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06.06.2009

Üblicherweise kann man vieles von unserer Arbeit auf unserer Hompage lesen. Doch man Aktivitäten laufen "im Untergrund" :)
Die Geschichte begann bereits im Herbst 2008. Wir erhielten eine Email mit folgendem Inhalt:





...also zwei Saluki-Hündinnen waren in Kuwait gerettet worden und ein kleiner Tierschutzverein hatte sich ihrer angenommen. Die Tierschützer waren eine kleine internationale Gruppe an Menschen, die aus beruflichen Gründen sich in Kuwait aufhielten und aufgrund der Mißstände ein kleines Tierheim gegründet hatten. Dieser Gruppe gehörte auch ein deutsches Ehepaar an, die die iWi im Internet gefunden hatten und uns um Hilfe baten. Nach einigen Emails und Telefonaten entschieden sie sich die zwei Saluki-Mädels nach Deutschland zur iWi zu geben. Doch der Import aus einem Drittland nach Deutschland geht mit einer Tollwutimpfung und der Bestimmung des Tollwut-Titers einher - und dies braucht Zeit.
Während der Prozedur wurden wir mit vielen Bildern der zwei Wüstenmäuse auf dem Laufenden gehalten....













Die Tierschützer versuchten die zwei Salukis so gut wie möglich zu hegen und zu pflegen ... was die Fütterung betrag, schoß man teilweise auch über das Ziel hinaus :).

Eigentlich wäre es dann Anfang des Jahres soweit gewesen, daß sie beiden hätten ausreisen können - doch der Tollwut-Titer hatte sich nicht aufgebaut.
Also war eine Nachimpfung angesagt.

In der Zwischenzeit veränderte sich die wirtschaftliche Situation in Kuwait (und auch demRest der Welt)und unser deutsches Ehepaar mußte spontan nach Deutschland zurück. Doch sie kümmerten sich weiter um die Ausreise und den Transport der Salukis.

Am 4. Juni war es dann soweit, der Flieger landete morgens um 6.15 Uhr in Frankfurt mit Willow und Mallow an Bord.
Unsere Saluki-Pflegemama stand voller Erwartung bereit. Auch die "Eltern" von Arif (ehemals Tanuk- einem estländischen Tazi; vermittelt 2005) waren aus Berlin angereist - sie wollten eine der beiden direkt übernehmen.
Willow und Mallow waren beide etwas verschüchtert aber für die Strapazen, die hinter ihnen lagen, recht guter Dinge.
Willow wurde ins eine Auto gesetzt und Mallow ins andere, was sie auch brav geschehen ließen. Als die beiden aber realisierten, daß sie getrennt werden würden, fingen sie an zu jammern....
und unserer Berliner packten daraufhin die andere mit ein.





Zuhause in Berlin angekommen sind die zwei Wüstenblumen doch ganz angetan von unserem vielen Grün, alle Pflanzen und Bäume werden bestaunt. Auch die neuen Freunde finden sie interessant und sympathisch.









Jetzt werden sie erstmal zwei Wochen Verschnaufpause in ihren Berliner Zuhause machen, dann geht es nach Schweden, wo sich ihre neue Familie die Hälfte des Jahres aufhält - sie haben dort ein 10 000 Quadratmeter Grundstück zur Verfügung.
Liebe Karin, lieber Günter wir wünschen Euch und mit den zwei Wüstenkindern alles Gute.
Ein Riesendank an Familie Deising ohne deren Engagement Mallow und Willow niemals ein neues Leben bei ihrer Familie hier in Deutschland bzw. Schweden hätten.