toll, wie sie nach so kurzer Zeit schon auf unsere Wünsche eingeht !!

Ihre Panikattacken mit anderen Hunden bessern sich von Tag zu Tag – vielleicht in dem Masse, wie sie Vertrauen zu uns fasst. Bei dem Rudel am Montag, als sie sich aus dem Halsband gewunden und die Flucht ergriffen hat, war tatsächlich auch ein Rottweiler-Mix dabei. Inzwischen haben wir den noch zweimal getroffen. Beim letzten Mal konnte sie schon aus eigenem Antrieb kurz an ihm schnüffeln – Die Fortschritte sind also enorm.

Am Donnerstagabend hat Dani mal intensiv die Rangordnung geklärt. Die arme Ice durfte dann für den Rest des Abends keine falsche Bewegung mehr machen – hat das aber so ohne weiteres akzeptiert. Seither ist wieder der gleiche Friede wie vorher und sie kommen bestens miteinander aus ohne besonders viel zusammen anzufangen.

Das Ballfangen ist eine super Ersatzbefriedigung –zum Glück! Sonst hätte ich bereits jetzt ein schlechtes Gewissen weil sie bisher keinen Rennpartner hat.

Wenn unsere neugierige Kätzin den Sicherheitsabstand auf 0-20cm verkürzt, weicht Ice lieber –ich hab immer den Eindruck: unangenehm berührt. Wie bei Dani früher auch. Nach 3 Jahren können die beiden inzwischen auch mal Seite an Seite sitzen und etwas beobachten.

Unser Kater wird gerade –nachdem er zweimal für zwei Tage ausgezogen ist- zwangsvergesellschaftet, d.h.: ins Haus gesperrt. Er arbeitet also noch an sich. Mittlerweile hat er seinen Sicherheitsabstand von einem Stockwerk auf zwei Meter reduziert. Gestern ist er Ice sogar unterm Bauch durchgelaufen.

Das Bellen ist nach wie vor überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Sie scheint schon ganz gut gelernt zu haben, dass es mit Bellen erst recht keinen Ball gibt, sondern der Werfer sich abwendet und weggeht und erst wirft, wenn sie die Klappe hält. Und das mussten wir nur ganze dreimal machen – sehr schlaues Hundchen !!!

Und beim Füttern hat sie noch kein einziges Mal gebellt. Selbst wenn ich beim Vorbereiten mal weglaufe und sie noch 5 Minuten länger warten muss, tut sie auch das sehr geduldig.

Beim Pipi-machen gewöhnen wir uns noch aneinander. Die faulen Ausschlaftage sind vorerst jedenfalls gezählt. Morgens um sieben/halb acht geht’s zum pieseln in den Garten. Länger hält sie es nicht aus, obwohl wir sie vor dem Schlafengehen auch noch mal kurz rauslassen. Sie säuft halt –im Vergleich zu Dani- auch sehr viel.

Zweimal waren wir nicht schnell genug und sie hat ins Haus gemacht – aber wir sind ja auch lernfähig.

So, das war`s für heute.
Viele,liebe Grüsse und bis zum nächsten Mal !

Sabine"

Vielen, lieben Dank für diesen ausführlichen Bericht und die schönen Bilder, vor allem aber für das schöne Zuhause. Wir sind glücklich über dieses Plätzchen, genau das passt;-)