Also wir haben ja schone etliche, liebe Zuschriften von begeisterten "Kunden" bekommen, aber bisher hat noch niemand ein Gedicht über sein neues Familienmitglied verfasst.
Hier Post von Peter, der bei seiner Dichterin Andrea das große Los gezogen hat.
Sie schreibt:
2Drei Wochen sind´s mit Peter schon,
hab ich´s bereut? Ach, blanker Hohn!
Im Gegenteil, die Freud´ ist gross,
will er doch ständig auf den Schoss.
So jedenfalls zu Haus bei mir.
Kaum öffne ich jedoch die Tür
wird aus dem Schmuser schnell ein Racker,
begeisterter Jack-Russell-Packer.
Fünf Jahre Rennbahn sind das Thema:
klein und flink - mein Beuteschema!
Beim Bremsen ändert sich das Bild:
ach so, Kollege - halb so wild...
Verlocken tun ihn auch Geräusche,
auf dass er da sich mal nicht täusche:
Laubgebläse, Bohrmaschine
sind KEINE Hasenzugmaschine!
Den grossen Rüden im Revier
gibt er Bescheid: ICH wohn´ jetzt hier!
Da muss ich Mensch mal bellen, knurren,
dann hört der Peter auf zu murren.
Ein Leckerchen schnell hinterher,
das hilft, denn Fressen liebt er sehr.
Das Futter wird nicht durchgekaut,
zutreffend wäre: eingesaugt.
Auf Peter´s Seele liegen Schatten,
die mit Frauen zu tun hatten.
Bei manchen Damen kriegt er Panik
und will nur noch in die Botanik.
So lief ich schon durch´s Dorf auf Socken,
den entfleuchten Hund zu locken.
Mit Männern geht er gern spazieren.
Soll ich wohl mal transvestieren?
Sechs Jahre wird der Peter bald,
erscheint wie zwei in Feld und Wald.
Ein Jäger und ein Satansbraten
UND DOCH - so liebenswert und wohlgeraten!
Hofft alle, die uns wohlgesonnen
auf viele Jahre voller Wonnen!"




